Soll das die Migrationswende sein, Herr Merz?

Zahl der abgelehnten Asylbewerber steigt auf eine Million

Die Zahl der sich illegal in Deutschland aufhaltenden Ausländer hat ein Rekordhoch erreicht. Nach einer Anfrage der AfD musste die Bundesregierung jetzt die alarmierenden Zahlen offenlegen.
 

Soll das die Migrationswende sein, Herr Merz?

Aus dem zentralen Ausländerregister ergeben sich alarmierende Zahlen, die die Bundesregierung auf Druck der AfD jetzt veröffentlichen musste: Zum Stichtag 31. Oktober 2025 waren 934.553 ausländische Staatsangehörige erfasst, deren Asylanträge zwar abgelehnt wurden - aber die sich dennoch im Land aufhalten trotz Ausreisepflicht. Zum Vergleich: Im Sommer 2023 betrug diese Zahl noch 896.065, was einen deutlichen Anstieg zeigt. Unter diesen abgelehnten Bewerbern dominieren bestimmte Nationalitäten: Afghanen mit 153.550 Fällen, gefolgt von Türken (93.762) und Kosovaren (68.261).

Schattenarmee der Abgelehnten: Wie 934.553 Verweigerer zu heimlichen Dauerbewohnern werden

Trotz der vollmundigen Versprechen einer Asyl- und Migrationswende durch die Merz-Schwarz-Rot-Koalition stapeln sich in Deutschland die Rekordzahlen an Masseneinwanderung Jahr für Jahr. Statt einer spürbaren Wende hat sich ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Aufenthaltsstatus – von Flüchtlingen über Asylbewerber bis hin zu subsidiärem Schutz, Familiennachzug und Geduldeten – zu einem undurchdringlichen Netz quasilegaler Bleibemöglichkeiten entwickelt. Dies ermöglicht es Lobbygruppen und verbündeten Gerichten, nahezu jedem illegal Eingereisten ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht ohne echte Abschiebungsrisiken zuzusichern. Die jüngsten Daten unterstreichen das komplette Versagen dieser Politik: Fast eine Million Menschen, deren Asylanträge abgelehnt wurden, leben weiterhin ungestört in Deutschland.

Vermeintlicher Schutz als Tarnung 2,4 Millionen Ausländer nutzen legale Schlupflöcher für Sozialhilfe und Bleiberecht

Nach einem Bericht von BILD kommen zu den rund eine Million Abgelehnten 2.386.267 Ausländer mit einem anerkannten Schutzstatus, die ebenfalls in Deutschland bleiben – oft unter Inanspruchnahme von Sozialleistungen, selbst wenn der eigene Lebensunterhalt nicht gesichert ist. Die Aufschlüsselung dieser Schutzformen verdeutlicht die Breite des Systems: 1.063.976 Personen halten eine Aufenthaltserlaubnis nach der Massenzustromrichtlinie, die vorübergehenden Schutz für Flüchtlinge aus Krisengebieten bietet und in Deutschland hauptsächlich Ukrainer betrifft, die vor dem russischen Angriffskrieg geflohen sind. Weiterhin gibt es 43.203 asylberechtigte Ausländer gemäß Grundgesetz, 696.985 anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention und 420.358 subsidiär Schutzberechtigte, denen im Herkunftsland Schäden drohen, die nicht unter den klassischen Flüchtlingsschutz fallen.

Systemversagen: Wie Gerichte und Duldungen Abschiebungen in ewige Warteschleifen verwandeln

Rechtlich besteht für abgelehnte Asylbewerber eine klare Pflicht zur Ausreise, sobald der ablehnende Bescheid rechtskräftig ist oder keine aufschiebende Wirkung mehr hat – etwa durch laufende Klagen oder Duldungen. Dennoch ziehen sich Verfahren oft endlos hin: Ende 2024 lebten allein 72.500 ausreisepflichtige Ausländer seit mindestens sechs Jahren im Land. Experten wie der Rechtswissenschaftler Daniel Thym von der Universität Konstanz betonen, dass diese Situation seit Jahren unverändert ist und auf massive Defizite hinweist. Nur eine Minderheit der Betroffenen beachtet die Ausreisepflicht, wird abgeschoben oder reist freiwillig mit finanzieller Unterstützung aus.

