Schon wieder versucht die Deutsche Bischofskonferenz, katholische Schulen zu Laboren ideologischer Umerziehung zu machen. Diesmal heißt das Papier »Created, redeemed, and loved«, ein Dokument, das »sexuelle Vielfalt« feiern und an katholischen Einrichtungen verbindlich machen soll. Doch erstmals seit Langem regt sich deutlicher Widerstand: Die Bistümer Köln, Regensburg und Passau widersprechen dem Vorstoß offen – und setzen damit ein dringend notwendiges Zeichen gegen die Verwilderung kirchlicher Lehre.
Wie LifeSiteNews berichtet, hat zunächst Bischof Stefan Oster aus Passau das Papier massiv kritisiert, kurz darauf folgten Köln und Regensburg. Und ihre Warnungen haben es in sich: Oster erkennt im DBK-Text nichts weniger als die »Weichenstellung zu einer de-sakralisierten Anthropologie«. Wer Sexualität und Identität von Gottes Schöpfungsordnung löse, löse zwangsläufig auch Offenbarung, Sakramente, Heil und das Verständnis der Kirche selbst – und am Ende sogar das Verständnis von Gott.
Warum die Kritik so scharf ausfällt
Der Entwurf der DBK verlangt, dass katholische Schulen »sexuelle und geschlechtliche Selbstidentifikation« von Schülern nicht nur akzeptieren, sondern affirmieren – unabhängig davon, ob diese Identifikationen mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Dass laut kirchlicher Lehre Sexualität an Ehe und Familie gebunden ist, dass Gott Mann und Frau schuf, dass es zwei Geschlechter gibt – all das kommt im Dokument praktisch nicht mehr vor.
Besonders grotesk wird es dort, wo das DBK-Papier erklärt, jeder sei »genau so gewollt und geliebt, wie er ist« – und diesen Satz auch auf transidente Personen anwendet, die zugleich behaupten, in einem »falschen Körper« zu leben. Oster nennt das zu Recht paradox: Wenn der Körper von Gott geschaffen ist, wie kann dann dessen Ablehnung »Gottes Wille« sein? Hier werde ein inneres Gefühl über die Schöpfungsordnung gestellt – ein klassisches gnostisches Muster.
Was die Bischöfe wirklich fürchten
Die drei kritischen Diözesen – allesamt Gegner des Synodalen Weges – erkennen, dass dieses Dokument kein pädagogischer Leitfaden ist, sondern ein ideologisches trojanisches Pferd. Es geht darum, die katholische Anthropologie systematisch zu demontieren und die Kirche von innen heraus an die Genderideologie anzupassen.
Denn wer das Menschenbild ändert, ändert alles: die Moral, die Sakramente, die Theologie, das kirchliche Leben. Genau das hat Oster klar benannt – und Köln wie Regensburg schließen sich ihm an.
Jetzt ist klar: Der Widerstand beginnt
Es ist höchste Zeit, dass weitere Bischöfe denselben Mut zeigen. Die katholischen Schulen Deutschlands dürfen nicht zum Experimentierfeld einer Ideologie werden, die Kinder verwirrt, Eltern entmachtet und den Glauben aushöhlt.
Wenn die Kirche eine Zukunft haben soll, dann braucht sie Hirten – keine pädagogischen Kommissare. Und endlich melden sich wieder einige zu Wort, die diese Rolle ernst nehmen.


Comments
DBK vertritt nicht die Katholiken und nicht den Vatikan
Wenigstens die drei haben den Mut, die katholische Lehre zu vertreten. Tausend Dank! Es wird ja immer schlimmer mit dem Zeitgeist. Die Kirche hat die Überlieferung zu vertreten und den Willen GOTTES zu erfüllen und JESU Wirken auf Erden zu berücksichtigen. Woher nehmen die (wenigen) DBK-Mitglieder die Gedanken, so etwas zu empfehlen oder zu fordern? Das muss ja leider auch im Kontext zu den Missbrauchsfällen in der Vergangenheit gesehen werden. Da müssten sich doch nun alle Würdenträger ga(aa)nz ruhig verhalten und in aller Stille und Konsequenz die verursachten seelischen Schäden der Vergangenheit und mangelnde Aufarbeitung und mangelnde Bestrafungen der wenigen homosexuellen und pädophilen Kleriker büßen!
Gegen die Satanisierung des Abendlandes.
