Wer Gottes Gebote verdreht, ebnet den Weg für Abtreibung, Euthanasie und moralischen Verfall

Die Kultur des Todes triumphiert, wenn wir Gott beugen wollen

Unsere Gesellschaft zerbricht dort, wo Menschen versuchen, Gott an ihre Wünsche anzupassen – und nicht umgekehrt.

Die Kultur des Todes breitet sich dort aus, wo Menschen meinen, Gott ihren eigenen Regeln unterwerfen zu können. Johannes Paul II. beschrieb sie als »Krieg der Starken gegen die Schwachen« – gegen das ungeborene Kind, gegen Alte und Kranke, gegen jene, die Schutz und Fürsorge bräuchten, aber stattdessen als Last abgetan werden. Und während Kirchen gespalten, Glaubensgrundsätze verdreht und göttliche Gebote dem Zeitgeist geopfert werden, jubelt der Teufel über unseren Abfall von der Wahrheit, wie LifeSiteNews kommentiert.

Wenn der Mensch Gott nachahmt – und nicht umgekehrt

Was heute als Freiheit verkauft wird, ist in Wahrheit Rebellion. Wer Abtreibung zur »Selbstbestimmung« verklärt, wer die Ehe aus der Schöpfungsordnung herauslöst oder wer meint, den eigenen Leib wie ein beliebiges Konsumgut benutzen zu dürfen, macht sich zum Schöpfer seiner eigenen Religion. Gemeinden, die Gebote relativieren, um Mitglieder zu halten, nähren diese Abwärtsspirale. Statt Gott die Ehre zu geben, stellen Menschen ihre eigenen Gelüste in den Mittelpunkt – und die Gesellschaft zerbricht daran.

Die sichtbaren Folgen der Abkehr

Man muss nur die Augen öffnen: eine Mutter, die ihr Kind nicht mehr sicher zur Bushaltestelle begleiten kann; Staaten, die Euthanasiegesetze beschließen und Menschen zum »Ballastexistenz« abstempeln; Politiker, die mit Abtreibungslobbyisten gemeinsame Sache machen; Eltern, die ihre Kinder auf dem Altar der Gender-Ideologie opfern. Dies sind die Früchte einer Kultur, die Gott den Rücken kehrt und in der Sünde als Fortschritt gefeiert wird.

Der Angriff des Widersachers

Christus hat verheißen, dass die Pforten der Hölle seine Kirche nicht überwältigen werden. Doch das bedeutet nicht, dass der Widersacher untätig bleibt. Satan ist ein Lügner von Anfang an, und er sät Zweifel, Verwirrung und Selbstvergottung, um Menschen von ihrem Schöpfer zu trennen. Wer den schmalen Weg des Glaubens verlässt und seine eigenen Regeln aufstellt, folgt letztlich nicht der Freiheit, sondern dem Lockruf des Verderbens.

Die Entscheidung liegt bei uns

Die Frage ist, auf wessen Seite wir stehen wollen. Jeder Kompromiss mit der Kultur des Todes ist ein Verrat an der Wahrheit Christi. Wer Gott verbiegt, um den Beifall der Welt zu erlangen, verliert das ewige Ziel aus den Augen. Jetzt ist die Stunde, in der Gläubige Flagge zeigen müssen – entschlossen, klar und ohne Ausflüchte. Es geht nicht um gesellschaftliche Anpassung, sondern um die Treue zu Christus. Denn wenn der letzte Kampf geschlagen wird, wird es nur eine Frage geben: Stehst du mit Gott – oder mit jenen, die ihn verhöhnen?

Sven von Storch

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