Humanismus als Alibi: Warum steigende Abschiebungen das Systemversagen nur kaschieren

Der bei BILD zitierte AfD-Abgeordnete René Springer sieht darin einen totalen Kontrollverlust des Staates: Wenn abgelehnte Asylanträge folgenlos bleiben und Schutzstatus stattdessen zur Norm werden, handelt es sich nicht um Humanismus, sondern um ein systematisches Versagen. 

Sven von Storch

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Kommentare

"Systematisches Versagen dieser Politik"?

Das "System" der Deutschlandabschaffer arbeitet doch perfekt! Nur ist es eben Politik gegen Deutschland.

Nachdem dieses "System" auch in der ganzen EU und (vor Trump) sogar in den USA "erfolgreich" praktiziert wird bzw. wurde, liegt der Verdacht nahe, daß "man" damit gezielt nationale Bindungen unterwandern und den Great Reset voranbringen will.

Wie bereits gestern berichtet, kostet uns die Rundumversorgung dieser Million abgelehnter Asylbewerber ganz nebenbei noch etwa 24 Mrd.€ p.a. Dies ohne die Ukrainer ...

Glass Steagall Act

25.11.2025 | 12:22

In einer älteren Rechnung zwischen 2015 und 2019 wurden die Gesamtkosten eines Wohlstands-Flüchtlings mit allen staatlichen Kosten zusammen auf etwa 3.500 Euro pro Person und Monat berechnet! Hinzu kommt noch, dass sich ein „Illegaler“ mit Hilfe einer deutschen Asyl-Anwalts-Industrie, sich auch noch auf Kosten der Steuerzahler durch die Gerichtsinstanzen klagen kann! Wobei der Stundensatz eines Asylanwalts, den ich mal recherchiert habe, bei 300 Euro pro Stunde liegt!

Man stelle sich einmal vor, ein Deutscher würde versuchen Asyl in einem Land dieser Welt zu beantragen, weil er in Deutschland (vom Staat) verfolgt wird. Wie lange würde so ein Deutscher sich im außereuropäischen Raum halten können, wenn er keinen Euro in der Tasche hat und auch keinen Ausweis? Er würde gar nicht erst ins Land gelassen bzw. unter Handschellen postwendend wieder zurück geschickt!

Den von mir ermittelten 24 Mrd.€ liegen "nur" 2000€ mtl. Kosten pro Person zugrunde - umso schlimmer, wenn es 3500€ wären!

Die größte Frechheit gegenüber deutschen Interessen ist auch für mich das (Un-)Recht von Asylanten, gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge zu klagen, was oft auf unsere Kosten eine Aufenthaltsverlängerung von Jahren bewirken kann.

Die 3.500 Euro stammen noch aus der Zeit kurz nach 2015. Möglich, dass man inzwischen die Prokopfausgaben etwas reduzieren konnte. Wahrscheinlich sind 2.000 Euro zu wenig. Die ganzen Verwaltungskosten müssen darin auch enthalten sein! Aktuelle Zahlen findet man so gut wie nicht mehr. Natürlich Absicht!

Für die ganzen Klagen sind mehr die gierigen Anwaltskanzleien verantwortlich, die sich auf illegale Flüchtlinge spezialisiert haben. Den Illegalen wird Hoffnung gemacht und ihr Aufenthalt nur durch teure Klagen verlängert, die ärgerlicherweise der deutsche Steuerzahler bezahlen muss. Eine völliges Unding, wenn man bedenkt, dass ein Illegaler überhaupt solche Rechte bekommt! In welchem Land gibt es sonst so etwas?