Es sind die klaren christliche Werte, wie
sie auch die AfD vertritt, und wie sie
auch unser Grundgesetz, unser Rechts-,
Bildungs, und Sozialwesen prägen − es sind
diese zivilisierten Werte, die alle Mitglieder
der Mutter Kirche doch so sehr möchten
Und das ist es auch, wonach es vielen verwirrten
- in der Wüste der Altparteien-Gottlosigkeit
verirrten - Seelen doch insgeheim dürstet.
Eminenzen und Exzellenzen, stillt bitte
ihren Durst.
Und laßt bitte nicht zu, dass die Anhänger
von Profanierung, von Kultur-Vitriolisierung
und von "satanischen Versen" die zarte
Heilpflanze des Christentums mit Stumpf
und Stiel ausreißen, und ihre Schändungen
und Schandtaten, mit heimlichen Tänzen
um das drogen-goldene Kalb allseits
bekannter PsyOp-Kultisten weiter zelebrieren.
... „Schon wieder versucht…
... „Schon wieder versucht die Deutsche Bischofskonferenz, katholische Schulen zu Laboren ideologischer Umerziehung zu machen. Diesmal heißt das Papier »Created, redeemed, and loved«, ein Dokument, das »sexuelle Vielfalt« feiern und an katholischen Einrichtungen verbindlich machen soll. Doch erstmals seit Langem regt sich deutlicher Widerstand: Die Bistümer Köln, Regensburg und Passau widersprechen dem Vorstoß offen – und setzen damit ein dringend notwendiges Zeichen gegen die Verwilderung kirchlicher Lehre.“ ...
Ja mei - „Katholische Kirche: ihr geistiges Gerüst trägt nicht mehr“!!! „Mit der Renaissance des Materialismus in der Achtundsechziger Bewegung drehte sich die Perspektive der Theologie um 180°. Untermauerten vorher Wunder, die Geburt Jesu, die Auferstehung von den Toten die Glaubensüberzeugung, wurden diese als Legenden, also als fehlgeschlagene Erfindungen ins Archiv der überwundenen Mythen verbannt. Nach 50 Jahren ist deutlich: Theologie ist grau geworden. Kaum jemand will sie noch studieren. Wo kommt neue Farbe her"? https://hinsehen.net/artikel/katholische-kirche-ihr-geistiges-geruest-traegt-nicht-mehr/
Alternativen in der RKK
Die neue Farbe kommt von den innerkirchlichen Kreisen, die nicht von der jeweiligen Diözese finanziell oder klerikal unterstützt werden, nämlich von den Orden, Bruderschaften oder Instituten, die noch die Heilige Messe im vetus ordo (Tridentinische Messe) feiern und das auf Latein. Ein sehr großer Segen, wie ich mittlerweile erfahren habe, wo ich kaum noch in die örtliche Pfarrei gehe, weil es mir dort zu zeitgeistig und zu flach zugeht. Dort, wo im vetus ordo zelebriert wird, gibt es guten Zulauf, sowohl unter Gläubigen als auch unter den Priestern. Diese (Ecclesia-Dei-)Gemeinschaften päpstlicher Approbation, aber auch die Priesterbruderschaft Pius X finanzieren sich ausschließlich selbst, müssen sich also politisch nicht anpassen. Und das merkt man. In der Coron(oi)a-Zeit bin ich dort auf Grund des faktischen Hausverbots als Ungeimpfter immer noch willkommen gewesen. Und da bleibe ich jetzt auch dabei. Zum Glück haben wir da in Berlin drei Möglichkeiten.
Bischöfe
Na, wie die deutsche Bischofskonferenz - ein Konglomerat tiefgläubiger Verteidiger der christlichen Lehre - tickt, weiß wohl mittlerweile jeder. Das nennt sich "Ökumene". Die katholische Kirche geht auf die evangelische zu mit allen Konsequenzen: Gott ist queer, der Geschlechter gibt es viele und alles ist schön bunt bis hin zu den Kirchenfahnen. Die sind jetzt regenbogenfarbig. Die alten gelb-weißen Fahnen liegen mottenzerfressen auf dem Glockenboden!
Einsame Rufer in der Wüste
Drei einsame Rufer in der "christlichen Wüste" gegen wie viele Woke-Aktivisten und Christenverräter ?
Eine Institution wie die…
Eine Institution wie die Kirche, die selbst Kinderschänder und LGBT- Angehörige in ihren Reihen haben und pflegen, sollen gefälligst ihre verdammte Fresse halten.
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