Wir leben in einer Welt, die sich um das Ich dreht. Beziehungen werden geführt, solange sie nützen, und beendet, sobald sie anstrengend werden. Ehe ist Vertrag auf Zeit geworden, Treue ein sentimentales Relikt. In diese Wirklichkeit hinein spricht Christus nicht ein Wort – er handelt. Er liebt bis zum Ende.
Das Geheimnis des Abendmahls
Christus setzt die Eucharistie ein. Brot und Wein werden zu seinem Leib und Blut. Doch dieses Geschenk ist kein Symbol, keine bloße Erinnerung. Es ist Hingabe. Er gibt sich selbst, bevor er sich am Kreuz hingibt.
Papst Benedikt XVI hat es treffend formuliert: Der Herr nimmt seinen Tod vorweg, er schenkt sich freiwillig. Das Abendmahl ist nicht nur Mahlgemeinschaft, sondern Opfer. Hier wird das Herz Gottes sichtbar – ein Herz, das sich verschenkt, ohne zurückzufordern.
Und zugleich gibt Christus ein neues Gebot: "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe." Das ist kein moralischer Appell. Es ist ein Anspruch, der unser ganzes Leben fordert.
Die Fußwaschung ist der Schlüssel zu diesem Verständnis. Wer liebt, dient. Wer dient, erniedrigt sich nicht – er wird frei.
Die Schlafenden in Gethsemane
Doch schon wenige Stunden später schlafen die Jünger. Christus ringt im Garten, bittet: "Bleibt hier und wacht mit mir." Aber sie schlafen ein.
Diese Szene ist erschreckend aktuell. Auch wir schlafen. Nicht im Garten, sondern vor Bildschirmen. Wir verlieren uns in Ablenkung, in Konsum, in ständiger Zerstreuung. Wir haben keine Zeit mehr für Stille, keine Kraft mehr für Treue, keine Geduld mehr für Liebe.
Unsere Freiheit ist oft nichts anderes als Flucht. Unsere Beziehungen leiden unter einer Kultur der Sofortbefriedigung. Was Mühe kostet, wird abgebrochen. Was Hingabe verlangt, wird vermieden.
Christus aber bleibt. Er liebt weiter.
Die Ehe als Ort der Hingabe
Johannes Paul II hat diesen Zusammenhang klar gesehen: Die Eucharistie und die Ehe gehören zusammen. Beide sind Bund, beide sind Hingabe, beide tragen die Zukunft der Welt.
Wenn Ehen zerbrechen, zerbricht mehr als eine Beziehung. Es zerbricht ein Versprechen, ein Raum der Treue, ein Ort, an dem Liebe wachsen sollte. Kinder tragen die Folgen. Eine Gesellschaft, die die Treue verliert, verliert ihre Mitte.
Gründonnerstag stellt uns vor die Entscheidung: Wollen wir lieben wie Christus – oder nur solange es bequem ist?
Die Eucharistie ist keine fromme Gewohnheit. Sie ist Nahrung für den Weg durch eine Welt, die müde geworden ist.
Wer sich von Christus beschenken lässt, kann selbst schenken. Wer sich reinigen lässt, kann vergeben.
Heute kniet Christus vor uns. Die Frage ist nicht, ob wir das verstehen. Die Frage ist, ob wir es annehmen.
Denn eine Welt, die das Dienen verlernt hat, wird an ihrem eigenen Egoismus zugrunde gehen. Nur die Liebe, die sich hingibt, hat Zukunft.
Gebet: Herr Jesus Christus, du hast dich erniedrigt und uns geliebt bis zum Ende. Befreie uns aus unserer Selbstbezogenheit. Lehre uns dienen, vergeben und treu sein. Lass unsere Häuser Orte deiner Liebe werden.


Kommentare
Dienstleistungsgesellschaft !?!?
“Denn eine Welt, die das Dienen verlernt hat, wird an ihrem eigenen Egoismus zugrunde gehen. Nur die Liebe, die sich hingibt, hat Zukunft.“
Tja war wohl nix mit “Dienstleistungsgesellschaft“ ?!?
