Französische Einmischung im Konklave sorgt für weltweiten Aufruhr

Macron will den Papst machen – und Robert Sarah verhindern

Was wir brauchen, ist kein Macron-Papst. Was wir brauchen, ist ein Bekenner. Ein Mann Gottes.

Nur wenige Tage vor Beginn des Konklaves erschüttert eine brisante Enthüllung die katholische Welt: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll versucht haben, direkten Einfluss auf die Papstwahl zu nehmen – mit einem Ziel: Die Verhinderung des konservativen Kardinals Robert Sarah. Das katholische Portal Tribune Chrétienne berichtet, Macron habe fünf französische Kardinäle persönlich unter Druck gesetzt, sich einem möglichen afrikanischen Pontifex entgegenzustellen.

Diese beispiellose Einmischung weltlicher Macht in ein geistliches Ereignis lässt die Alarmglocken schrillen. Macron, der in Frankreich eine radikal säkulare Agenda verfolgt und selbst regelmäßig gegen den Einfluss der Kirche wettert, will ausgerechnet in Rom mitmischen? Laut italienischen Medien – darunter La Verità und Libero – lud Macron die Kardinäle nach der Beisetzung von Papst Franziskus in die französische Botschaft und instruierte sie, Sarahs Wahl zu verhindern.

Der französische Favorit: Kardinal Jean-Marc Aveline, ein Kirchenmann mit globalistisch-progressivem Profil. Er soll das neue Gesicht einer Kirche verkörpern, die sich nicht mehr an Ewigkeit und Wahrheit orientiert, sondern an Klimazielen und Regenbogenflaggen. Wenn Macron Erfolg hätte, würde aus der Sixtinischen Kapelle kein geistlicher Hirte hervorgehen, sondern ein Funktionär des Westens, abgesegnet vom Elysée-Palast.

Der ungarische Kardinal Péter Erdő schlug indes Alarm: Solche Versuche, weltliche Interessen in den sakralen Raum des Konklaves zu schleusen, seien »inakzeptabel«. Die Wahl des Papstes sei kein diplomatischer Kuhhandel und kein Baustein geopolitischer Machtbalance, sondern eine geistliche Aufgabe – im Gebet, im Hören auf den Heiligen Geist.

Macron jedoch scheint den Papststuhl als Verlängerung seiner bröckelnden Autorität zu begreifen. Nach seinem politischen Absturz im Innern und seiner marginalisierten Rolle im Ukraine-Konflikt will er wenigstens auf dem Petersplatz als Strippenzieher erscheinen.

Robert Sarah, der Mann, den Macron verhindern will, steht für alles, was den globalistischen Eliten ein Dorn im Auge ist: eine klare katholische Sexualmoral, die Verteidigung des ungeborenen Lebens, die Ablehnung der Gender-Ideologie. In einer Welt, die von zersetzender Beliebigkeit lebt, erinnert Sarah an das unveränderliche Evangelium – ein Hirte mit Rückgrat, nicht mit Pressemappe.

»Macron will den Papst machen«, schreibt La Verità. Doch vielleicht geht sein Plan auf. Nicht weil er Erfolg hat, sondern weil seine Taktik auffliegt – und die Kardinäle wachrüttelt. Denn wer seine Kirche liebt, lässt sich nicht erpressen.

Was wir brauchen, ist kein Macron-Papst. Was wir brauchen, ist ein Bekenner. Ein Mann Gottes. Vielleicht sogar – Kardinal Sarah.

Sven von Storch

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