Der Islam wächst

900.000 Christen verschwunden_ Die stille ethnische Säuberung in Kasachstan

In nur zwölf Jahren ist die Zahl der Christen in Kasachstan um fast eine Million gesunken – ohne UN-Resolutionen, ohne NGO-Kampagnen, ohne Empörung in westlichen Medien. Eine ethnisch-religiöse Säuberung geschieht vor aller Augen – und niemand schaut hin.

Laut den offiziellen Zahlen des kasachischen Zensus von 2009 lebten 4,2 Millionen Christen in dem Land. Im Jahr 2021 waren es nur noch 3,3 Millionen – ein Rückgang von rund 900.000. Wie FrontPageMag berichtet, hat diese massive Bevölkerungsverschiebung keinerlei Aufmerksamkeit internationaler Organisationen wie der UNO oder der westlichen Presse erregt, die sich sonst lautstark für muslimische Minderheiten wie die Rohingya oder Palästinenser einsetzen.

Dabei ist Kasachstan kein Einzelfall. Der christliche Bevölkerungsschwund ist ein systematisches Phänomen in der gesamten islamischen Welt. Ob im Irak, in Syrien, Ägypten, Pakistan oder Nigeria: Wo der Islam dominiert, verschwinden Christen – durch Gewalt, Vertreibung, Repression oder stillen Druck. Doch westliche Institutionen schweigen. Es gibt keine Sondergipfel, keine UNO-Sanktionen, keine Flüchtlingskontingente für Christen.

Besonders perfide: Ein Großteil der Verschwundenen in Kasachstan ist vermutlich gar nicht emigriert, sondern lebt im Verborgenen. Die Zahl der Menschen, die sich nicht mehr zu einer Religion bekennen, ist von 81.000 auf über zwei Millionen gestiegen. Viele Christen verbergen aus Angst ihre Identität – ein stilles Auslöschen religiöser Zugehörigkeit unter staatlichem Druck.

Stattdessen gewährt die Biden-Regierung großzügig Asyl für LGBTQ-Muslime aus Kasachstan, während Christen weiterhin schutzlos bleiben. Die US-Außenpolitik und Menschenrechtsindustrie setzen ihre Prioritäten ganz klar: Wer zur globalen linken Agenda passt, wird gefeiert – wer christlich und konservativ ist, wird ignoriert.

Die Kirche? Schweigt. Die Mainstream-Medien? Abwesend. Die NGOs? Mit Genderpolitik beschäftigt. Die Christen? Verlassen. Was in Kasachstan passiert, ist eine Vorschau auf das, was Europa und Amerika erwartet, wenn sie die Realität des politischen Islam weiter verdrängen. Wenn wir unsere Migrationspolitik nicht grundlegend ändern, wird Kasachstan unser bestmögliches Zukunftsszenario sein. Das schlimmste? Sieht man heute schon in Pakistan, Iran oder Afghanistan.

Die Zeit ist gekommen, endlich über das Verschwinden der Christen zu sprechen – bevor wir selbst zu ihnen gehören.

Sven von Storch

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