In einer Predigt für die sogenannte »Gay Community« wiederholte der Kardinal viele abgedroschene Plattitüden. Was die Katholische Kirche wirklich über Sexualität lehrte, dass verschwieg er strategisch.
»Ich wünsche mir eine inklusive Kirche. Eine Kirche, die alle einschließt, die den Weg Jesu gehen wollen.« Bei einem Gay Gottesdienst hat der Münchner Kardinal Reinhard Marx am Wochenende bekundete der Kirchenfürst seine »Liebe zur Gay Community«, berichtet kath.net
Seine abgedroschenen Platitüden entnahm er dabei wohl dem Handbuch des Kulturmarxismus. »Alle Beziehungen des Menschen müssen vom Primat der Liebe geprägt sein,« der der Kardinal.
»Verkrustungen« müssten erkannt werden, »die mal einen Sinn hatten«, aber jetzt störend seien, da sie nicht mehr das freilegten, was die Kirche eigentlich wolle.
Er selber möchte aber das »Primat der Liebe« nicht zur Disposition stellen. Am Ende des Gottesdienstes kündigte er eine »inklusive Pastoral« für seine Erzdiözese an.
Der 68-jährige Prälat, der Mitglied im Kardinalrat von Papst Franziskus ist, sagte auch: »Das Reich Gottes besteht darin, zu entdecken, dass Gott die Liebe ist - in all ihren Dimensionen.« Dies schließe die sexuelle Dimension ein, sei aber nicht darauf beschränkt, fügte er hinzu, wie CNA berichtete.
»Alle menschlichen Beziehungen müssen durch den Primat der Liebe gekennzeichnet sein. Dann können sie von Gott angenommen werden«, sagte er.
Marx, der auch Präsident des vatikanischen Wirtschaftsrates ist, kritisierte die Diskriminierung der homosexuellen Gemeinschaft durch die Christen und sagte, er sei schockiert, dass dies andauere.


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