Wie LifeSiteNews berichtet, empfing Pope Leo XIV am Freitagmorgen Vertreter von Courage International im Vatikan. Die Organisation begleitet seit Jahrzehnten Katholiken, die unter gleichgeschlechtlicher Anziehung oder Genderdysphorie leiden und dennoch in Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre ein keusches Leben führen wollen.
Anwesend waren unter anderem Bischof Frank Caggiano, der den bischöflichen Beirat von Courage leitet, sowie mehrere Verantwortliche der internationalen Leitung. In einer Stellungnahme zeigte sich die Gruppe dankbar, dem Papst ihre pastorale Arbeit vorstellen zu dürfen.
Ein leises, aber deutliches Zeichen
Die Begegnung fällt zeitlich bemerkenswert: Nur wenige Tage zuvor hatte der Jesuit James Martin in einer Fernsehsendung die Erwartung geäußert, Leo werde die „Offenheit“ seines Vorgängers gegenüber LGBT-Anliegen fortführen. Martins Einschätzung beruhte auf einer früheren persönlichen Begegnung mit Leo.
Gerade vor diesem Hintergrund erhält das Treffen mit Courage besonderes Gewicht. Denn im Unterschied zu Initiativen wie „Outreach“ betont Courage nicht die Affirmation homosexueller Lebensweisen, sondern die Ermutigung zu Keuschheit, Gebet, Gemeinschaft und Vorbildwirkung.
Kontinuität mit Johannes Paul II.
Courage wurde 1980 in New York gegründet und 1994 vom Päpstlichen Rat für die Familie unter Johannes Paul II. ausdrücklich unterstützt. Heute ist die Bewegung in mehr als 15 Ländern aktiv. Dass Papst Leo nun eine Delegation empfängt, wird von vielen als Rückbindung an diese Linie verstanden.
Zugleich passt das Treffen zu Leos wiederholt geäußertem Wunsch, Polarisierungen in der Kirche zu vermeiden und möglichst viele Gruppen anzuhören.
Zwischen unterschiedlichen Signalen
In den vergangenen Monaten hatte Leo auch Begegnungen mit kirchlichen Akteuren, die für eine deutlich liberalere Linie in Fragen von Sexualmoral und Gender eintreten. Umso aufmerksamer wird nun registriert, dass er ebenso eine Organisation empfängt, die ausdrücklich an der traditionellen Morallehre festhält und Menschen gerade darin begleitet.
Die Schutzpatrone von Courage sind der heilige Karl Lwanga und Gefährten, Maria Magdalena sowie Augustinus und Monika – Heilige, die für Umkehr, Standhaftigkeit und Treue stehen. Diese Symbolik dürfte vielen Beobachtern nicht entgangen sein.
Pastorale Realität statt Schlagzeilen
Das Treffen selbst war unspektakulär, fast still. Keine großen Erklärungen, keine programmatischen Reden. Und doch liegt gerade darin seine Aussagekraft. In einer kirchlichen Landschaft, in der oft lautstark über Begriffe wie Inklusion und Identität gestritten wird, rückt hier eine andere Wirklichkeit in den Vordergrund: die konkrete Begleitung von Menschen, die im Spannungsfeld von Neigung, Gewissen und Glauben leben und ihren Weg in Treue zur kirchlichen Lehre suchen.


Kommentare
Die Organisation begleitet…
Die Organisation begleitet seit Jahrzehnten Katholiken, die unter gleichgeschlechtlicher Anziehung oder Genderdysphorie leiden und dennoch in Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre ein keusches Leben führen wollen.
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Vielleicht sollte Papst Leo unseren woken Obergefreiten a.D. & seine schwulen Bundeswehr-Jungs in seine katholischen Nachtgebete einschließen ? :
https://www.jungewelt.de/artikel/513092.pinkwashing-f%C3%BCr-den-krieg-woke-amp-wehrhaft.html
Fotos zeigen Pistorius umringt von Soldaten in »Im Einsatz für QueerBw«-Trikots mit Eisernem Kreuz ebenfalls in den Farben der LGBTQ-Bewegung.
PS :
...ich denke nicht, dass unsere woken Bw-Schwuchteln in Berlin ein keusches Leben führen wollen.
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Ist in Berlin die Schwulen-Szene der woken LGBTQ-Bewegung besonders exzessiv? (Google KI)
Berlin gilt als eine der offensten und lebendigsten Städte der Welt für die LGBTQ+-Gemeinschaft, was oft mit einer besonders ausgeprägten Sichtbarkeit und Vielfalt einhergeht. Ob diese Szene als „besonders exzessiv“ wahrgenommen wird, hängt stark von der Perspektive ab – ob man die politische Radikalität, die Clubkultur oder die soziale Dynamik betrachtet.
Hier sind die zentralen Aspekte der Berliner Szene im Kontext dieser Debatte:
1. Die Verschränkung von Party und Aktivismus
In Berlin verschmelzen Nachtleben und politische Haltung oft zu einer Einheit.
Aktivistische Partys: Neue Partyreihen wie „Adira“ positionieren sich explizit queer und postkolonial. Diese Verbindung von Hedonismus und linker Identitätspolitik wird von Kritikern oft als Teil einer „woken“ Übersteigerung wahrgenommen.
Safe Spaces: Clubs wie das Berghain oder das SchwuZ (Deutschlands größter queerer Club) fungieren als Schutzräume, die jedoch zunehmend durch Kommerzialisierung und den Zuzug nicht-queerer Gäste unter Druck geraten.
