Eine neue offizielle Untersuchung zur Sterbehilfe in den Niederlanden offenbart erschreckende Zahlen: Im Jahr 2021 wurden 517 Menschen ohne ausdrücklichen Wunsch getötet – darunter sechs neugeborene Kinder mit Behinderung. Diese sogenannte »Euthanasie ohne Verlangen« (LAWER) betrifft Patienten, die keinerlei Zustimmung zur Lebensbeendigung gegeben haben. Wie die Euthanasia Prevention Coalition berichtet, zeigt die Studie damit, dass medizinische Tötungen ohne Einwilligung nach wie vor Teil der niederländischen Praxis sind – und nicht etwa Einzelfälle.
Doch damit nicht genug: Über 2.100 Euthanasie-Fälle wurden 2021 überhaupt nicht gemeldet – das entspricht mehr als 20 % aller Sterbehilfe-Tötungen. Ein System, das vorgibt, aus Barmherzigkeit zu handeln, operiert in Wahrheit zunehmend im Schatten – ohne Kontrolle, ohne Transparenz, ohne rechtliche Konsequenzen.
Besonders perfide: Laut »Groninger Protokoll« dürfen niederländische Ärzte Neugeborene mit Behinderung töten, wenn Eltern und Mediziner die Lebensperspektive des Kindes als unzumutbar einstufen. Die Barbarei wird mit Pseudobegriffen wie »unvereinbar mit dem Leben« kaschiert – doch es bleibt: Mord an den Schwächsten.
Ähnliche Entwicklungen zeigen sich bereits in Kanada: Auch dort existieren Hinweise auf unterberichtete Sterbehilfe-Fälle. Und in den USA – etwa in Oregon – wird bei hunderten Patienten nicht mehr kontrolliert, ob sie die tödlichen Medikamente überhaupt selbst eingenommen haben.
Der Befund ist eindeutig: Die Normalisierung der Euthanasie öffnet der medizinisch verbrämten Tötung Tür und Tor. Was als »Recht auf Sterben« verkauft wird, entwickelt sich zu einem System stiller Exekutionen. Es ist höchste Zeit, umzudenken – bevor aus Einzelfällen ein globales Gesundheitsregime der Willkür wird.


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