Aus deutschen Steuergeldern

63 Millionen gegen das Leben: Wie die Bundesregierung Abtreibung finanziert und die Wahrheit verdreht

Die Bundesregierung erklärt, kein Abtreibungsrecht zu fördern – und überweist zugleich Millionen an die größte Abtreibungsorganisation der Welt.

Weinendes Baby, Bild: Pixabay


Die Bundesregierung hat zwischen 2022 und 2025 insgesamt 63 Millionen Euro an die International Planned Parenthood Federation (IPPF) überwiesen, wie CNA Deutsch berichtet. Damit flossen erhebliche Mittel aus dem Bundeshaushalt an die weltweit größte Abtreibungsorganisation – obwohl die Bundesregierung offiziell erklärt, keine Organisationen zu fördern, die sich für ein "Recht auf Abtreibung" einsetzen. Der Widerspruch ist nicht nur offenkundig, er ist politisch gewollt.

Die Zahlen stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Während die Regierung kurz vor Weihnachten noch behauptete, sie habe "keine Maßnahmen im Ausland gefördert, die sich für ein Recht auf Abtreibung einsetzen", zeigen die offiziellen Haushaltszahlen ein anderes Bild. Allein die jährlichen Kernbeiträge an die IPPF beliefen sich auf bis zu 17 Millionen Euro. Worte und Wirklichkeit klaffen hier nicht zufällig auseinander.

Abtreibung mit Sprachtricks

Der Trick ist altbekannt. Abtreibung wird nicht als Abtreibung bezeichnet, sondern als "reproduktive Gesundheit", "Frauenrechte" oder "Entwicklungszusammenarbeit". Die IPPF propagiert Abtreibung weltweit als Menschenrecht und setzt sie praktisch um. Wer diese Organisation finanziert, finanziert Abtreibung – unabhängig davon, welche semantischen Nebelkerzen politisch gezündet werden.

Besonders brisant ist der Fall auch deshalb, weil das zuständige Bundesentwicklungsministerium von einer SPD-Ministerin geführt wird, die sich offen für eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts in Deutschland eingesetzt hat. Dass ausgerechnet diese Regierung behauptet, neutral zu handeln, ist eine Zumutung für jeden mündigen Bürger.

Die ideologischen Wurzeln

Die IPPF ist nicht irgendeine NGO. Sie geht auf Margaret Sanger zurück, eine zentrale Figur der amerikanischen Eugenikbewegung des 20. Jahrhunderts. Ihr erklärtes Ziel war die Reduzierung "unerwünschter" Menschen – Arme, Kranke, geistig Behinderte. Diese ideologische Herkunft wird heute gerne relativiert oder verschwiegen. Doch sie erklärt, warum Abtreibung bis heute als sozialpolitisches Instrument verstanden wird.

Wenn der Staat solche Organisationen finanziert, verlässt er den Boden der Neutralität. Er macht sich zum Akteur einer Kultur, die menschliches Leben nach Nützlichkeit bewertet. Das ist keine Entwicklungspolitik, das ist organisierte Lebensverachtung.

Der eigentliche Skandal

Der wahre Skandal liegt nicht nur in der Summe, sondern in der Selbstverständlichkeit, mit der diese Politik betrieben wird. Während man nach außen moralische Bekenntnisse ablegt, wird im Inneren konsequent gegen das Lebensrecht gehandelt. Der Feind ist hier nicht ein abstraktes System, sondern eine politische Klasse, die gelernt hat, Verantwortung hinter Begriffen zu verstecken.

Wer Abtreibung finanziert und zugleich das Gegenteil behauptet, zerstört Vertrauen – nicht nur in die Politik, sondern in den moralischen Anspruch des Staates selbst. Eine Gesellschaft, die so handelt, darf sich nicht wundern, wenn ihre Werte irgendwann niemand mehr ernst nimmt.

 

Sven von Storch

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Comments

Abtreibung ist in den allermeisten Fällen einfach gesagt nur eine Förderung der Prostitution, damit auch die Nutten, die zu blöd sind eine Schwangerschaft zu verhindern, weiterhin kinderlos im Geschäft bleiben können.

Das Regierungssystem hat seine Schulgigkeit getan ,nicht nur in Ausbeutung -Lüge -und Massenmordunterstützung ! 

Zitat:Wenn der Staat solche Organisationen finanziert, verlässt er den Boden der Neutralität. Er macht sich zum Akteur einer Kultur, die menschliches Leben nach Nützlichkeit bewertet. Das ist keine Entwicklungspolitik, das ist organisierte Lebensverachtung.

Somit sehen wir auch den Untergang einer ArroganzZeit des Größenwahns ,die seines Gleichen sucht .................und vorerst nicht mehr finden wird . Gott ist gerecht .Die Würfel sind gefallen .

Ach deshalb wollte man wohl mit einer
"Schönrednerin von Kindstötungen"
das Verfassungsgericht infiltrieren ...

Um die Kommerzialisierung des Lebens durch
gewisse Firmen mit "Shitholisierungs-Agenda"
nicht weiter zu stören ....

Johannes Friedrich

20.01.2026 | 15:57

Es ist ein Skandal, wie mit unseren Steuergeldern umgegangen wird, daß jetzt auch noch Abtreibungsorganisationen unterstützt werden, wohlgemerkt mit Steuern, die auch von Lebensschützern kassiert wurden.

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