Nature, eine der weltweit führenden Wissenschaftszeitschriften, hat letzte Woche einen Leitartikel veröffentlicht, in dem die Autoren künftiger Studien aufgefordert werden, bei der Einreichung von Beiträgen zu berücksichtigen, wie ihre Ergebnisse »Geschlechterstereotypen verewigen könnten,« wie Washington Examiner berichtet.
Die Forscher müssen auch angeben, wie Geschlecht und Gender in ihrem Studiendesign und ihrer Analyse berücksichtigt wurden, und wenn dies nicht der Fall ist, müssen sie erklären, warum. Dies dient dem Ziel, Verzerrungen zu beseitigen, und gilt für die Forschung an Menschen, Tieren und Zelllinien. Falls Sie sich für die Haltung der Zeitschrift zu anderen aktuellen Themen im Zusammenhang mit sozialer Gerechtigkeit interessieren: Sie hat auch Leitlinien zur Umsetzung von Intersektionalität während COVID-19, Geopolitik und systemischem Rassismus herausgegeben.
Nature erklärte, dass Studien sowohl Geschlecht als auch Gender anerkennen sollten, indem sie Geschlecht als »biologisches Attribut« und Gender als »sozial konstruiert« definieren.
Geschlecht und Gender sind jedoch beide biologisch. Transgender-Personen sowie einige intersexuelle Menschen identifizieren sich eher mit dem anderen als ihrem Geburtsgeschlecht, aber dieser Unterschied ist auf biologische Einflüsse zurückzuführen, wie z. B. die hormonelle Belastung in der pränatalen Umgebung. Wenn das Geschlecht ein soziales Konstrukt ist, warum können dann Transgender-Menschen nicht davon überzeugt werden, sich in ihrem Geburtsgeschlecht wohlzufühlen?
Ein offenes Ohr für die Belange von Minderheiten zu haben, ist natürlich ein lohnendes Unterfangen, aber die Wissenschaft umzuschreiben, um 0,8 % der Bevölkerung anzuerkennen, macht offen gesagt keinen Sinn. Außerdem ist die ideologische Trennung von Geschlecht und Sex durch die Aktivisten genau das, was die wissenschaftliche Entdeckung von vornherein zunichte macht.
Wenn das Geschlecht völlig losgelöst vom biologischen Geschlecht ist, dann kann jeder eine Frau sein. Diese Freiheit, sich selbst zu identifizieren, wie es einem gefällt, hat zu einer falschen Amnesie darüber geführt, was eine Frau ist. Wie wir gesehen haben, nimmt die Absurdität kein Ende: Der Frauensport wird zerstört, die Zunahme von Gewalt- und Sexualverbrechen wird Frauen zugeschrieben, weil sich männliche Täter als Frauen ausgeben, und entmenschlichende Ausdrücke wie »Brustfütterung« und »Frontalgeburt« werden normalisiert.


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