»Meine Tochter wird zerstört und sterilisiert«

Vater in Haft, weil er seine Tochter vor ihrer Trans-Umwandlung schützen will

Weil er gegen die gerichtliche Anordnung verstoßen hat, seine Tochter als Sohn zu bezeichnen, sitzt ein kanadischer Vater in Haft.

Ein kanadischer Vater wurde verhaftet, weil er die „Geschlechtsumwandlung“ seiner Tochter öffentlich kritisiert und sie als „meine Tochter“ und mit weiblichen Pronomen „sie“ (she) und „ihr“ (her) angesprochen hat, berichtet iFamNews. Diese Äußerungen waren ihm zuvor gerichtlich untersagt worden.

Der Vater hatte erfahren, dass seine Tochter in der Schule durch Transgender- und LGBT-Sexualaufklärungsprogramme unterrichtet wurde. Die Schulseelsorge hatte den Namen der Tochter ohne Wissen der Eltern im Schulunterricht geändert, auch im Jahrbuch der siebten Klasse wurde das Mädchen nicht mehr mit ihrem eigenen Namen aufgeführt. Die Tochter wird von ihrer Mutter, von der Hoogland getrennt lebt, bei ihrer »Transition« unterstützt.

Hoogland hatte in einem Interview bekräftigt, dass Menschen ihr Geschlecht nicht ändern können. Seine Tochter würde »zerstört und sterilisiert«:

»Die Leute müssen aufstehen und erkennen, dass [die Gerichte] Kinder sterilisieren lassen, im Grunde, sie verstümmeln. Es ist (…) staatlich geförderter Kindesmissbrauch.«

Das Gericht verurteilte ihn daraufhin wegen familiärer Gewalt, bei erneuter Zuwiderhandlung werde Haftbefehl gegen ihn erlassen. Nachdem er dann kürzlich erneut Interviews zur Transition seiner Tochter gegeben hatte, wurde dieser am 4. März gegen ihn ausgestellt. Jetzt sitzt er im Gefängnis und erwartet seine Hauptverhandlung am 12. April. Hoogland drohen bei Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.

Sven von Storch

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