Während die Gesundheitsbehörden weltweit eine Verlangsamung der nationalen Corona-Impfkampagnen ankündigen und das Virus sogar wie eine saisonale Grippe behandeln, hat der Vatikan ein neues Video veröffentlicht, in dem er erneut dazu aufruft, die Entwicklung und Verteilung von Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus als einen »Akt der Liebe« zu betrachten, wie LifeSiteNews berichtet.
»Die Pandemie und das Lehramt von Papst Franziskus« ist der dritte Teil einer Reihe von Materialien, die vom vatikanischen Dikasterium zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung in Zusammenarbeit mit seiner Corona-Kommission erstellt wurden, wie Vatican News am Freitag berichtete.
Das ausdrückliche Ziel des Projekts ist es, »die Lehren des Papstes über die globale Gesundheitskrise zu erforschen und zu bekräftigen, dass man nicht gleich, sondern entweder besser oder schlechter aus der Krise herauskommt.«
Das Video fügt Archivmaterial des Heiligen Vaters zusammen und hebt die Ermutigung des Papstes an die Gläubigen hervor, die Corona-Impfungen »als einen Akt der Liebe« zu nehmen, obwohl die verfügbaren Impfungen aus abgetriebenen fötalen Zelllinien gewonnen wurden.
»Sich mit den von den zuständigen Behörden zugelassenen Impfstoffen impfen zu lassen, ist ein Akt der Liebe«, sagt der Papst zu Beginn des Videos, und dazu beizutragen, dass die Mehrheit der Menschen geimpft wird, ist ein Akt der Liebe. »Liebe zu sich selbst, Liebe zu seiner Familie und seinen Freunden, Liebe zu allen Menschen.«
Das Video konzentrierte sich auch auf offensichtliche Fehlinformationen, die in Bezug auf die Corona-Impfungen veröffentlicht wurden, und bat die Zuschauer, »dabei zu helfen, korrekte und wahrheitsgemäße Informationen über Corona und Impfstoffe zu liefern, ohne Gräben zu ziehen oder Ghettos zu schaffen.«
In Dänemark beispielsweise ist die Regierung davon abgerückt, die Corona-Impfung weiterhin in breiter und zwingender Form allen Bürgern anzubieten, und hat sich dafür entschieden, ihre Bemühungen auf die über 50-Jährigen zu konzentrieren, während Kinder unter 18 Jahren nur mit ausdrücklicher Genehmigung eines Arztes geimpft werden dürfen.


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