Bischof Eleganti hat in Reaktion auf die Äußerungen von Papst Franziskus, die in einem interreligiösen Kontext als kritisch gegenüber dem Proselytismus interpretiert werden können, eine klare Position bezogen. Der Papst hatte erklärt, dass das Versenden von Migranten und die Unterstützung von Abtreibung „anti-lebenswürdig“ seien. Während Eleganti die Wichtigkeit dieser Themen anerkennt, kritisiert er die Gleichsetzung von Abtreibung und Migrationspolitik, da er die zentrale Rolle von Jesus Christus im evangelistischen Auftrag der Kirche vermisst.
Eleganti betont, dass der Missionsauftrag der Kirche nicht nur als negative Konnotation wahrgenommen werden sollte. Er erinnert daran, dass der heilige Paulus die Mission als eine Demonstration des Geistes beschreibt, nicht als Manipulation. Der Bischof fordert, dass die Wahrheit von Jesus Christus klar und unmissverständlich verkündet wird, da nur durch ihn der Zugang zum Vater gewährleistet ist.
Er sieht die derzeitige Lage der Kirche als besorgniserregend an, da viele missionarische Bemühungen seit dem letzten Konzil fast zum Stillstand gekommen sind. Anstelle von Toleranz und Dialog sollten die Gläubigen den Mut haben, die Botschaft Christi zu verbreiten und zu verteidigen.
Eleganti kritisiert auch die Betonung einer universellen Bruderschaft ohne den Bezug auf Jesus Christus als Mittler. Er warnt davor, dass eine solche Sichtweise den Kern des christlichen Glaubens untergräbt und den wahren Auftrag der Kirche verwässert.
Seine Anmerkungen sind Teil einer breiteren Diskussion innerhalb der Kirche über die Notwendigkeit, sich klar zu den Grundlagen des Glaubens zu bekennen und den missionarischen Auftrag ernst zu nehmen, insbesondere in einer zunehmend pluralistischen Welt.


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