»Er glaubt, dass er von Gott verschont wurde, um Amerika wieder zur Größe zu führen«, sagte sein langjähriger Berater Roger Stone der New York Post. Steve Bannon drückte es noch deutlicher aus: »Er weiß, dass er nur durch einen Hauch nicht auf offener Bühne erschossen wurde. Und das hat ihn verändert.«
Die Bilder von Trumps blutigem Gesicht, erhobener Faust und dem Ruf »Fight! Fight! Fight!« gingen um die Welt – eine Ikone der Entschlossenheit. Seine Umfragewerte schnellten nach oben, die Basis fühlte sich im Glauben bestätigt: Dieser Mann ist für Größeres bestimmt.
Das Attentat von Butler, bei dem der Attentäter Thomas Matthew Crooks vom Dach schoss und einen Feuerwehrmann tötete, wurde als »organisatorisches Versagen« des Secret Service eingestuft. Doch für Millionen gläubige Amerikaner war es mehr: ein Moment göttlichen Eingreifens. Dass Trump sich seither in Interviews, bei Fox News und im Gespräch mit seiner Schwiegertochter Lara so offen religiös äußert, wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen.
Trump ist kein Heiliger – aber er ist nun ein Symbol. Ein Symbol für Widerstand gegen das Böse, für göttliche Bewahrung, für eine Rückkehr zu Glauben, Ordnung und Wahrheit. In seiner zweiten Amtszeit ist er ein Präsident mit Mission: Grenzen schließen, Kriminelle abschieben, wirtschaftlichen Aufschwung bringen – und die moralische Grundlage Amerikas erneuern.
Und wieder ist die Linke sprachlos. Kein anderer Politiker würde nach einem Attentat sagen, er habe den Schutz des Herrn gespürt – und dafür gefeiert werden. Aber Trump tut es. Und Millionen danken ihm dafür. Denn in einer Zeit, in der Genderpolitik, Drag-Shows für Kinder und woke Zensur das politische Klima vergiften, erscheint Trumps neuer religiöser Eifer wie ein reinigendes Gewitter.


Add new comment