Geistlich entkerntes Episkopat dient längst als Durchlauferhitzer der sexuellen Revolution

Deutscher Sonderweg: Wie Bätzings Bischofskonferenz die sexuelle Revolution in katholische Klassenzimmer trägt

Ein neues Schulpapier der deutschen Bischöfe belegt eine theologische Selbstaufgabe – und zeigt, wie weit der Einfluss radikaler Gender-Ideologie bereits reicht.

Bild: Creative Commons


Das neue Schulpapier der Deutschen Bischofskonferenz ist ein weiterer Meilenstein auf dem deutschen Sonderweg in den Abgrund, wie LifeSiteNews berichtet. Unter dem Titel „Created, Redeemed, and Loved“ wird an katholischen Schulen offiziell anerkannt, „dass die Vielfalt sexueller Identitäten ein Fakt ist“. Lehrkräfte sollen Schüler nicht mehr in der katholischen Anthropologie unterrichten, sondern deren jeweilige Selbstdefinition als „LGBTQ+, queer, intersex oder non-binary“ affirmieren. Selbst die kirchliche Morallehre wird laut Dokument als bloße „strittige Frage“ präsentiert.

Damit gibt die Bischofskonferenz eine jahrtausendealte Offenbarungswahrheit preis und ersetzt sie durch die Grundaxiome der Gender-Ideologie. Nur drei Bischöfe – Oster, Voderholzer und Woelki – verweigerten die Gefolgschaft. Der Rest schweigt oder applaudiert. Und Rom? Regungslos.

Der Synodale Weg wird zum synodalen Abrissbagger

Für die renommierte Soziologin Gabriele Kuby ist dieses Schulpapier keine Überraschung. Es sei, so betont sie, lediglich die logische Fortsetzung des Synodalen Weges von 2019 bis 2023 – eines Projekts, das nichts weniger als eine vollständige Revision der katholischen Sexualmoral anvisiert. Der Synodale Weg sprach sich offen dafür aus:

– Homosexualität als angeboren und moralisch neutral umzudeuten,
– jede sexuelle Beziehung als legitim zu erklären, sofern man sie „Liebe“ nennt,
– offizielle Segenszeremonien für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen,
– „Gender-Diversität“ als Normalzustand innerhalb der Kirche zu etablieren.

Das sind keine Reformen – das ist eine neue Religion. Ein Neuheidentum in synodaler Verpackung.

Ideologie statt Wissenschaft – und Kinder als Opfer

Kuby betont, dass weder Biologie noch Psychologie die Behauptung stützen, Homosexualität sei angeboren. Auch die Behauptung, „Genderidentität“ sei eine innere Wahrheit, widerspricht allen empirischen Daten. Besonders scharf kritisiert sie die Forderung, Minderjährige sozial, hormonell oder chirurgisch zu „transitionieren“ – ein Vorgang, den sie zu Recht als „historisches Verbrechen“ bezeichnet. In jedem anderen Bereich würde man Jugendliche vor irreversiblen Entscheidungen schützen. Nur in der Gender-Ideologie wird der Selbstschaden zur Tugend erklärt.

Die Folgen liegen offen zutage: steigende Jugenddepressionen, Selbstmorde, Angststörungen, Identitätszerfall. Doch statt Kinder zu schützen, verlangen die deutschen Bischöfe nun von katholischen Schulen, diese gefährliche Ideologie aktiv zu stärken.

Wer die Wahrheit aufgibt, wird politisch gefügig

Kuby kritisiert nicht nur das Dokument – sie kritisiert das Klima, das es möglich macht. Die deutschen Bischöfe erfüllen seit Jahren die Erwartungen eines politisch-kulturellen Establishments, das Kirchen nur dann toleriert, wenn sie sich selbst säkularisieren. Kein Wunder, dass die Regierung ihre Sexualmoral aggressiv in Schulen durchsetzt – während islamische Schulen selbstverständlich ausgenommen werden. Wo Widerstand zu befürchten ist, schweigt der Staat. Wo Anpassung sicher ist, regiert er umso autoritärer.

