Türkischer Minister tritt mit gezogenem Schwert auf

Türkeis Medien und Politik schüren Israel-Hass

Während soziale Medien in der Türkei mit Israelhass überquellen, treten Regierungsmitglieder mit gezogenem Schwert auf – die Symbole senden eine klare Botschaft: Israel den Krieg!

Die türkische Regierung, die Medien und die sozialen Netzwerke schüren einen Israel-Hass bei der Bevölkerung. Staatliche Kanäle werden benutzt, um israelfeindliche Propaganda zu verbreiten. Sogar im Vergleich zu den iranischen Medien, die oft intern fokussiert sind, heben sich Ankaras Medien durch extreme anti-israelische Ansichten ab, wie die Jerusalem Post berichtet. Anders als im Iran, wo es keinen Ausfluss von Anti-Israel-Hass im Internet gibt, hat die Türkei eine riesige Präsenz in den sozialen Medien, von denen einige mit der Regierungspartei verbunden sind.

Ein Beispiel dafür war auch der jüngste Auftritt des törkischen Ministers für Religiöse Angelegenheit, Dr. Ali Arbash. Dieser trat für eine Predigt in Schwarz mit einem Schwert auf, um für die Aqsa Moschee zu beten. Dieses sogenannte »Aidilfitri«-Gebet war das erste dieser Art in der Hagia Sophia Kirche, die seit 2020 wieder als Moschee genutzt wird (für sich ein Symbol).

Die Bilder des militanten Gehabes gingen um die Welt, das gezogene Schwert wurde erneut zum Symbol anti-israelischen Hasses.

Die sozialen Medien in der Türkei quellen über vor anti-israelischem Hass. Eine türkische Frau sagte, sie stehe zu Palästina und versah den Beitrag mit dem Hashtag »Israel tötet Zivilisten«. Türkische Konten retweeten Bilder von Zusammenstößen und Gewalt in Israel mit feierlichen Kommentaren über die Befreiung von »Palästina«. Ein Pro-Türkei-Twitter-Account postete ein Bild von türkischen Truppen nach der Invasion des kurdischen Afrin im Jahr 2018, nachdem die Türkei Afrin besetzt und ethnisch von Kurden und Jesiden gesäubert hatte. Das Bild.

Zudem fördern Ankaras Anadolu-Medien die gleiche anti-israelische Pro-Erdogan-Propaganda. Sie präsentieren die Türkei als führende Kraft im Kampf gegen Israel und behaupten, Israel habe in Gaza »126 Märtyrer« getötet. Zunehmend übernehmen diese staatlichen Medien islamistische Botschaften und geben sich keine Mühe, die Hamas-Terroristen als positiv darzustellen. Meshaal von der Hamas wird ebenfalls zitiert. Israelis werden nicht zitiert oder erhalten die gleichen Schlagzeilen wie Hamas-Führer. Auch nicht der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas.

Trotzdem knicken deutsche Politiker vor Erdogan ein: die Deutsche Welle berichtete 2020, dass Merkel von »Erdogan abhängig bleibt« und dass der türkische Präsident Deutschland durch die Flüchtlingspolitik erpressen kann.

Sven von Storch

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