2. Kritik an „Wokeness“ und Identitätspolitik
Die Berliner Szene ist ein Zentrum für Debatten über Inklusion und Repräsentation, was auch intern zu Spannungen führt:
Politischer Diskurs: Kritiker werfen der Bewegung vor, durch radikale Identitätspolitik und „Cancel Culture“ einen offenen Dialog zu erschweren.
Sichtbarkeit im öffentlichen Raum: Kampagnen der BVG oder Regenbogenflaggen an öffentlichen Gebäuden werden von Teilen der Bevölkerung als „Queer-Propaganda“ oder übertriebene Zurschaustellung empfunden.
3. Hedonismus und die „Hauptstadt der Sünde“
Historisch gesehen hat Berlin eine lange Tradition des Exzesses, die bis in die 1920er Jahre zurückreicht.
Kink- und Fetischszene: Berlin wird oft als Europas Hauptstadt des Kinks bezeichnet, mit zahlreichen Cruising-Bars und Fetisch-Events.
Großveranstaltungen: Events wie der Christopher Street Day (CSD) ziehen bis zu 750.000 Menschen an und sind für ihre schrille, lautstarke Präsenz bekannt.
4. Schattenseiten und Herausforderungen
Trotz der hohen Akzeptanz steht die Szene vor realen Problemen:
Zunahme von Gewalt: Die hohe Sichtbarkeit führt paradoxerweise auch zu einer Zunahme homophober Übergriffe.
Einsamkeit trotz Fülle: Viele Mitglieder der Community empfinden das Dating-Leben in Berlin als oberflächlich und transant, was im Kontrast zum Bild der „perfekten“ queeren Metropole steht.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Berliner Szene ist in ihrer politischen Artikulation und ihrer Clubkultur zweifellos intensiver und sichtbarer als in den meisten anderen Städten. Ob dies als „exzessiv“ gilt, ist eine Frage der persönlichen Bewertung der Balance zwischen individueller Freiheit, politischem Aktivismus und gesellschaftlicher Norm.
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Kommen Schwuchteln nach reiner katholischer Lehre in den Himmel? (Google KI)
Nach reiner katholischer Lehre, wie sie im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) festgehalten ist, wird zwischen der homosexuellen Veranlagung und homosexuellen Handlungen unterschieden:
Die Veranlagung: Eine homosexuelle Orientierung an sich wird nicht als Sünde betrachtet. Der Katechismus betont, dass betroffene Personen mit „Respekt, Mitleid und Takt“ zu behandeln sind und jede Form „ungerechter Diskriminierung“ zu vermeiden ist.
Die Handlungen: Gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen werden hingegen als „in sich nicht ordnungsgemäß“ eingestuft, da sie nicht der Fortpflanzung dienen und gegen das Naturrecht verstoßen.
Der Weg zum Himmel: Homosexuelle Menschen sind laut Lehre zur Keuschheit aufgerufen. Wer nach diesen Geboten lebt oder – im Falle von Sünden – durch das Sakrament der Beichte Reue zeigt und Gottes Gnade sucht, kann nach katholischem Verständnis durchaus in den Himmel kommen.
Aktuelle Entwicklungen:
Papst Franziskus hat die Haltung der Kirche durch eine inklusivere Sprache geprägt. Er betont, dass Homosexualität zwar eine Sünde (im Sinne der kirchlichen Moral), aber kein Verbrechen sei und dass Gott alle seine Kinder liebe. Seit 2023 erlaubt das Dokument Fiducia supplicans unter bestimmten Bedingungen auch die Segnung von Personen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, ohne dies jedoch mit einer Ehe gleichzusetzen.
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Papst Leo steht offenbar nicht auf lasterhafte & sündige katholische Bundeswehr-Schwuchteln im Berliner Schwulen-Milieu, so denke ich ... und das ist auch gut so !
MP
Sehr erfreulich!
Sehr erfreulich! Hoffentlich traut sich PP Leo XIV nun auch mal, dem unbeherrschten sexuellen Zeitgeist entgegenzutreten! Beten wir für ihn.
Papst Leo trifft "Mutter…
Papst Leo trifft "Mutter Courage International" im Vatikan? Hatte man schon genug am Krieg verdient ,oder sind zuviel gestorben ?
P.S.Mutter Courage soll laut Brecht zeigen, dass „die großen Geschäfte in den Kriegen nicht von den kleinen Leuten gemacht werden. Dass der Krieg, der eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden tödlich macht, auch für ihre Besitzer.
Vermutlich hat der "Pontifex" die Faxen "Maximus" dicke,nachdem die meisten Brücken (in Kirchen ) zerstört sind und jeder glauben darf was er wolle ?
Gebrochene Institutionen ,welche ihren Glauben erst wiederfinden müssen !
... „In einer kirchlichen…
... „In einer kirchlichen Landschaft, in der oft lautstark über Begriffe wie Inklusion und Identität gestritten wird, rückt hier eine andere Wirklichkeit in den Vordergrund: die konkrete Begleitung von Menschen, die im Spannungsfeld von Neigung, Gewissen und Glauben leben und ihren Weg in Treue zur kirchlichen Lehre suchen“!!!
Ja mei: „Geheimnisvollstes Land der Welt? Der Vatikan“: https://www.youtube.com/watch?v=IHlilIRt-qY
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