Unter Präsident Lula da Silva errichtet Brasilien ein digitales Überwachungssystem

Brasilien startet KI-Plattform zur Verfolgung von Kritik an der LGBT-Ideologie

Was wie eine Satire klingt, ist Realität: Mit der »Plattform des Respekts« will die brasilianische Regierung künftig Bürger strafrechtlich verfolgen, die biologische Tatsachen aussprechen oder die Gender-Ideologie kritisieren.

Bild: WEF, Flickr

Brasilien gleitet unter Präsident Luiz Inácio Lula da Silva immer tiefer in den ideologischen Autoritarismus. Wie The European Conservative berichtet, hat die Regierung in Kooperation mit der NGO Aliança Nacional LGBTI+ eine »Plattform des Respekts« gestartet – ein staatlich finanziertes Überwachungssystem, das mittels künstlicher Intelligenz jede vermeintliche »Desinformation« oder »Hassrede« gegen LGBT-Ideologie aufspüren soll.

Das Projekt, mit rund 50.000 Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert, nutzt eine KI namens »Aletheia« – ausgerechnet nach dem griechischen Wort für »Wahrheit«. Sie soll »die Ursprünge von Desinformation aufspüren, deren Wirkung messen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen«. In Wahrheit wird die Software eingesetzt, um jene zu kriminalisieren, die biologische Fakten bekennen: dass Männer Männer und Frauen Frauen sind.

Künstliche Intelligenz als Gesinnungspolizei

Die Plattform überwacht soziale Medien, Blogs und Nachrichtenseiten und analysiert nach eigenen Angaben »Ironie, Sarkasmus und sprachliche Nuancen« – ein Werkzeug, das der staatlichen Kontrolle Tür und Tor öffnet. Erkennt die KI »problematische Inhalte«, werden diese automatisch in eine Datenbank übertragen und Anwälten zur Strafverfolgung vorgelegt.

Diese digitale Inquisition ist keine theoretische Gefahr, sondern bereits Praxis: Die Frauenrechtlerin Isabella Cêpa musste Brasilien verlassen und erhielt in Europa Asyl, nachdem sie den transidentifizierten Politiker Erika Hilton als Mann bezeichnet hatte – ein Tatbestand, der in Brasilien inzwischen mit bis zu 25 Jahren Haft geahndet werden kann.

Seit einem Urteil des Obersten Bundesgerichts von 2019 gilt dort jede Kritik an der LGBT-Agenda als »Rassismus«. Wer sagt, dass Geschlecht biologisch ist, riskiert nun Gefängnis.

Die Orwell’sche Wende der Demokratie

Die Regierung Lula verkauft die Zensur als »Respekt«. Doch tatsächlich werden mit der neuen Plattform private Gespräche, Meinungen und journalistische Beiträge gescannt und dem Staat gemeldet. Die Steuerzahler finanzieren damit ihre eigene Überwachung.

»Brasilien spielt 1984 auf Steroiden«, sagt Isabella Cêpa. »Diese Plattform ist eine Beleidigung für jeden, der glaubt, dass die Anerkennung biologischer Realität kein Akt des Hasses ist.«

Was sich hier abspielt, ist ein düsteres Lehrstück für die westliche Welt: Unter dem Deckmantel des »Schutzes« wird das freie Wort zerstört. Wenn Wahrheit als Hass gilt und Lüge als Toleranz, dann ist der Totalitarismus längst angekommen – diesmal im Regenbogenkostüm.

 

Sven von Storch

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Comments

Die einen sagen Bolsonaro ist ein Drecksack, die anderen sagen Lula ist ein Drecksack. Alle haben recht!

Warum der Aufreger? In Deutschland wird Social Media doch auch von der staatlich gestützten NGO, "Kampf gegen Rechts", gescannt und vermeintliche Rechtsbrüche der Staatsanwaltschaft vorgetragen.

Folge: Bußgelder, Hausdurchsuchungen, Knast!

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