Gott hat uns als Mann und Frau geschaffen – und echte Liebe sagt die Wahrheit.

Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen: Ein US-Bischof stellt sich gegen die Gender-Ideologie

Bischof Daniel Thomas aus Ohio erinnert daran, dass der menschliche Leib Offenbarung ist – und nicht Rohmaterial für Ideologen.

Bischof Daniel Thomas, kath.net


In einer Zeit, in der Regierungen, Konzerne und Medien die Gender-Ideologie zur Ersatzreligion erheben, wagt ein US-Bischof das, was viele Hirten in Europa kaum noch tun: Er widerspricht. Bischof Daniel E. Thomas aus Toledo (Ohio) hat ein Lehrschreiben mit dem programmatischen Titel "The Body Reveals The Person – A Catholic Response To The Challenges of Gender Ideology" veröffentlicht. Wie der Catholic World Report berichtet, reagiert er damit auf gläubige Katholiken, die zunehmend verunsichert sind, weil Gender-Propaganda Familien, Schulen und selbst kirchliche Einrichtungen unter Druck setzt. Das berichtet kath.net.

Seine zentrale Aussage ist von entwaffnender Klarheit: "Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen." Der Mensch ist nicht ein neutrales Zwischenwesen, das sich nach Belieben neu erfinden darf, sondern Schöpfung Gottes – als Mann oder Frau.

Der Leib ist keine Spielwiese, sondern Offenbarung

Bischof Thomas erinnert an eine Wahrheit, die unsere Kultur systematisch verdrängt: Der Leib ist nicht Feind, nicht Zufall und nicht Fehler, sondern Ausdruck der Person. Wer den Körper bekämpft, bekämpft letztlich sich selbst. Genau hier setzt die Gender-Ideologie an: Sie trennt Bewusstsein und Leib, erklärt das Innere für absolut, die Natur für irrelevant, und zerstört so die Einheit des Menschen.

Thomas bringt es auf den Punkt: Wir sollen unsere "gottgegebene Identität" nicht verändern, sondern annehmen – auch dann, wenn dies ein Kreuz bedeutet. Anstatt jede innere Spannung sofort mit Hormonen, Operationen und juristischen Fiktionen zuzudecken, ruft er dazu auf, Leid nicht zu leugnen, sondern es im Licht des Kreuzes zu tragen. Das ist radikal gegen den Zeitgeist, aber zutiefst katholisch.

Besonders deutlich wird der Bischof bei der Frage der Pronomen. Wer bereitwillig jede selbstgewählte Identitätsbehauptung nachspricht, meint vielleicht nett zu sein, verfehlt aber die Wahrheit über den Menschen. Thomas sagt: Aus Respekt vor der Person dürfen wir sie nicht in der Lüge bestätigen. Liebe ohne Wahrheit ist Sentimentalität – und am Ende Verrat.

Evangelisierung statt Anpassung: Heilige Jünger statt ideologische Mitläufer

Bemerkenswert ist, dass Bischof Thomas Gender-Fragen nicht isoliert, sondern in den größeren Zusammenhang von Evangelisierung und Berufung stellt. Die Neuevangelisierung, so erklärt er, beginne nicht mit Strukturen, sondern mit jedem einzelnen Christen. Wer selbst ein heiliger Jünger werden will, wird weder Gender-Ideologie übernehmen noch schweigend hinnehmen, dass Kinder, Jugendliche und Schwache verwirrt werden.

Dass ausgerechnet dieser Bischof zum Vorsitzenden des Pro-Life-Komitees der US-Bischofskonferenz gewählt wurde, ist kein Zufall. Wer das Lebensrecht der Ungeborenen verteidigt, erkennt auch im Leib des Kindes – und im Leib jedes Menschen – ein Geschenk Gottes, kein Projekt der Machbarkeit. Dass die Zahl der Seminaristen in seiner Diözese wieder steigt, ist ein stilles, aber deutliches Zeichen: Klare Lehre und geistliche Entschiedenheit schrecken Berufungen nicht ab – sie ziehen sie an.

Während im deutschsprachigen Raum Bischöfe und Apparate häufig versuchen, sich mit der Gender-Sprache der Politik anzufreunden, zeigt Bischof Thomas einen anderen Weg: höflich, aber unmissverständlich. Er ruft dazu auf, Menschen zu lieben, wie Gott sie liebt – und gerade deshalb die Lüge der Selbstkonstruktion zurückzuweisen. Denn am Ende steht nur eine Frage: Vertrauen wir noch dem Schöpfer, oder beten wir das Selbst an?

Sven von Storch

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Kommentare

Johannes Friedrich

11.12.2025 | 11:44

Klare wahre Worte, wie wir sie bei fast allen deutschen Bischöfen vergeblich suchen.

Die Kirche kann sich niemals nach dem sich wandelnden Zeitgeist richten, denn die Wahrheit kann sich nicht ändern, andernfalls ist es keine Wahrheit.

Es ist klar, daß, wo die beständige Lehre der Kirche verkündet wird, Berufungen geweckt werden. Der katastrophale Rückgang der Priesterberufungen in Deutschland kommt nicht von ungefähr.

Es gibt nur zwei Geschlechter, Mann und Frau und niemand kann es wenden!

Es ist so unveränderlich wie es auch im Folgenden Spruch verdeutlicht werden kann:

Im Osten geht die Sonne auf, im Süden steigt sie hoch hinauf, im Westen wird sie unter gehn, im Norden ist sie nie zu sehn.

So unveränderlich wie die Tatsache das die Zeit unaufhaltsam läuft wer das verleugnet ist ein Narr, betrügt sich selbst und andere!

Was solchen bleibt ist Orientierungslosigkeit und Leere, eine Flucht vor der Wahrheit, ein umherirren in der Wüste wo es kein Wasser gibt!

Lesetipp: Johannes Evangelium :) Finde das Leben...

Als Christ  kann man das nur bestätigen ,und dennoch zeigt das Wort auch Gründe oder "Nebenschauplätze" welche aber nicht normal waren ,was aber auch bedeutet ,dass es dies schon damals gab!

Denn es gibt Verschnittene , die von Geburt an so sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen.

Das gibt uns aber auch keinen Grund zur Verurteilung ,denn manche/r kann nicht dafür ,aber es ist eben auch nicht Normalzustand von der Schöpfung ausgehend. Damit ist aber die ganze "Genderideologie" eine Irrlehre ,wovor unsere Kinder geschützt werden sollten ,halten wir uns nach göttlichen Geboten .

Ich habe mich auch aus freien Stücken von diesem Irrsinn des Genderismus abgewandt, denn es ist eine Lüge und letztlich ein Angriff auf die reale Identität des Menschen, geht sie verloren dann bleibt nur noch Orientierungslosigkeit und Leere. Wüste

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