Laut vatikanischen Quellen soll Papst Franziskus das Sakrament der Krankensalbung empfangen haben. Die Gerüchte über seinen kritischen Gesundheitszustand reißen nicht ab.
Papst Franziskus soll sich in einem kritischen Zustand befinden. Laut Informationen aus dem Vatikan hat er das Sakrament der Krankensalbung empfangen, was traditionell schwerkranken oder sterbenden Gläubigen gespendet wird. Die Nachricht, dass der Heilige Vater im römischen Policlinico Gemelli um sein Leben kämpft, erschüttert die katholische Welt.
Der 87-jährige Pontifex leidet laut offiziellen Berichten an einer schweren Infektion der Atemwege sowie an einer hartnäckigen Bronchitis, die sich in den letzten Tagen dramatisch verschlimmert haben soll. Ärzte mussten die Behandlung bereits zweimal anpassen, um den Zustand des Papstes zu stabilisieren.
Dass Papst Franziskus das Sakrament der Krankensalbung empfangen haben soll, heizt die Spekulationen weiter an. Auch wenn die katholische Kirche betont, dass diese Salbung nicht zwangsläufig den nahenden Tod bedeutet, sondern auch ein Sakrament der Stärkung in schweren Erkrankungen ist, werten viele Beobachter diesen Schritt als besorgniserregendes Zeichen.
Der Vatikan hat sich zu diesen Berichten bislang nicht offiziell geäußert, doch die Dringlichkeit, mit der die Behandlung des Papstes in den letzten Tagen eskalierte, spricht Bände.
Seit Monaten war Franziskus bei öffentlichen Auftritten sichtlich geschwächt. Erst letzte Woche musste er eine Predigt abbrechen, weil ihm das Atmen schwerfiel. Diese jüngste Krise stellt nicht nur seine Gesundheit, sondern auch die Zukunft der katholischen Kirche infrage.
Bereits seit längerem wird über eine mögliche Abdankung des Papstes spekuliert – ein Schritt, den Benedikt XVI. als erster Papst in der Neuzeit wagte. Doch jetzt könnte es gar nicht mehr zu einem geordneten Rücktritt kommen, sondern die Kirche sich bald mit einer ungeplanten Sedisvakanz konfrontiert sehen.
Die Amtszeit von Papst Franziskus war geprägt von Spaltungen innerhalb der Kirche. Während ihn seine Anhänger als modernen, weltoffenen Pontifex feiern, werfen ihm Kritiker vor, die katholische Lehre verwässert zu haben. Die Frage nach seinem Nachfolger wird nun umso drängender – wird die Kirche einen weiteren progressiven Papst wählen oder eine konservative Wende vollziehen?
Während sich der Vatikan in Schweigen hüllt, bleibt die katholische Welt in Sorge um den Pontifex. Eines steht fest: Der Zustand von Papst Franziskus könnte die Weichen für die Zukunft der Kirche in entscheidender Weise stellen.


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