Einer der berühmtesten Komiker Frankreichs hat seinen Übertritt vom Judentum zum Katholizismus bekannt gegeben, wie LifeSiteNews berichtet.
Gad Elmaleh wurde in Casablanca, Marokko, in einer jüdischen Berberfamilie geboren. Als Elmaleh 17 Jahre alt war, wanderte seine Familie nach Kanada aus, und in den 1990er Jahren zog er nach Frankreich.
Der Komiker wurde für einen Cesar nominiert, das französische Äquivalent zum Oscar. Er ist auch dem amerikanischen Publikum bekannt geworden; seine Sitcom »Huge in France«, die in Los Angeles spielt, wurde 2019 von Netflix ausgestrahlt.
Der französischen Zeitung Le Figaro sagte Elmaleh: »Die Jungfrau Maria ist meine größte Liebe.« Seine Bekehrungsgeschichte wird in seinem halbfiktionalen neuen Film »Reste un peu« (»Bleib eine Weile«) dargestellt, der am 16. November in Frankreich anläuft.
In dem Interview sagte er, er sei überrascht, dass die »große Mehrheit der Katholiken in Frankreich ihren Glauben nicht offen lebt.«
Elmaleh erzählte, dass er mit sieben Jahren eine Kirche in Marokko betrat, obwohl sein Vater es ihm verboten hatte. Dort sah er eine Statue der Heiligen Jungfrau Maria, die einen bleibenden Eindruck auf ihn machte.
»Es war keine Vision, nur eine einfache Statue, aber ich war wie versteinert. Ich begann zu weinen und versteckte mich aus Angst, von meiner Familie entdeckt zu werden, aus Angst vor Flüchen und Aberglauben. Ich habe es meine ganze Kindheit lang geheim gehalten«, erinnert sich Elmaleh.
In dem Film über seine Konversion spielen Elmalehs Eltern, Regine und David, sich selbst. Obwohl seine Eltern mit seiner Entscheidung, zum Katholizismus zu konvertieren, nicht glücklich sind, »unterstützen sie mich trotzdem«, sagte er in der französischen Talkshow Quelle Epoque.
»Obwohl, wenn man sie fragt, was mit mir los ist, werden sie wahrscheinlich sagen: ‘Er macht gerade etwas durch; er ist im Moment nicht ganz 100%ig bei der Sache’«, gab Elmaleh zu.


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