Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Angel Ayuso Guixot erklärte am Freitag, dass der Vatikan die diplomatischen Beziehungen zu China nach der Erneuerung des vatikanischen China-Abkommens von 2018 über die Ernennung von Bischöfen in China weiterführen wird. Damit reiht sich der von Franziskus ernannte Prälat in die Liste der Verräter der Untergrundkirche in China ein.
»Was wir hoffen, ist, dass diese Offenheit weitergeht, dass dieser lange Prozess weitergeht, denn in einer globalisierten Welt gibt es keine Unterschiede, es gibt keine Grenzen«, begründete der Kardinal seine Entscheidung. Der Vatikan erhoffe sich (naiver Weise) »eine Offenheit [von China], die es uns erlaubt, einen Schritt nach vorne zu machen,« wie Breitbart berichtete.
Vom chinesischen Kardinal Joseph Zen wurde das Vatikan-China Abkommen ein Verrat an der chinesischen Untergrundkirche genannt [Frei Welt berichtete].
Während einer Gesprächsrunde mit Journalisten am Freitag sagte der spanische Kardinal, dass der interreligiöse Dialog, auch mit Nicht-Gläubigen, heute mehr denn je nötig sei, »weil er Friedensprozesse begünstigt« und gemeinsame Lösungen für Probleme wie Armut, Krieg, Klimawandel, Migration und Menschenhandel ermögliche. Der Kardinal verflacht damit den interreligiösen Dialog der Kirche und macht ihn zu einer humanitären Arbeit, die auch von einer NGO umgesetzt werden könnte.
»Dialog« gibt es nur mit den kirchenfeindlichen Mächten wie China oder kommunistischen Ländern. Papst Franziskus weigerte sich in der Regierungszeit von Donald Trump mit dem US-Präsidenten zu beraten und gemeinsame Ziele umzusetzen.
Der Kardinal führte auch die freimaurerische Devise ins Feld: »Alle sind aufgerufen, in unserer schwierigen Zeit Boten des Friedens zu sein, Handwerker der Gemeinschaft«, es sei eine »Zeit der Brüderlichkeit.«
Diese Aussagen kamen nur wenige Wochen nach dem Besuch von Papst Franziskus im Irak.


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