Während Brüssel empört reagiert, begrüßt Moskau die neue US-Linie.

Trumps neue Sicherheitsstrategie: Die Rückkehr des Westens – und das Ende der EU-Illusionen

Laut BBC stuft die neue National Security Strategy der USA Europa als gefährdet, migrationsüberfordert und kulturell bedroht ein. Brüssel ist entsetzt – aber Washington benennt nur, was Europas Bürger längst spüren.

Bild: Wikicommons


Die BBC berichtet über ein Dokument, das die politischen Eliten Europas aufschreckt: Die neue National Security Strategy der USA erklärt den Kontinent zur »Zivilisation im Verschwindensprozess«, zum geopolitischen Risiko und zum Opfer eigener ideologischer Blindheit. Während der Kreml die Strategie als »weitgehend konsistent mit unserer Sicht« begrüßt, reagieren EU-Funktionäre mit Schockstarre – und werfen Washington unterschwellig vor, Wahrheiten auszusprechen, die Brüssel nicht hören will.

Denn das Papier benennt, was Europas politische Klassen seit Jahren leugnen: Masseneinwanderung, kulturelle Entwurzelung, wirtschaftliche Schwäche, staatlich organisierte Zensur und ein Elitenprojekt, das die Völker übergeht. Laut BBC betont die Strategie, dass Europa »in 20 Jahren oder weniger unkenntlich« sein werde – ein Satz, der in Brüssel wie ein Affront wirkt und in Wahrheit eine nüchterne Diagnose ist.

Europas Schwäche – Amerikas neues Kalkül

Besonders bemerkenswert: Russland fühlt sich bestätigt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow lobt das amerikanische Dokument offen als »positive Entwicklung«. Das wäre politisch brisant – wäre es nicht zugleich ein Schlaglicht auf die Lage Europas: Die EU erscheint nicht mehr als strategischer Partner, sondern als unfähiger Block, der seinen Niedergang selbst herbeiführt.

Die BBC hebt hervor, dass das Dokument Russland nicht als primäre Bedrohung Amerikas darstellt. Es stellt vielmehr fest, dass die EU selbst US-Friedensbemühungen in der Ukraine behindert und »strategische Stabilität« mit Russland nötig sei, um Europas Wirtschaft zu stabilisieren. Damit macht Washington klar, dass es nicht länger bereit ist, die EU-Ideologie der Eskalation und Selbstschwächung vorbehaltlos mitzutragen.

Für Deutschland ist diese Neubewertung verheerend. Außenminister Johann Wadephul reagierte dünnhäutig: Fragen von »freier Gesellschaft« und »Redefreiheit« seien »nicht Teil« der transatlantischen Sicherheitspolitik. Eine Aussage, die viel über den Zustand der deutschen Debattenkultur sagt – und über die Prioritäten einer Regierung, die Meinungsfreiheit eher als Gefahr denn als Grundwert behandelt.

Patrioten als neue Partner – EU-Eliten unter Druck

Ein weiterer Punkt der US-Strategie sorgt in Brüssel für Panik: Washington lobt »patriotische Parteien« Europas ausdrücklich und ermutigt sie, einen »Wiederaufstieg des westlichen Geistes« voranzutreiben. Die EU-Kommission und ihre Medienarme sprechen sofort von »Rechtsruck« und »Kreml-Narrativen«. Doch die Wahrheit ist einfacher: Die USA erkennt, wo die lebendigen Kräfte Europas liegen – nicht in den Bürokratien von Brüssel, sondern in den Bewegungen, die kulturelle Identität und nationale Souveränität verteidigen.

Polens Premier Donald Tusk reagierte zwar höflich, aber alarmiert: Europa sei »euer engster Verbündeter, nicht euer Problem«. Doch gerade dieser Satz zeigt das Dilemma: Die EU möchte Partner sein, ohne die Grundlagen des Westens zu schützen – von Wehrfähigkeit bis kulturellem Selbstbewusstsein.

Ein Bruch mit der alten Ära

Demokraten in Washington schäumen. Representative Gregory Meeks behauptet, die Strategie »verwirft Jahrzehnte wertebasierter US-Außenpolitik«. Tatsächlich verwirft sie etwas anderes: Die Illusion, dass Grenzen irrelevant seien, Migration bereichere, Kultur beliebig sei und Europas Niedergang aufgehalten werden könne, indem man ihn einfach beschweigt.

Washington sieht jetzt klar, was Europa verdrängt: Ohne Identität keine Ordnung, ohne Grenzen keine Sicherheit, ohne Souveränität keine Freiheit.

Der Weckruf für Europa

Die neue US-Strategie ist weniger Provokation als Diagnose. Sie bestätigt, was Millionen Europäer schon lange empfinden: Der Kontinent befindet sich in einer existenziellen Krise – kulturell, demographisch, wirtschaftlich, politisch. Und die EU-Eliten reagieren wie immer: beleidigt, erschrocken, abwehrend.

Doch die Welt dreht sich weiter. Und Amerika hat nun entschieden, mit wem es seine Zukunft sieht: mit den Völkern Europas, nicht mit ihrer bröckelnden Bürokratie.

Die Frage ist nicht mehr, ob Europa aufwacht – sondern ob es dafür noch genug Zeit hat.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Comments

Da ist fälschlich die Rede von "EU-Eliten".

Die Realität ist doch, daß das nur Knechte der europafeindlichen globalistischen US-Milliardäre und nicht Interessenvertreter ihrer Länder sind. ... 

... und daß die über Trumps wahre Worte "schäumen", weil sie nicht nur um ihre Pfründen fürchten müssen, sondern auch Gefahr laufen, für ihren Landesverrat zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Amerika sieht es völlig richtig, wenn es seine Zukunft mit den Völkern Europas gestalten will - und nicht mit deren globalistenbeherrschter EU-Scheinregierung.

Gut, die Beiden wollen Europa abschaffen. Ich möchte aber nicht, dass Deutschland und die Länder Europas unter die Fuchtel von Trump und Putin kommen.

Es ist ganz offensichtlich was Trump immer wieder versucht. Er will Putin immer wieder dazu überreden, sich zusammen die meisten Rohstoffe der Erde anzueignen. Mit anderen Worten die ganze Welt anzueignen. Grönland, Venezuela, Ukraine und tausend andere Länder. Trump wurde von seinen Vorfahren zur Skrupellosigkeit erzogen. Gewissenlos, Deals nur zu seinem Vorteil.

Die AfD darf sich nicht von ihm täuschen lassen.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.