Mitverfasser der Great Barrington Declaration

Stanford-Medizinprofessor kämpft mit neuer Akademie gegen den Corona-Industriekomplex

Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Martin Kulldorff, gründet Dr. Bhattacharya die neue Akademie als direkte Reaktion auf die weit verbreitete Zensur während des Höhepunkts der Corona-Sperrmaßnahmen.

Die neue Akademie für Wissenschaft und Freiheit will das öffentliche Vertrauen in die medizinische Praxis nach den Folgen der COVID-19-Politik wiederherstellen.

Dr. Jay Bhattacharya, ein führender Medizinprofessor und lautstarker Kritiker der strengen COVID-19-Sperrmaßnahmen, gründet eine neue medizinische Akademie, um »die Norm der freien Diskussion innerhalb der Wissenschaft wiederherzustellen« und so dem »Corona-Industriekomplex« entgegenzuwirken, wie LifeSiteNews berichtet.

Gemeinsam mit seinem Kollegen und Mitverfasser der Great Barrington Declaration, Dr. Martin Kulldorff, gründet Dr. Bhattacharya die neue Akademie als direkte Reaktion auf die weit verbreitete Zensur während des Höhepunkts der Corona-Sperrmaßnahmen.

»Wir haben im Grunde eine Interessengruppe geschaffen, um diese Pandemie am Laufen zu halten: die Tests, die Pässe, das Scannen... all das hat eine riesige Industrie geschaffen, die die Angst am Laufen hält«, erklärte Dr. Battacharya in einem neuen Interview die Notwendigkeit der Akademie.

Dr. Jay Bhattacharya, Professor für Medizin an der Stanford University und Mitverfasser der Great Barrington Declaration, wurde von prominenten wissenschaftlichen Einrichtungen zensiert und abgelehnt, weil er im Jahr 2020 medizinische Forschungsergebnisse veröffentlicht hatte, die den weit verbreiteten Konsens erschütterten, dass eine Politik der Massenabriegelung und Massenimpfung die Verbreitung von Corona eindämmen würde.

Diese Maßnahmen wurden von fast allen westlichen Ländern übernommen.

Doch mit der Veröffentlichung seiner inzwischen berühmten Great Barrington Declaration, in der er die Mängel dieser landesweiten Maßnahmen aufzeigte, stellte Dr. Bhattacharya eine mächtige Gruppe von »zentralen Geldgebern der Wissenschaft« bloß.

In einem ausführlichen Videointerview mit der Sunday Express-Redakteurin für Gesundheit und Soziales, Lucy Johnston, erklärte Dr. Bhattacharya, dass diese zentralen Geldgeber »sehr hart daran arbeiten, ihre Ideen durchzusetzen und alle Wissenschaftler, die anderer Meinung sind, von dem auszuschließen, was sie von der Wissenschaft erwarten.«

So verändert eine kleine Gruppe von Menschen die Praxis der westlichen Medizin für immer.

Die Folgen der Veröffentlichung der Great Barrington Declaration zeigten Dr. Bhattacharya, dass sich die Wissenschaft von der Forschung, dem Dissens und der Untersuchung um der Wahrheit willen zu Uniformität und Durchsetzung zur Kontrolle der Allgemeinheit verlagert habe.

»Die Aufgabe der Wissenschaft ist es nicht, die Politik zu diktieren, sondern sie soll die Politik informieren«, sagte Dr. Bhattacharya in seinem Interview mit Johnston. Der »alte Plan«, Wissenschaft zu betreiben, »vertraut der Öffentlichkeit«, fuhr Dr. Bhattacharya fort, im Gegensatz zum neuen Plan, der sich dem Druck der zentralen Geldgeber beugt.

Wir haben eine öffentliche Gesundheit, die der Öffentlichkeit misstraut. Und jetzt misstraut die Öffentlichkeit der öffentlichen Gesundheit", sagte er. Dr. Bhattacharya vermutet, dass sich die Menschen angesichts ihres neuen Misstrauens gegenüber Gesundheitsexperten zweimal überlegen werden, ob sie sich impfen lassen.

»Die Stimmen, die während der Sperren am Tisch saßen, waren so begrenzt«, meinte Dr. Bhattacharya zu den ersten Reaktionen auf die Verbreitung von Corona.

Er merkte an, dass nur Epidemiologen, Immunologen und Virologen konsultiert wurden, was sich als »zu schmale Basis für die Gestaltung einer Politik erwies, die Milliarden von Menschen betrifft.« Laut Dr. Bhattacharya bräuchten die politischen Entscheidungsträger den Beitrag von Wirtschaftswissenschaftlern, Künstlern, Philosophen und »einem breiten Spektrum an Fachwissen«, um zu verstehen, wie eine Gesellschaft auf eine unbekannte Krankheit reagieren sollte.

»Eine zentrale Kontrolle der Wissenschaft ist schlecht für die Wissenschaft«, so Dr. Bhattacharya. »Man muss Dissens zulassen, auch wenn er unangenehm ist.«

Um eine gesunde wissenschaftliche Untersuchung und eine akzeptierte Meinungsvielfalt wieder zu ermöglichen, hat Dr. Bhattacharya die neue Akademie für Wissenschaft und Freiheit ins Leben gerufen.

Die gemeinsam mit Dr. Scott W. Atlas von der Hoover Institution der Stanford University und Dr. Martin Kulldorff vom Brownstone Institute gegründete Akademie für Wissenschaft und Freiheit hat das Ziel, den »alten Plan« der Wissenschaft zu fördern und die öffentliche Politik mit Hilfe solider wissenschaftlicher Forschung zu informieren - und nicht zu beeinflussen.

»Die moralische Grundlage für Einstimmigkeit bei der Nachrichtenübermittlung ist solide Wissenschaft«, erklärte Dr. Bhattacharya. »Wenn die öffentliche Gesundheit nicht auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage beruht, gibt es auch keine moralische Basis für einmütige Botschaften. Andererseits beinhalten die Normen in der Wissenschaft selbst einen Dissens. Wenn man alle Meinungsverschiedenheiten beseitigt, wird man nie zu guter Wissenschaft gelangen.« 

Sven von Storch

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