Ein aktueller Bericht britischer Experten offenbart eine verstörende Realität: Hunderte Fälle von ritualisiertem Kindesmissbrauch könnten im Vereinigten Königreich jedes Jahr unentdeckt bleiben. Täter bedienen sich dabei gezielt von Vorstellungen über Hexerei, Dämonen oder spirituelle Besessenheit, um ihre Opfer zu manipulieren und zum Schweigen zu bringen.
Wie der britische *Daily Mail* berichtet, schildern Betroffene gegenüber Hilfsorganisationen, dass sexuelle Gewalt, Folter oder Vergewaltigung von den Tätern als angebliche „Reinigungsrituale“ dargestellt werden sollten, um einen angeblichen bösen Geist aus dem Opfer zu vertreiben. Die Täter treten dabei teilweise maskiert oder in ritualisierten Kostümen auf.
Ein seltenes, aber reales Phänomen
Offiziell tauchen solche Fälle nur selten in Statistiken auf. Polizeidaten aus dem Jahr 2024 zeigen sieben Fälle von ritualisiertem Missbrauch unter insgesamt 4.450 registrierten Kindesmissbrauchsfällen. Doch Experten halten diese Zahlen für massiv unterschätzt.
Eine Hotline der Organisation *National Association for People Abused in Childhood* (NAPAC) registrierte zwischen 2016 und 2025 mehr als 1.300 Anrufe, in denen Betroffene von organisiertem oder ritualisiertem Missbrauch berichteten.
Psychologen gehen deshalb davon aus, dass viele Fälle gar nicht erst zur Anzeige gebracht werden.
Warum viele Opfer schweigen
Die klinische Psychologin Dr. Elly Hanson erklärt, dass Opfer häufig glauben, ihre Geschichten würden ihnen ohnehin niemand glauben. Die Berichte über satanische Rituale, Dämonen oder angebliche Zauber wirkten so surreal, dass viele Betroffene Angst hätten, ausgelacht oder nicht ernst genommen zu werden.
Hinzu kommen psychologische Folgen schwerer Traumata. Manche Opfer entwickeln sogenannte Dissoziationsmechanismen – eine Art psychischer Schutzreaktion, bei der sie sich innerlich von der Realität des Geschehens abspalten.
Andere sind schlicht nicht mehr in der Lage, ihre Erfahrungen in eine zusammenhängende Erzählung zu bringen.
Gewalt als angebliche „Exorzismen“
In vielen Fällen glauben die Täter selbst nicht an übernatürliche Kräfte. Vielmehr nutzen sie den Aberglauben gezielt als Machtinstrument.
Indem sie den Kindern einreden, sie seien von Dämonen besessen oder hätten sich in Tiere verwandelt, erzeugen sie Angst und völlige Abhängigkeit.
Ein besonders schockierender Fall ereignete sich in Glasgow, wo eine siebenköpfige Tätergruppe Kinder bereits im Alter von 13 Jahren missbrauchte. In einem Drogentreffpunkt, der den makabren Namen „Beastie House“ trug, führten die Täter angebliche „Zauber“ durch und behaupteten, ihre Opfer seien durch magische Kräfte verwandelt worden.
Die Rituale dienten ausschließlich dazu, die Kinder zu kontrollieren und einzuschüchtern.
Das Problem der kulturellen Sensibilität
Ein weiteres Hindernis bei der Aufklärung solcher Fälle ist laut Experten die Angst von Behörden, kulturelle oder religiöse Sensibilitäten zu verletzen. In manchen Gemeinschaften spielen Vorstellungen von Hexerei oder Besessenheit eine größere Rolle.
Doch Experten warnen davor, aus Rücksicht solche Themen zu ignorieren.
Gleichzeitig betonen sie, dass ritualisierte Missbrauchsfälle keineswegs nur in bestimmten kulturellen Gruppen vorkommen. Viele Täter stammen aus ganz gewöhnlichen britischen Familien.
Ein lange unterschätztes Problem
Über die letzten vier Jahrzehnte wurden in Großbritannien mindestens 14 Fälle dokumentiert, in denen Täter Kinder sexuell missbrauchten und dabei ritualisierte Praktiken einsetzten.
Einer der bekanntesten Fälle ist der Tod der achtjährigen Victoria Climbié im Jahr 2000. Das Mädchen wurde von Verwandten zu Tode gefoltert, die überzeugt waren, sie sei von Dämonen besessen.
Für Experten zeigt dieser Fall, wie gefährlich der Missbrauch religiöser oder spiritueller Vorstellungen werden kann.
Ein Appell an Polizei und Gesellschaft
Polizeibehörden fordern inzwischen spezielle Schulungen für Ermittler, um ritualisierten Missbrauch besser erkennen zu können. Dabei geht es insbesondere um Fälle, in denen Begriffe wie Hexerei, Geister oder Besessenheit eine Rolle spielen.
Denn hinter solchen Geschichten verbirgt sich oft eine brutale Realität.
Der größte Schutz für betroffene Kinder besteht deshalb darin, solche Berichte ernst zu nehmen – selbst dann, wenn sie zunächst unglaublich erscheinen.


Kommentare
Und Andere lügen...
... der Welt direkt in´s Gesicht :
Starmer wusste bei Mandelsons Ernennung zum Botschafter in den USA von dessen Verbindungen zu Epstein
https://anti-spiegel.ru/2026/starmer-wusste-bei-mandelsons-ernennung-zum-botschafter-in-den-usa-von-dessen-verbindungen-zu-epstein/
WER hat hier Dämonen ??
"Indem sie den Kindern einreden, sie seien von Dämonen besessen..."
Diese Kinder sind von ihren Peinigern besessen. Und DIE haben die Dämonen (die Peiniger): https://youtu.be/ZxcqvnZGgd4?t=2541
“Der größte Schutz für betroffene Kinder besteht deshalb darin, solche Berichte ernst zu nehmen – selbst dann, wenn sie zunächst unglaublich erscheinen.“
Ja und genau diese Unglaublichkeit (Verschwöööörungstheorie) ist ihre Tarnung, ihr Schutz (Schutz für die Peiniger): https://youtu.be/ZxcqvnZGgd4?t=3959
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