Und selbst Jesus hatte es auch mit sog. “Schlafschafen“ zu tun !
Nötig ist ein gnostisches…
Nötig ist ein gnostisches Christentum im Sinne C. G. Jungs.
https://jlt343.wordpress.com
Christus kniet
Christus kniete sogar vor seinem Verräter Judas und wusch ihm die Füße. Ich bin sicher, er hat ihm vergeben, spätestens als er sich erhängte.
@S.Reicht
“Christus kniete sogar vor seinem Verräter Judas und wusch ihm die Füße.“
Stimmt !
“Ich bin sicher, er hat ihm vergeben, spätestens als er sich erhängte.“
Leider nein !
Lukas 22; 22:
„Und der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie es beschlossen ist. Wehe aber jenem Menschen, durch den er überliefert wird !“
Lesen Sie auch Apostelgeschichte 1; 15-26 (Findung eines neuen Apostel an Stelle Judas).
WEN er (schon im Voraus !) vergeben hat (Lukas 22; 31-32), war der Petrus, der den Jesus 3 x verleugnet hat, nach der Festnahme Jesu.
Das war ja auch schon ziemlich grenzwertig (weil - Lukas 12; 9) !
... „Christus setzt die…
... „Christus setzt die Eucharistie ein. Brot und Wein werden zu seinem Leib und Blut. Doch dieses Geschenk ist kein Symbol, keine bloße Erinnerung. Es ist Hingabe.“ ...
Indem er seine Schäfchen von den Hirten des Herrn z. B. in Form der „Konstantinischen Schenkung“ https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Schenkung, Ablassbriefen https://www.luther2017.de/reformation/und-kirche/spaltung/ablassbriefe-mit-vollkasko-ins-jenseits/index.html etc. pp. übers Ohr hauen ließ?
Um der Nachwelt außer ständigem Krieg letztlich wenigstens visuell eine Kleinigkeit aus besseren Zeiten zu hinterlassen zu können?https://www.zeit.de/kultur/kunst/2017-11/da-vinci-gemaelde-fuer-rekordsumme-von-450-millionen-versteigert
Ja mei, eines wurde selbst einem dies bzgl. völlig Unbedarften wie mir längst klar: „Ein Gott, der über Leichen geht“!!! https://www.nzz.ch/feuilleton/ein-skrupelloser-froemmigkeitstest-ld.1343127
Wobei er etwa unter Fuchtel seiner Alten – der Göttin(?) – steht???
King Trump möchte mehr tun -…
King Trump möchte mehr tun - und vergleicht sich mit Jesus Christus:
https://www.stern.de/politik/ausland/-koennte-als-koenig-viel-mehr-tun----trump-zieht-konfusen-vergleich-zu-jesus-37278614.html
„Könnte viel mehr tun“
„König“ ohne Ballsaal – Trump zieht konfusen Vergleich zu Jesus
Der alternative Weg aller Christen in der realen Welt:
Papst trägt das Kreuz an Karfreitag als Zeichen für leidende Welt
"Auch wir können Friedensbotschafter sein"
https://www.domradio.de/artikel/papst-traegt-das-kreuz-karfreitag-als-zeichen-fuer-leidende-welt
Der Kreuzweg am Kolosseum in Rom ist eine der ergreifendsten Feiern der Karwoche. In den letzten Jahren trug selten der Papst das Kreuz. Leo XIV. will an seinem ersten Karfreitag im Amt alle 14 Stationen übernehmen.
(...) "Er wolle eine Stimme sein, die verkündet, dass Christus noch immer leidet, begründete Leo XIV. seine Entscheidung. "Auch ich trage all dieses Leid im Gebet und möchte alle Menschen guten Willens einladen, gemeinsam diesen Weg zu gehen und zu suchen, wie auch wir Friedensbotschafter sein können." (...)
Damals und .....Heute ?
Für alle Suchenden ,ein frohes und gesegnetes Osterfest !
