Mit der Aufhebung des Endangerment Finding stellt die EPA die Weichen gegen grüne Planwirtschaft

Der Klima-Götze fällt: EPA kippt Obamas „Endangerment Finding“

Mit einem historischen Schritt beendet die Trump-Regierung die juristische Grundlage für milliardenschwere CO₂-Regulierungen – und greift damit das ideologische Herzstück der Klima-Industrie an.
 

Bild: Donald Trump


Die amerikanische Umweltbehörde EPA hat einen Schritt vollzogen, den viele Beobachter für unmöglich hielten: Sie hat das sogenannte „Endangerment Finding“ aufgehoben – jene juristische Konstruktion aus der Obama-Ära, die CO₂ und andere Treibhausgase pauschal als Gefahr für Gesundheit und Wohlfahrt einstufte. Wie Breitbart berichtet, bezeichnete EPA-Chef Lee Zeldin diesen Schritt als „größten Akt der Deregulierung in der Geschichte der Vereinigten Staaten“ und sprach von mehr als einer Billion Dollar an regulatorischen Auswirkungen, die damit in Frage gestellt werden.

Was hier fällt, ist nicht irgendeine Vorschrift, sondern das ideologische Fundament der modernen Klima-Politik.

Das juristische Herzstück der Klimareligion

Das „Endangerment Finding“ war die Voraussetzung dafür, dass die Bundesregierung Emissionen aus Fahrzeugen, Kraftwerken und Industrieanlagen unter Berufung auf das Gesundheitsrecht regulieren konnte. Ohne diesen Befund – kein regulatorischer Zugriff auf CO₂. Ohne ihn – kein schleichendes Aus für den Verbrennungsmotor, keine milliardenschweren Subventionen für unausgereifte Elektromobilität, keine administrativ erzwungene Energiewende.

Zeldin sprach offen aus, was viele seit Jahren kritisieren: Das Finding habe nie einen „klaren kausalen Zusammenhang“ zwischen Fahrzeugemissionen und einer konkreten Gefährdung festgestellt. Stattdessen sei es zur juristischen Allzweckwaffe einer Behörde geworden, die sich zunehmend als ökonomischer Lenkungsapparat verstand.

Daren Bakst vom Competitive Enterprise Institute brachte es auf den Punkt: Die EPA müsse sich auf ihren gesetzlichen Auftrag des Umweltschutzes beschränken – und dürfe nicht als wirtschaftlicher Zentralplaner auftreten. Genau das aber war geschehen. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes wurde eine umfassende Transformation der Wirtschaft eingeleitet – ohne ausdrückliche demokratische Legitimation.

Massachusetts v. EPA – die eigentliche Baustelle

Doch der Kampf ist damit nicht beendet. Mehrere Stimmen weisen darauf hin, dass die eigentliche juristische Wurzel tiefer liegt: im Supreme-Court-Urteil Massachusetts v. EPA aus dem Jahr 2007. Damals entschied das Gericht, dass Treibhausgase unter das bestehende Luftreinhaltegesetz fallen können – obwohl der Kongress dies nie ausdrücklich so vorgesehen hatte.

Sterling Burnett vom Heartland Institute fordert deshalb offen, diesen Präzedenzfall zu kippen. Und Steve Milloy betont, dass selbst eine erfolgreiche Aufhebung des Endangerment Finding nicht dauerhaft sichere, solange Massachusetts v. EPA Bestand habe. Andernfalls könne eine zukünftige demokratische Regierung die gesamte Konstruktion schlicht neu auflegen.

Hier geht es also nicht nur um CO₂. Es geht um die Frage, ob Behörden per richterlicher Auslegung weitreichende Transformationsprogramme durchsetzen dürfen – oder ob grundlegende Entscheidungen in die Hände des Gesetzgebers gehören.

Wirtschaftliche Vernunft statt ideologischer Erziehungsstaat

Die Aufhebung des Endangerment Finding ist daher mehr als eine technische Anpassung. Sie ist ein Angriff auf die Logik der grünen Planwirtschaft. Sie stellt die Frage, ob eine demokratische Gesellschaft bereit ist, Billionen an Kosten zu tragen, um ein politisch konstruiertes Bedrohungsnarrativ zu bedienen.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wohin der Weg führte: steigende Energiepreise, eingeschränkte Mobilität, massive Subventionen für eine politisch bevorzugte Industrie – und eine zunehmend moralisch aufgeladene Rhetorik, die jeden Zweifel als Ketzerei brandmarkte.

Mit der jetzigen Entscheidung wird dieses Machtinstrument zumindest vorläufig entschärft. Doch der Widerstand wird gewaltig sein. Gerichte, Lobbyverbände, Umwelt-NGOs und Teile der Medien werden versuchen, das alte Regime zu verteidigen.

Die entscheidende Frage lautet nun: Hat die politische Führung den Mut, diesen Schritt auch juristisch bis zum Supreme Court zu verteidigen? Oder wird man beim ersten Sturm einknicken?

Eines ist klar: Wer den Klima-Götzen antastet, rührt an den heiligen Kühen unserer Zeit. Doch wenn wirtschaftliche Vernunft und demokratische Selbstbestimmung wieder gelten sollen, musste genau das geschehen.

Jetzt entscheidet sich, ob die Vereinigten Staaten den Weg aus der ideologischen Selbstfesselung konsequent weitergehen – oder ob die Klima-Bürokratie nur eine kurze Atempause erlebt.

 

Sven von Storch

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Kommentare

Else Schrammen

13.02.2026 | 18:32

Amer Donald! Weltweit wird ihn keiner der grünen Klimahysteriker und Gläubigen der Klimakirche jemals wieder lieb haben. Sie werden ihn verteufeln (haben die vorher noch nie gemacht!) und hassen, bis in die Steinzeit und zurück. Warum kriegen wir den nicht mal ausgeliehen, und wenn es nur für 2 Wochen ist!

Endlich, endlich bereitet Präsident Donald Trump auch dem Klima-Schwachsinn, der den deutschen Steuerzahler schon so viele Milliarden gekostet, die sich in Luft aufgelöst haben, ein Ende.

Die ÖRR-Medien behaupteten gerade auch in den letzten Tagen erneut, dass wir den fünftwärmsten Januar seit Aufzeichnung der Wettererscheinungen (1881) gehabt hätten! 

Dabei lernen bereits Sechstklässler, dass sich im Laufe der Zeiten Kalt- und Warmzeiten in natürlicher Abfolge abwechseln. So war vor etwa 1200 Jahren Schleswig-Holstein noch von Eismassen bedeckt

Immer noch gilt GOTTES Zusage nach der Sintflut, die sich bestätigt: "Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen: denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf … Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht" (1. Mose 8, 21f).

Darauf können wir uns verlassen, nicht aber auf das, was uns die unbelehrbaren und gescheiterten Klima-Ideologen Greta, Annalena und Habeck oder die gewalttätige "letzte Generation" oder die Schüler-Demos "Fridays for Future"  weismachen wollten.

Übrigens: der "Klimapapst" und Leiter des "Geomare-Instituts" Kiel, der Inder Munib Latif, eigentlich Meeresbiologe, hat mit seinen unwissenschaftlichen Vorhersagen viel Angst verbreitet - nun soll er von MP Guenther (CDU) zum Ehrenbürger Schleswig-Holsteins ernannt werden…

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