Gefahr im Innern:

Über 1.000 iranische Schläfer in den USA

Während Iran und Israel einander mit Raketen bedrohen, warnt die US-Regierung vor einer unsichtbaren Front im eigenen Land: Der Feind hat längst die Grenze überschritten.

Nach den jüngsten amerikanischen Luftangriffen auf iranische Nuklearanlagen schlagen Sicherheitsbehörden in den USA Alarm: Mehr als 1.000 iranische Staatsangehörige sollen unter der Regierung Biden illegal in die Vereinigten Staaten eingereist sein – darunter mutmaßliche Schläferzellen des Regimes in Teheran, wie Newsmax berichtet.

Floridas Justizministerin Pam Bondi bestätigte bei einer Anhörung im US-Kongress, dass das Justizministerium wegen der angespannten Lage im Nahen Osten auf »hochalarm« sei. Bondi betonte, das FBI beobachte die Aktivitäten mutmaßlicher iranischer Agenten im Inland genau – vor allem im Zusammenhang mit der wachsenden Zahl illegaler Grenzübertritte im Süden der USA.

Was zunächst wie ein außenpolitischer Konflikt wirkt – Israel und Iran tauschten zuletzt militärische Schläge aus – betrifft inzwischen direkt die innere Sicherheit Amerikas. Denn: Wer die Tore offen lässt, lädt den Feind ein. Unter Präsident Biden wurden laut Fox News über 1.500 Iraner beim illegalen Grenzübertritt aufgegriffen – fast die Hälfte von ihnen wurde freigelassen und befindet sich nun im Land.

Schlafwandelnd in die Unterwanderung

Diese Entwicklung ist keine bloße Zahlenspielerei. Der republikanische Abgeordnete Tony Gonzales warnte eindringlich davor, der Gefahr mit dem üblichen »Nachher-Reflex« zu begegnen: »Wir müssen jetzt handeln – nicht erst, wenn etwas passiert.« Doch die Regierung scheint lieber über neue Diversity-Leitlinien zu diskutieren als über die Sicherheit ihrer eigenen Bevölkerung.

Stattdessen wird beim Justizministerium der Rotstift angesetzt. Pam Bondi bestätigte, man müsse »mit weniger mehr erreichen«, da Budgetkürzungen auch ihre Behörde betreffen. Als Lösung schlägt sie vor, das von Trump angestoßene Gesetzespaket »One Big Beautiful Bill« durch den Senat zu bringen – es soll die Befugnisse und Mittel für den Grenzschutz und die innere Sicherheit massiv ausbauen.

Die offene Grenze als Einladung an Teheran

Die Konsequenzen einer laxen Migrationspolitik zeigen sich nun dramatisch: Nicht nur Sozialbetrug und Kriminalität steigen – auch geopolitische Gegner nutzen das Chaos an der Grenze für ihre Zwecke. Es ist naiv zu glauben, dass ein Regime wie das in Teheran, das offen zur Vernichtung Israels und zum Krieg gegen den Westen aufruft, nicht längst den »asymmetrischen Weg« eingeschlagen hätte – mitten ins Herz Amerikas.

Der Westen muss sich entscheiden: Verteidigt er seine Grenzen, seine Bürger und seine Werte? Oder bleibt er Spielball fremder Mächte, weil er seine Souveränität an Ideologie und Gleichgültigkeit verliert?

Pam Bondis Warnung ist eindeutig. Die Frage ist nur, ob jemand zuhört.

Sven von Storch

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