Leider sind an diesem Donnerstag ..oder Freitag noch viele Grün unterwegs .wie solche Worte von einem vermutl.Katholiken ,den ich nicht beurteien - ,aber vielleicht zu denken geben möchte . Eine Kirche mit ihrem "Papalapap" ,welche immer noch glaubt SIE sei die einzig "Wahre und Richtige" ,erhebt und erhob sich bereits seit Jahrhunderten über Menschen ,benutzte sie,spielte sie aus und brachte sie sogar um ,allein um ihre Macht ,auch über Könige zu setzen ! Was hat sich eigentlich bis heute verändert? Vielleicht Akten ,wie Epstein-Files ,worin sich diese Kirche hervorragend wiederspiegeln kann ,aber Wahrheiten ihrer Opfer nicht oder nur schwerlich aufarbeiten will !
Der HERR kniet nicht mehr,um zu bitten ! ! Habt ihr nicht begriffen ,dass er auferstanden ist und nicht mehr als kleines Baby wieder kommen wird ,um betüttelt zu werden oder beweihraucht im Kirchenschleim der Nichtdienenden ,sondern als Herrscher über die Welt mit Zorn und Macht zur Gerechtigkeit ,sein Königsamt und seine Gemeinde zurückfordern wird ! Der Weg ist schmal und die Mehrheit wird ihre Seelen verlieren ,da sie nicht nur seinen Weinberg geschändet,sondern Ihn täglich ablehen und willentlich zur Seite schieben ,wegen ihrer Egoismen und ihres Unglaubens und Ungehorsams ! Wie zu Zeiten Noahs werden sie Feiern ,und heiraten und ihrer Wege gehen ,wenn ER plötzlich wie die damalige Flut hereinbrechen wird ,um das Chaos auf Erden zu beenden !
Endzeitprophet Jeremia 23 : 19+20....... 19 Seht, der Zorn des HERRN bricht los wie ein gewaltiger Sturm, wie ein Wirbelsturm fegt er über die Gottlosen hinweg. 20 Er wird sich erst legen, wenn alles ausgeführt ist, was der HERR sich vorgenommen hat. Die Zeit kommt, in der ihr das klar erkennen werdet!
Wieviel "Schleim " sollen wir noch schlucken ,um im Versprechen des Schlafwandels von Kirchen oder Religionen eingelullt zu werden ,statt dass sich einjeder seiner echten Verantwortung über sein Gewissen zu Gott stellt.? Klare Worte in Hesekiel ,wo Gott zu seinem Volk spricht , schon lang vor Jesu Kreuztode Hes:16,58-63 58 So fällt dein schamloses Treiben auf dich zurück, und du musst die Folgen deiner abscheulichen Taten tragen. Darauf kannst du dich verlassen! 59 Ich, Gott, der HERR, sage dir: Ich behandle dich so, wie du es verdienst, denn du hast dein Treueversprechen nicht gehalten und unseren Bund gebrochen. 60 Ich aber werde mich an den Bund erinnern, den ich mit dir in deiner Jugend geschlossen habe. Für alle Zeiten will ich ihm wieder Geltung verschaffen. 61 Dann wirst du dich an das erinnern, was du früher getan hast. Du wirst dich schämen, wenn ich dir die Herrschaft über deine beiden Schwestern gebe, so dass sie für dich wie Töchter sind. Das geht weit über den Bund hinaus, den ich damals mit dir geschlossen habe. 62 Ja, ich selbst werde den Bund mit dir erneuern, und du wirst erkennen, dass ich der HERR bin. 63 Wenn du dann an die vergangene Zeit zurückdenkst, wirst du vor lauter Scham kein Wort herausbringen. Doch ich werde dir alles vergeben, was du getan hast.
