Sucht zuflucht in den USA

Naomi Seibt: Die »Anti-Greta« auf der Flucht vor Deutschlands Gesinnungsjustiz

Die junge deutsche Aktivistin Naomi Seibt, einst als konservatives Gegenstück zu Greta Thunberg bekannt, sucht offenbar Asyl in den USA. Eine US-Politikerin warnt: Seibt wird in Deutschland politisch verfolgt, weil sie nicht dem linken Mainstream folgt.

Naomi Seibt, Bild: X

Naomi Seibt ist 24 Jahre alt, klug, redegewandt – und in Deutschland zur Zielscheibe geworden. Die Münsteranerin wurde bekannt, als sie 2019 mit ihren Videos über Klimawandel, Freiheit und konservative Werte internationale Aufmerksamkeit erregte. Medien tauften sie die »Anti-Greta«, weil sie sich offen gegen die Klima-Angstkampagnen der Fridays-for-Future-Bewegung stellte. Seibt argumentierte sachlich, berief sich auf Wissenschaftler wie Richard Lindzen und warnte vor einer »emotionalisierten Panikpolitik«.

Doch was in einem freien Land als legitime Meinung gelten sollte, wurde für sie zum Verhängnis. Seit Jahren wird Seibt öffentlich diffamiert, von linken Aktivisten bedroht und von Behörden beobachtet. Wegen ihrer Sympathie für Donald Trump und ihrer Unterstützung der AfD wurde sie schließlich ins Visier deutscher Ermittlungsbehörden genommen. Ihr drohen in der Heimat Prozesse – nicht wegen Gewalt oder Betrug, sondern wegen sogenannter »Volksverhetzung« und »Hassrede«.

Eine US-Politikerin, die Seibts Asylverfahren begleitet, erklärte nun öffentlich auf X, sie werde sich persönlich an den amerikanischen Außenminister wenden. In ihrer Stellungnahme sagte sie: »Naomi Seibt wird bedroht, weil sie Präsident Trump unterstützt und sich weigert, der linken Ideologie zu folgen. Wenn sie nach Deutschland zurückkehrt, drohen ihr Gefängnis oder körperliche Gefährdung – nur weil sie dem Gruppendenken widerspricht, das ihr Land zerstört.«

Die Politikerin geht noch weiter: Der deutsche Staat, der sich moralisch als Bollwerk gegen Extremismus präsentiere, agiere inzwischen selbst wie eine »Geheimpolizei«. »Wenn man ein Meme teilt, kann man verhaftet werden. Wenn man Politiker kritisiert, droht Haft oder soziale Vernichtung.«

Tatsächlich wächst in den USA und anderen Ländern die Sorge, dass Deutschland unter dem Vorwand der »Hassbekämpfung« einen ideologischen Überwachungsstaat errichtet hat. Journalisten, Ärzte, Aktivisten – wer dem offiziellen Narrativ widerspricht, wird stigmatisiert oder juristisch verfolgt.

Naomi Seibt, die einst junge Menschen zum Denken statt Nachplappern aufrief, wird nun selbst zur Symbolfigur einer neuen Meinungsflucht. Ihr Schicksal ist ein Prüfstein: Wird Deutschland noch die Stimme der Vernunft zulassen – oder nur noch jene, die im Chor mitsingen?

Sven von Storch

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Kommentare

Patrick Feldmann

31.10.2025 | 12:29

Die linke Ideologie hat Deutschland und fast ganz Europa alle Wege in die Zukunft abgeschnitten. 

Nun dreht das System kurz vor dem totalen wirtschaftlichen und politischen Kollaps dull.

Ein Großteil meiner Konpatrioten trifft erhebliche Mitschuld! Sie haben sich qua Schuldkult in einem inneren Denkverbote Zirkel einschließen lassen.  Die EU und Organisationen des deepstate US ( CIA, USAID etc ) haben diesen Prozess der inneren und äußeren Selbstzerstörung befeuert.

"Tatsächlich wächst in den USA und anderen Ländern die Sorge, dass Deutschland unter dem Vorwand der »Hassbekämpfung« einen ideologischen Überwachungsstaat errichtet hat. Journalisten, Ärzte, Aktivisten – wer dem offiziellen Narrativ widerspricht, wird stigmatisiert oder juristisch verfolgt."

 

In Deutschland weiss man eben schon seit mehr als neunzig Jahren, wie man mit "Gemeinschaftsunfähigen" und mit "politischen Unruheelementen" umgeht. 

 

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