Der stille Verrat Roms

Auch der Vatikan steht in der Kritik. Zwar stoppte Papst Franziskus einzelne synodale Machtfantasien, doch gegen die moraltheologische Selbstzerstörung in Deutschland unternahm er – nichts. Kein Wort gegen die Deformation der kirchlichen Sexuallehre, keine Disziplinarmaßnahmen, keine Klarstellung. Dieses Schweigen hat seinen Preis: Es wird im deutschen Episkopat als Zustimmung gelesen.

Ein geistlicher Kampf – und die Stunde der Väter

Kuby ruft besonders die Väter auf, ihren Kindern geistliche und moralische Orientierung zu geben. Wenn staatliche und kirchliche Stellen versagen, wird die Familie zum letzten Bollwerk. Die „große Apostasie“ sei sichtbar geworden, so Kuby – doch zugleich entstehe ein neuer Kern treuer Jünger, kleine, aber entschlossene Gemeinschaften, die Christus treu bleiben.

Wenn katholische Schulen Orte der Indoktrination statt der Wahrheit werden, dann ist es an den Gläubigen, den Mut zur Gegenwehr aufzubringen. Die deutsche Kirche steht an einem Wendepunkt: Entweder sie befreit sich von der Last ideologischer Selbstverleugnung – oder sie hört auf, Kirche zu sein. Die Zukunft entscheidet sich nicht in Synodalpapieren, sondern im Widerstand jener, die noch wissen, dass Wahrheit nicht verhandelbar ist.

Sven von Storch

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Kommentare

Bischof Bätzing - von seiner Katholischen Ex-Volkskirche - hat seinen dubiosen "Verein" doch wiederholt und öffentlich für +++ "MAUSE-TOT" +++ erklärt :

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https://de.catholicnewsagency.com/news/16315/bischof-batzing-die-zeit-der-volkskirche-ist-vorbei

https://de.catholicnewsagency.com/news/16315/bischof-batzing-die-zeit-der-volkskirche-ist-vorbei

https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2021-01/limburg-bischof-georg-baetzing-kirche-glaube-deutschland-staunen.html

...und die Ex-Volkskirche kommt auch NIEMALS wieder ! :

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bischof-baetzing-die-volkskirche-kommt-nicht-wieder

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https://www.deutschlandfunk.de/baetzing-fordert-kirche-zu-veraenderung-auf-102.html

Wieso belästigt dieser Kirchenfürst - resp. Veteran SEINER toten Volkskirche - unsere gutgläubigen und christlichen (!) Volks-Schüler immer noch mit tradierten Glaubenssätzen seiner toten Ex-Volkskirche ... in der Weite des Klassenzimmers ? !

...ich denke, Herr Bätzing sollte sich aus gegebenem Anlass - möglichst noch zu Lebzeiten - einen anderen hochbezahlten Traumjob suchen, der der Lebenswirklichkeit- & seinen Neigungen entspricht... :

https://www.weg-zum-traumjob.de/dakota_indianer.html

MP

Else Schrammen

19.12.2025 | 13:35

Nur weiter so, ihr "katholischen" Bischöfe! Ich kann euch schon verstehen. Es ist halt einfacher mit den Wölfen zu heulen als ständig zu erklären, warum man nicht dem Zeitgeist hinterherläuft. Ewig mit dem uneinsichtigen woken Völkchen da draußen diskutieren, warum die Kirche bei ihrer Moralvorstellung bleibt und den Gläubigen ein starker Halt - und Vorbild - sein will. Aber warum sich das Leben unnötig schwer machen? Selbst auf die Gefahr hin, dass die Gläubigen in Scharen davonlaufen und die bald ganz leeren Kirchen zu Moscheen werden. Ein Minarett wird ja schon gratis mitgeliefert!

"Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu ihren Eltern gründlich zu beseitigen." (Prof. Dr. Hans-Jochen Gamm, Erziehungswissenschaftler, im Jahre 1970 im Handbuch für Lehrer “Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in Hessen”). 

Hier ist wieder ein Beweis, dass es der Kirche nie um irgendeinen Gotte ging, sondern allein um ihre Macht über die Dummen. Eltern die mit dieser Schweinerei nicht einverstanden sind, sollten ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken und die Kirche bekämpfen.

 

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