Während die USA eine Glaubensbasis halten, lässt Europa seine religiösen Wurzeln erodieren

Christentum in den USA stabil – und was das für uns bedeutet

Eine neue Studie zeigt: Trotz jahrzehntelangem Rückgang ist der Anteil der Christen in den USA seit fünf Jahren stabil – bei etwa 63 Prozent. In Deutschland hingegen beschleunigen Massenzuwanderung, Säkularismus und politischer Wille den Verlust der christlichen Prägung.

USA: Stabilität trotz Jugendabkehr

Laut einer aktuellen Erhebung des Pew Research Center, berichtet kath.net, hat sich der Anteil der Christen in den USA seit 2019 zwischen 60 und 64 Prozent eingependelt – nach einem Fall von 78 Prozent im Jahr 2007. Besonders bemerkenswert: Diese Stabilisierung geschieht in einer Zeit, in der jüngere Generationen zwar weniger religiös sind, aber dennoch nicht im gleichen Tempo wie in Europa den Glauben über Bord werfen.

In der Altersgruppe 18–24 bekennen sich noch 46 Prozent zum Christentum, bei den über 74-Jährigen sind es 80 Prozent. Der Rückgang bei der Jugend ist deutlich – doch er wird in den USA teilweise durch Zuwanderung aus christlich geprägten Ländern ausgeglichen. Protestantische Gemeinden machen mit rund 40 Prozent den größten Block aus, gefolgt von Katholiken mit 19 Prozent.

Europa: Der Preis der Ignoranz

In Deutschland und großen Teilen Europas zeigt sich ein völlig anderes Bild: Anstatt den christlichen Anteil durch gezielte Pastoral, missionarische Erneuerung und Familienförderung zu halten, setzen Politik und Kirchenleitungen auf Anpassung an den Zeitgeist – mit fatalen Folgen.

Zuwanderung wird überwiegend aus islamisch geprägten Regionen gesteuert, während die einheimische Glaubensbasis durch kirchliche Selbstsäkularisierung weiter geschwächt wird. Selbst in katholischen Hochburgen weichen Kreuze aus öffentlichen Räumen, und selbstverständliche Glaubenssymbole werden als »provokant« diffamiert.

Lehren aus dem amerikanischen Beispiel

Der US-Trend beweist: Glaubensstabilität ist möglich, selbst in einem säkularisierten Umfeld – wenn Zuwanderung nicht ausschließlich aus kulturfremden Quellen erfolgt und wenn der Glaube als gesellschaftliche Ressource verstanden wird.

In Europa hingegen wird die schleichende Islamisierung inzwischen kaum mehr geleugnet. Politiker und Medien, die jahrelang das Mantra vom »fehlenden Problem« predigten, sind plötzlich still geworden – ein Zeichen dafür, dass der Punkt ohne Rückkehr näher rückt.

Schluss mit der Selbstaufgabe

Wenn Deutschland und Europa nicht ebenfalls den Rest ihrer christlichen Identität verspielen wollen, muss die strategische Entscheidung fallen: christliche Familien stärken, missionarische Arbeit neu entfachen, Einwanderung aus christlich geprägten Ländern bevorzugen – und vor allem den Mut haben, öffentlich zu bekennen, dass unsere Kultur ohne Christentum nicht überleben wird.

Wer das verschleppt, überlässt die Zukunft Kräften, die weder Kreuz noch Freiheit im Herzen tragen. Es ist Zeit zu handeln – bevor wir nur noch als Fußnote in der eigenen Geschichte auftauchen.

Sven von Storch

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