Steven Mosher, der erste China-Experte, der vor den Ursprüngen des COVID-Labors gewarnt hat, und Autor von Bully of Asia: Why China's Dream is the New Threat to World Order (Der Tyrann Asiens: Warum Chinas Traum die neue Bedrohung für die Weltordnung ist), erklärte auf der Webseite des Population Research Institutes, warum sich das chinesische Volk zum ersten Mal seit 33 Jahren zum Protest erhebt.
China befindet sich seit Beginn des COVID-Ausbruchs unter extremen Abriegelungsmaßnahmen, die zu katastrophalen Konsequenzen geführt haben. Der China-Experte Steven Mosher beschreibt in einem kürzlich erschienenen Kommentar in LifeSite News diese Szene in China: »Die Schreie der Sterbenden waren noch eine Meile entfernt zu hören.«
Ein Wohnhaus in Urumqi, der Hauptstadt von Xinjiang im äußersten Westen, stand in Flammen, und die Bewohner waren darin gefangen. Eine Flucht war unmöglich, denn die Wohnungstüren waren mit Draht verschlossen worden - von außen. Die Behörden gaben die Zahl der Todesopfer mit zehn an, doch in den sozialen Medien wurde die Zahl der lebendig Verbrannten mit 44 beziffert.
Mosher erklärt: »Abriegelungen gehören in China seit Anfang 2020 zum Alltag, als der kommunistische Führer Xi Jinping anordnete, das Covid-Virus in China vollständig auszurotten. Das Virus ist ein Dämon, und wir können nicht zulassen, dass er sich versteckt«, erklärte Xi.
Und mit Xis Erklärung nahm die Ausrottung des »dämonischen Virus« die Züge eines Religionskrieges an. Über Nacht wurde »Null Covid« zu einer Art heiligem Gral, als lokale Beamte miteinander wetteiferten, um Xi mit ihrem Streben nach viraler Reinheit zu beeindrucken.
Mosher sieht diese Proteste jedoch als Teil einer größeren Bewegung, die in China stattfindet. Er erklärt: »Die Abriegelungen waren der Auslöser, aber bei den ersten landesweiten Demonstrationen in China seit 33 Jahren geht es um mehr als das. Es geht um die wirtschaftlichen Verwerfungen der letzten drei Jahre, die steigende Arbeitslosigkeit und die sinkenden Aussichten, vor allem für junge Menschen. Es geht um die kommunistische chinesische Version des Großen Reset, bei dem ein Sozialkreditsystem und jetzt auch Covid-Pässe vorschreiben, was man kaufen und wohin man gehen kann.«
Vor allem aber geht es um die Befürchtung, dass China kurz davor steht, in eine weitere katastrophale Kulturrevolution abzurutschen. Zum ersten Mal seit Mao hat ein anderer machthungriger Führer das Zentralkomitee erfolgreich mit seinen Lakaien besetzt, die ihn wie so viele Bots einstimmig für eine dritte Amtszeit gewählt haben.
Mosher fordert Präsident Biden auf, gegen die Aggression der KPCh Stellung zu beziehen: »Präsident Biden sollte jetzt, bevor es zu Gewalt kommt, deutlich machen, dass es ernsthafte Konsequenzen haben wird, wenn er das Feuer auf unbewaffnete Demonstranten eröffnet. Er sollte sagen, dass die verantwortlichen Beamten, einschließlich Xi Jinping selbst, mit Sanktionen belegt und jegliches US-Vermögen, das sie oder ihre Familienangehörigen besitzen, beschlagnahmt werden wird. Er könnte auch versprechen, dass auf eine solche Aktion eine rasche Abkopplung unserer Volkswirtschaften folgen wird und dass wir gemeinsam mit unseren Verbündeten Reparationen für die Entfesselung von Covid auf der Welt fordern werden.«


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