Weiterer Autoritätsverlust der Deutschen Bischöfe: Wer nimmt Bischof Feige noch ernst ?

Bischof Feige: feiger Machtmissbrauch

Der Magdeburger Bischof nennt die AfD »heuchlerisch« – und offenbart dabei selbst das Dilemma einer politisierten Kirche.

Bischof Feige

Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige hat in der Kölnischen Rundschau scharfe Kritik an der AfD geübt. »Der Versuch der AfD, ihre Positionen christlich zu verbrämen, ist heuchlerisch«, so Feige. Als Beleg nennt er die bekannte AfD-Politikerin Beatrix von Storch, die zwar beim »Marsch für das Leben« mitlaufe, aber gleichzeitig »auf Flüchtlinge schießen« wolle. Die Partei halte den Kirchen »süffisant vor, nicht leidenschaftlich genug gegen Abtreibung einzutreten«, gehe es ihr aber gar nicht um »die gottgegebene Würde des Menschen von Anfang an«, sondern um eine »Regeneration des deutschen Volkes«.

Politische Theologie statt Glaubensverkündigung

Feiges Aussagen fügen sich in eine lange Reihe kirchlicher Stellungnahmen gegen die AfD ein. Schon im Februar 2024 erklärte die Deutsche Bischofskonferenz die Partei für Christen als »nicht wählbar«. Doch während die Kirchenleitung damit vorgibt, den christlichen Glauben vor »Instrumentalisierung« zu schützen, betreibt sie selbst politische Theologie – und das meist in eine sehr einseitige Richtung.

Die Kirche, die einst die Armen, Ungeborenen und Vertriebenen gleichermaßen schützen wollte, scheint heute ihre moralische Stimme fast ausschließlich gegen rechts zu erheben. Gegen den Abtreibungswahnsinn, gegen die Genderideologie oder gegen islamische Parallelgesellschaften hört man von Bischöfen dagegen kaum ein Wort.

Ein kirchlicher Schuss nach hinten

Feiges Vorwurf der Heuchelei trifft ins Leere, wenn man bedenkt, dass dieselbe Kirche in Deutschland von Steuermitteln lebt, sich von der Regierung in Fragen der »Seenotrettung«, des »Klimaschutzes« und der »Migrationspolitik« vereinnahmen lässt – und sich kaum um den eigenen Mitgliederschwund oder den Glaubensabfall kümmert.

Der Bischof warnt vor der AfD als »spaltender Kraft«, doch wer spaltet hier wirklich? Eine Kirche, die ihre Gläubigen moralisch belehrt, statt sie geistlich zu führen, entfremdet sich selbst von ihrem Auftrag.

Christliche Werte sind keine exklusiven Besitzansprüche der Amtskirche. Sie sind die Grundlage des Abendlandes – und viele Bürger, auch AfD-Wähler, berufen sich ehrlicher darauf als jene, die sie im Namen politischer Korrektheit relativieren.

 

Sven von Storch

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Comments

Das klingt  doch leicht feige :Ich erinnere mich im Wort,als Jesus den Feigenbaum verfluchte .

Vielleicht sollte man mal über den katholischen Tellerrand schauen ,doch vielleicht wäre das Ergebnis nämlich eine "wahre Erkenntnis "  auch eine zu harte Nuss ?

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