Turiner Grabtuch:

Wissenschaftliche Indizien stützen die Auferstehung Christi

Tucker Carlson sprach kürzlich mit dem protestantischen Bibelwissenschaftler Jeremiah Johnston über eines der am meisten untersuchten und umstrittenen Artefakte der christlichen Geschichte: das Turiner Grabtuch. Johnston erklärte in dem Gespräch, warum es sich seiner Ansicht nach tatsächlich um das Leichentuch Jesu Christi handelt – und warum es den Beweis für die Auferstehung liefert.

Forscher legen erstaunliche Details offen
Tucker Carlson sprach kürzlich mit dem protestantischen Bibelwissenschaftler Jeremiah Johnston über eines der am meisten untersuchten und umstrittenen Artefakte der christlichen Geschichte: das Turiner Grabtuch. Johnston erklärte in dem Gespräch, warum es sich seiner Ansicht nach tatsächlich um das Leichentuch Jesu Christi handelt – und warum es den Beweis für die Auferstehung liefert.
Wie LifeSiteNews berichtet, zeigt das Tuch Spuren von prä- und postmortalen Blutungen, Wunden von Geißelungen, einen Lanzenstich zwischen der fünften und sechsten Rippe sowie eindeutige Kreuzigungsmerkmale an Händen, Unterarmen und Füßen. Der Bluttyp AB stimmt mit Proben aus Eucharistischen Wundern wie Lanciano (8. Jahrhundert) oder Buenos Aires (1996) überein. Statistische Berechnungen des Mathematikers Bruno Barberis beziffern die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine andere Person als Jesus von Nazareth handelt, auf eins zu 200 Milliarden.

Ein Bild, das niemand fälschen kann
Bereits 1898 enthüllte ein Foto des Italieners Secondo Pia erstmals das Negativbild eines Mannes, das mit bloßem Auge nicht zu erkennen war. Das Bild ist nur zwei Mikrometer tief in die oberste Schicht des Leinens eingebrannt – ohne Farbe, Pigmente oder Tinte. Physiker Paulo de Lazo schätzt, dass zur Erzeugung dieses Effekts ein Energieimpuls von 34 000 Milliarden Watt in einem Vierzigstel einer milliardstel Sekunde nötig gewesen wäre – eine Reaktion, die kein Labor der Welt künstlich reproduzieren kann. Zusätzlich fanden Forscher Pollen, Kalkstein und Ton, die ausschließlich aus dem Raum Jerusalem stammen. Diese Spuren finden sich an Füßen, Knien und Nasenspitze – passend zu den Stürzen Jesu unter der Last des Kreuzes.

Zeugnis von Leid und Liebe
Johnston weist darauf hin, dass das Bild mehr als 200 Wunden auf dem Rücken und 172 auf der Vorderseite zeigt – der gesamte Körper ist von Folter gezeichnet, sogar der Augenbereich. Die Dornenkrone entspricht eher einem schmerzhaften „Helm“ als einem Ring. Für Gläubige sei das Tuch daher nicht nur ein historisches Relikt, sondern eine direkte Einladung zur Betrachtung von Jesu Opferliebe: ein stummes, aber überwältigendes Zeugnis der Passion und der Auferstehung.

Sven von Storch

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