Graf von Henneberg

25.11.2025 | 12:35

Wenn diese Leute abgelehnt sind, dann haben die auch wieder dorthin zu gehen, wo sie hergekommen sind. Anstelle diese Leute mit dem Geld des drutschen Volkes zu alimentieren.

Was nutzt denn zum einen diese eine Million Abgelehnter, wenn die gar nicht abgeschoben werden?? Zum anderen nahezu 10 Millionen, die hauptsächlich in den letzten 10 Jahren hier eingeströmt sind, generell nicht abgelehnt wurden und werden, sondern viele von denen, deren wahre Identität noch dazu zu einem sehr großen Teil gar nicht bekannt ist, längst den Deutschen Pass geschenkt bekommen haben?? Nicht einmal mehrfach und hoch Kriminelle werden abgeschoben! Hier will uns diese Merz'sche Regierung doch wieder nur Sand in die Augen streuen und versucht wieder einmal, uns für dumm zu erklären. Aber das Volk lässt sich zunehmend und längst nicht mehr für dumm verkaufen. 

Wer abgelehnt wird und wurde, gehört umgehend aus unserem Land entfernt! Aber genau das geschieht nicht, weil das nicht gewollt ist!!  Ganz abgesehen davon, dass die alle gar nicht erst hier hätten einströmen dürfen. Und erst recht hätten diese Massen nicht bewusst und gezielt gedurft hereingeholt werden! Das war und ist ein Verbrechen an unserem Land und Volk, das diese Regierungen begangen haben und weiterhin begehen!! Wozu hat Deutschland eigentlich Staatsgrenzen, wenn diese völlig ignoriert werden und offensichtlich nur noch auf dem Papier stehen??

Sollte mich nicht wundern, wenn unsere Versuchspolitiker demnächst auf die Schnapsidee kommen, den Asylanten so zu helfen (und ausgeführt wird) dass jede deutsche Familie den prozentualen Asylantenanteil aufzunehmen  und zu versorgen hat. Mal sehen ob unsere geneigten Blödsinns-Wähler dann bereuen den Griffel und ihr Gehirn falsch benutzt zu haben und uns alle um Vergebung anflehen. 

Else Schrammen

25.11.2025 | 14:38

Wie soll die Abschiebung illegaler oder krimineller Migranten denn vonstatten gehen? Dublin ist so gut wie ausgehebelt, der EuGH verschärft die Möglichkeiten einer Abschiebung und unser eigenes Bundesverfassungsgericht stellt sich gegen die eigene Bevölkerung, indem es der Polizei verbietet, Migranten, die abgeschoben werden sollen, in Wohnungen festzunehmen - bleiben nur noch Bahnhöfe. Da kann auch ein Merz nicht mehr viel ausrichten. Er hätte aber die Bestallung von Richterinnen an das BVerfG verhindern können, die die Fahne "mehr Migranten" vor sich her trugen! 

Sie legen den Finger in die Wunde!

Und Merz könnte sehr viel mehr, wenn er nur dürfte! Aber er ist halt auch nur eine erbärmliche Marionette der Black-Rock-Globalisten.

Und - wehe ihm, wenn er nicht spurt!

abgelehnt ? na und, interessiert doch Niemanden , abgeschoben wird keiner und die Vollalimentierung geht munter weiter ......

facherfahrener

25.11.2025 | 17:45

Schon bei Merkel schrieb ich, das diese Menschen Kriegs/Wirtschaftsflüchtlinge sind und keine

Asylsuchende.

1 Mio Ukraflüchtlinge sind auch nur Wirtschaftsflüchtlinge mit Koffer voller Geld - zum

Sozialamt. Inzwischen kaufen diese Ukras Wohnungen/Häuser an der Adria. Wo kommt das Geld

her???

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