Ein Versprechen zu seinem Volk (Israel,der am Ende wieder aufgenommen wird!) ) ! Nicht einer Gemeinde von A-?-Z oder Kirchen oder Religionen ! Nur ,! Hat Jesu in Gottes Namen einen neuen Bund gegeben ,nicht den Alten Bund des AT.sondern einen neuen Bund für seine Braut (Gemeinde ) ,welche mit IHM einen Bund eingehen ! Dazu gehören Menschen des Herzens ,Menschen die sein Wort annehmen und nach Wahrheit suchen und handeln ! Menschen,welche mit Verstand und reinem Gewissen nach seinen Regeln suchen ! Und es ist vollkommen gleich ,ob Christen .Katholiken -Buddisten oder Islamisten ! Es geht um Menschen mit echter Herzenseinstellung und wa<(c)hrem Charakter .Menschen die auch Fehler machen ,aber dazu stehen und sie vor Gott bringen und sich durch sein Wort verändern lassen . ( Es sind die Armen ,die außen stehen ,die Betrogenen ,welche zuerst nicht geladen waren , dann aber weil die Erstgeladenen es verschmäht und abgelehnt haben !)
Erkennt sie nach ihrem Handeln ihren( Früchten ). Oder glauben immer noch viele ,Gott würde sich nur die eine richtige Gemeinde ,wie z.B. "Zeugen Jehovas oder Adventisten etc. heraussuchen ?
Einjeder muss für sich selbst suchen und Verantwortung für sein Leben und Handeln übernehmen .Kirchen können uns Gott und sein Wort vielleicht näher bringen ,doch es ist der GEIST selbst ,der uns kennt und zu uns spricht ! Wir brauchen keinen Papst oder neue Könige oder Verführer oder Antichristen ,welcher auch kommt und schneller wieder gehen wird ! Solange der Geist Gottes und damit die Gnade über uns ist ,haben wir die Möglichkeit ,gleich wo, IHN anzunehmen und zu seinem Bund zu stehen ! Seine Gnade währet ,solange der Himmel ist u. die Wolken ziehen ! ( Ps.57:11 / 108.5 ) Aber wir sollten eine klare Entscheidung fällen und auch unser Leben danach ausrichten ,damit wir nicht klein wie die Kinder bleiben ,sondern durch die tägliche Milch des Wortes zur Reife vordringen und gutes Vorbild zeigen ! Ängste -Faulheit -und aberzogene Verantwortlichkeit (die Anderen werden es schon richten ) sind die Drogen solcher Kirchen,aber auch Politik ,welche uns mit "Weihwasser" oder anderen Sprüchen und Lügen beräuchern und uns in Sicherheit wiegen ,wenn wir schweigen und uns ruhig verhalten und dahindümpeln ,damit sie ihre Macht und Unrecht ausüben können .(Das Schweigen der Lämmer !) Erkennen wir uns ,wenn wir in den Spiegel sehen ? Wer sind wir ? Was macht uns aus ,was oder wer ist unser Bewusstsein ? Mehr Menschen denn je fragen sich das heute ,vor allem ,bei solchen unruhigen Zeiten,wie Kriegen -Nöten und Lügen .Fangen wir in unserem Inneren an zu fragen und zu suchen und begeben uns auf eine lange Reise ,bei der Wir Gottes Beistand und Führung erwarten dürfen ,der ,wenn wir wahrlich suchen , ER sich finden läßt ,bis wir IHN erkennen und Bestätigung im Herzen erhalten und all unser Ängste und Sorgen in Frieden und Liebe vergehen. Jeremia 29:13-14 Wir können nicht alles verändern ,aber bei uns anfangen ! Das ist sehr viel !
Möglichkeit / Religion Gemeinde =egal !
Es gibt viele Gemeinden -Kirchen -oder Gläubige !Doch haben wir Jesu erkannt ? Ein Beispiel :
Dämonen: Wie du sie erkennst – und wie du frei wirst! | Tobias Teichen
Bei Interesse : Anhören -versuchen -machen -im Glauben dankbar annehmen und sehen was passiert .Man sollte aber einen Bund mit Jesu zuvor eingehen .
Warum ..? Schicksal ?
Generationen -Segen und Fluch :
https://www.youtube.com/live/8Sch48Ww6_s?si=EXH_PGsZ8tV8T5Zq
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