Heftige Reaktionen auf Roe vs. Wade

USA_ Linke gehen in den Sex Streik nachdem Anti-Abtreibungsurteil gefällt wurde

»An alle Menschen mit einer Gebärmutter: Verweigert Sex. Wir brauchen sie nicht und wir müssen unsere Macht ausüben. #sexstrike«

Im Jahr 411 v. Chr. verfasste der griechische Autor Aristophanes ein Stück namens Lysistrata. In der unzüchtigen Komödie organisiert Lysistrata eine Mission, um den Peloponnesischen Krieg zwischen zwei Stadtstaaten zu beenden, indem sie alle Frauen auffordert, den Männern jeglichen Sex zu verweigern, bis der Krieg vorbei ist.

Spulen wir 2433 Jahre vor, in unsere Gegenwart: Als #SexStrike nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Abtreibung auf Twitter zum Trend wurde, wie Daily Wire berichtet.

»Meine Beine sind GESCHLOSSEN!«, twitterte ein Account. »Weil der Oberste Gerichtshof Roe v. Wade gekippt hat, können wir das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft nicht eingehen, deshalb werden wir mit keinem Mann Sex haben - auch nicht mit unseren Ehemännern - es sei denn, wir versuchen, schwanger zu werden. #SexStrike.«

»Wenn diese Welt denkt, dass sie Frauen für immer unterdrücken kann, dann machen wir unsere Beine zu. #sexstrike«, schrieb der User thesexstrike.

»Ladies, es ist Zeit, den Laden zu schließen, bis dieses Abtreibungsunrecht korrigiert ist. #Lysistrata #SexStrike«, schrieb Nutzerin Darla B..

»Wenn dein Mann gegen Abtreibung ist, verweigere den Sex. Und such dir einen neuen Freund«, schrieb ein anderer anonymer Account.

»An alle Menschen mit einer Gebärmutter: Verweigert Sex. Wir brauchen sie nicht und wir müssen unsere Macht ausüben. #sexstrike«, schrieb ein anderer.

Nachdem das Gericht am Freitag das Recht der Frauen auf Abtreibung auf Bundesebene gekippt hatte, kam es in Städten im ganzen Land zu Protesten.

»Ich lebe in New York und bin DOPPELT WÜTEND über den Obersten Gerichtshof. Ich möchte Leute finden, die einen Massen-Sex-Streik koordinieren. Das ist unsere Macht«, schrieb eine andere Person. »FRAUEN HABEN HIER DIE MACHT. NO MORE SEX UNTIL ABORTION RIGHTS ARE FEDERAL LAW«, schrieb die Person weiter.

»Schließt euch dem #SexStrike als Reaktion auf die Aufhebung von Roe durch den SCOTUS an«, schrieb der Nutzer McSpocky. »Wenn die männlichen Gesetzgeber herausfinden, dass sie von ihren Ehefrauen oder Geliebten nichts bekommen, werden wir vielleicht endlich den Kongress dazu bringen, ein Bundesgesetz zum Schutz der Abtreibungsrechte zu erlassen.«

Die Bewegung hat einigen Spott auf sich gezogen.

»Liebe liberale Frauen, bitte verzichtet weiterhin auf Gelegenheitssex, der außerhalb einer festen Beziehung stattfindet. #SexStrike. Glückwunsch, ihr seid auf dem besten Weg zu altmodischem, konservativem Verhalten. Das macht euch zu viel attraktiveren Menschen. Gern geschehen«, tweetete eine Person.

»Das war das Lustigste, was ich gestern in den sozialen Medien gesehen habe...#sexstrike. Ich frage mich, ob diese Damen erkennen, dass ihre Pro-Choice/Abtreibungs-Ehemänner die Opfer sind, während die Pro-Life-Ehemänner und -Frauen gegen diese Bewegung protestieren könnten, indem sie einfach Sex haben. Sehr witzig!«, schrieb ein anderer.

Sven von Storch

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