Nanotechnologie, konstante Überwachung in Städten, Impfgegner als Feinde

Sagte Boris Johnson Corona und Totalüberwachung voraus_

Bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen sprach sich Johnson gegen Impfgegner aus und sah die digitale Totalüberwachung in Städten voraus.

Mit dem Wissen der Vergangenheit lässt sich die Zukunft besser verstehen und einordnen. Dies trifft auch auf die Rede des britischen Premiers Boris Johnson im Jahre 2019 zu, der – der Anlass dazu schien damals in weiter ferne – den »Impfgegner« zum Feind stilisierte.

Johnson in seiner Rede [YouTube Link hier]: »Es gibt auch heute noch Leute, die wissenschaftsfeindlich sind, eine ganze Bewegung, die sich Anti-Vaxxer nennt und die sich weigern, die Beweise für die Ausrottung der Pocken durch Impfung anzuerkennen.«

»Ich lehne diesen wissenschaftsfeindlichen Pessimismus entschieden ab. Ich bin zutiefst optimistisch, was die Fähigkeit der neuen Technologien angeht, als Befreier zu dienen und die Welt neu zu gestalten, auf wundersame und wohltuende Weise,« fügte Johnson hinzu und malte ein utopisches Bild der zukünftigen Welt. Was dann mit der Corona-Panik und den einhergehenden Restriktionen Wirklichkeit wurde, war und ist alle andere als ein Traumland.

Auch die Technologisierung des Lebens und der Gesellschaft lobte Johnson: »In der Tat ist die Technologie in vielerlei Hinsicht bereits dabei, genau diese neue Welt zu schaffen. Die Nanotechnologie, die ich bereits erwähnt habe, revolutioniert die Medizin durch die Entwicklung von Robotern, die nur einen Bruchteil der Größe eines roten Blutkörperchens haben und in der Lage sind, durch unseren Körper zu schwimmen, Medikamente zu verabreichen und bösartige Zellen anzugreifen wie eine Armada im Film Star Wars.«

Johnson führte aus: »Neuronale Schnittstellentechnologie bringt eine neue Generation von Cochlea-Implantaten hervor. Ich denke dabei an neue Werkzeuge, die wir uns aneignen, und mit der wir die menschliche Rasse kontrollieren können.«

Man werde in dieser zukünftigen Welt keine Geheimnisse mehr haben können, weil die Totalüberwachung überall zugreifen wird: »Sie können Ihre Geheimnisse vor Ihren Freunden, Ihren Eltern, Ihren Kindern, Ihrem Arzt und sogar Ihrem Sport-Trainer verbergen. In der Zukunft wird es keinen Platz mehr geben, seine Meinung zu verstecken. Niemand wird sich nirgens verstecken können.«

»Intelligente Städte werden mit Sensoren überwuchern, die alle durch das Internet der Dinge miteinander verbunden sind, mit Pollern, die unsichtbar mit Laternenpfählen kommunizieren. Aber diese Technologie könnte auch genutzt werden, um jeden Bürger rund um die Uhr zu überwachen. Eine zukünftige Alexa wird vorgeben, Befehle entgegenzunehmen, aber diese Alexa wird Sie beobachten, mit der Zunge klappern und mit dem Fuß stampfen.«

Dieses Horror Szenario ist in China bereits Wirklichkeit. Wünschte sich der britische Premierminister diese Wirklichkeit auch in die Städte Europas?

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.