Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich ein deutscher Intellektueller wieder bemüßigt fühlte, Donald Trump das Christsein abzusprechen. Dieses Mal heißt der Zensor Michael Hochgeschwender, Kulturhistoriker aus München, der gegenüber der Tagespost behauptet, Trumps Aussage, er »hasse seine Gegner«, sei »komplett unchristlich«. Schon der Tonfall verrät, dass hier weniger Theologie als Selbstgerechtigkeit am Werk ist – wie katholisch.de berichtet.
Wenn Moral zur Pose wird
Hochgeschwender empört sich, Trump rede von Hass, während die Witwe des ermordeten Charlie Kirk »authentische Nächstenliebe« gezeigt habe. Doch wer glaubt, ein Präsident müsse vor laufender Kamera sanft lächeln, während politische Gegner ihn dämonisieren, lügt sich in die Tasche. Christlicher Glaube besteht nicht in sentimentalen Gesten, sondern im Kampf für das Gute gegen das Böse. Trump benennt Feinde – und ja, auch Christus selbst sprach vom Schwert und davon, dass man Gott oder der Welt dienen könne, aber nicht beiden.
Der Professor erklärt weiter, Trump fehle ein »genuin christliches Verständnis von der Würde des Mitmenschen«. Man fragt sich: Kennt Hochgeschwender überhaupt die amerikanische Realität? Ein Land, in dem Christen verfolgt, Eltern kriminalisiert und Kirchen angezündet werden, während linke Politiker Beifall klatschen. Trump verteidigt die, die sonst niemand mehr verteidigt – das ist gelebte Nächstenliebe, nicht akademisches Geschwätz.
Die Verachtung für Amerika
Typisch deutsch ist auch der belehrende Unterton: Der US-Protestantismus sei bloße »Show-Inszenierung«, die Politik »verkomme zur Religion«. Als ob in Deutschland die Kirche frei von politischer Einfärbung wäre! Dieselben Theologen, die Trumps Reden als »polarisierend« brandmarken, segnen in Berlin Klimaaktivisten und Gender-Gottesdienste. Von dort aus predigt man nun den Amerikanern Moral.
Dass Hochgeschwender Trumps Rede bei der Trauerfeier für Charlie Kirk – der von einem Linksextremisten ermordet wurde – zum Anlass nimmt, den Präsidenten öffentlich abzukanzeln, sagt alles über den Zustand unserer Intellektuellen: Sie haben das Gespür für Realität verloren. Statt Empathie für das Opfer zu zeigen, attackieren sie den, der es betrauert.
Christentum ohne Christus
Der größte Witz an der Sache: Diejenigen, die Trump »Unchristlichkeit« vorwerfen, vertreten selbst ein Christentum ohne Kreuz, ohne Wahrheit, ohne Mut. Ihr Glaube ist ein moralisches Accessoire – bequem, weich, medienkompatibel. Trump dagegen spricht unbequeme Wahrheiten aus.
Wenn deutsche Akademiker meinen, sie könnten aus ihrer warmen Universitätsblase heraus definieren, wer Christ ist und wer nicht, dann zeigt das nur eines: Der eigentliche Verlust des Glaubens findet nicht in Washington statt, sondern in Würzburg und München.


Comments
Die Aussage Trumps, er hasse…
Die Aussage Trumps, er hasse seine Gegner hat mich auch, gelinde ausgedrückt, befremdet. Denn Jesus hat gesagt: "Liebet eure Feinde". Dennoch würde ich nie darauf kommen Trump das Christsein abzusprechen. Hochgeschwender geht es klar ersichtlich nur darum, bei der Trump-Hetze mitzutun und denkt nicht daran, daß er mit seiner Aussage ebenfalls gegen das Evangelium verstoßen hat. Denn "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein".
Add new comment