Beatrix von Storch nur knapp einem Angriff radikaler Feministen entronnen, wie oft noch?

Wie soll das noch enden? Wie Medien die Progromstimmung gegen die AfD anheizen

Ein Angriffsversuch wildgewordener Feministen ist kein harmloses Theater. Wer sich vor eine redende Abgeordnete wirft, will nicht diskutieren. Er will sie mundtot machen. Und er tut das in einem Land, in dem Angriffe auf Politiker keine Randnotiz mehr sind. Es sind die Medien, die für diese gefährlich aufgeheizte Atmosphäre eine besondere Verantwortung tragen.

Beatrix von Storch nur knapp einem Angriff radikaler Feministen entronnen


Am 28. August 2026 fand in Berlin-Lichtenberg eine Wahlkampfkundgebung der AfD statt. Kaum hatte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch das Wort ergriffen, drängten sich mehrere Frauen vor die Bühne. Die Gruppe Femen hatte die Aktion angekündigt. Polizisten zogen die Aktivistinnen aus der Menge und führten sie ab. Von Storch nannte den Auftritt „furchtbar armselig“ und sagte, niemand solle glauben, man lasse sich dadurch einschüchtern.

Screenshot YouTube – AfD Kundgebung in Berlin Lichtenberg Demonstranten wollen Bühne – Denny – 2026-09-01

Beatrix von Storch war Ziel einer Serie von Angriffen: Und sie macht trotzdem weiter

Der Zwischenfall in Lichtenberg steht in einer langen Reihe. 2016 warfen Aktivisten des Peng-Kollektivs, als Clowns verkleidet, Sahnetorten auf von Storch und Albrecht Glaser. Im selben Zeitraum berichtete sie, ihr Auto sei angekündigt abgebrannt worden, die Fassade des Hauses mit Büro und Wohnung in Berlin-Mitte zweimal mit Teer beschmiert, Scheiben eingeworfen. Die Täter blieben ungefasst.

Im August 2023 täuschte ein Mann in Daun in der Eifel ein Erinnerungsfoto vor. Dann beschmierte er von Storch mit Fäkalien. Die Polizei sprach von Hundekot, andere Berichte von Kuhdung. Der Täter erklärte später öffentlich, er habe sich nach „Nazis raus“-Rufen der Gegendemonstranten dazu entschlossen. Er kam in Untersuchungshaft – nicht allein wegen dieser Tat, sondern wegen weiterer Funde bei der Durchsuchung.

Im Juni 2024 schrieb von Storch, ein Lieferwagen sei nachts abgebrannt worden. Das Feuer habe fast auf benachbarte Büros übergegriffen. Eine Woche zuvor seien Fenster eines genutzten Lokals zertrümmert worden. „Linke Gewalt explodiert“, formulierte sie.

Das Muster ist erkennbar. Die Taten reichen von Störung und Demütigung bis zu Sachbeschädigung und Brand. Die Botschaft bleibt dieselbe: Diese Frau soll nicht ungestört sprechen dürfen.

Wenn die Statistik die Rhetorik einholt

2025 zählte die Polizei bundesweit 5140 Straftaten gegen Parteivertreter und Parteimitglieder. 2024 waren es 3690, 2023 noch 2790. Die AfD lag mit 1852 erfassten Angriffen an der Spitze. Die Taten gegen sie wurden überwiegend dem linken Spektrum zugeordnet. Unter den 193 Gewaltdelikten des Jahres trafen 121 die AfD.

Wer diese Zahlen kennt und trotzdem so tut, als sei Gewalt gegen AfD-Politiker ein bedauerlicher Einzelfall oder gar eine Art Notwehr der Zivilgesellschaft, verdreht nicht nur die Lage, sondern stellt sie durch gezielte Relativierung auf Dauer.

Die Sprache vor der Tat

Gewalt entsteht selten aus dem Nichts. Ihr geht eine Phase voraus, in der bestimmte Personen öffentlich als Zumutung, als Schmutz, als Gefahr für die Demokratie markiert werden. Dann erscheint die Störung einer Rede nicht mehr als Rechtsbruch, sondern als mutiger Akt.

Teile der Kultur, mancher Gewerkschaftsfunktionäre und mancher kirchlicher Stimmen haben die AfD über Jahre als etwas behandelt, das man nicht widerlegen, sondern aus dem öffentlichen Raum entfernen muss. Räume werden verweigert, Einladungen zurückgezogen, Auftritte als Skandal inszeniert. Das ist noch keine Gewalt. Es ist aber die Einübung der Idee, dass mit diesen Leuten der normale Streit nicht mehr gilt.

Die besondere Rolle fällt den Medien zu. Sie setzen Begriffe. Sie entscheiden, ob eine Politikerin als konservative Gegnerin beschrieben wird oder als Teil eines „Clans“, der die Demokratie abschaffen will. Zwischen beiden Formulierungen liegt ein Unterschied, der in den Köpfen von radikalen Linken und Antifa-Gewalttätern Folgen hat.

Gebührenfinanzierte Verachtung der AfD als Unterhaltung

Öffentlich-rechtliche Satire hat in Deutschland einen besonderen Status. Sie läuft unter dem Schutz des Gebührenapparats, gibt sich als Aufklärung und darf grob sein. Grobe Satire ist erlaubt. Grobe Satire, die Personen regelmäßig als moralisch Unzurechnungsfähige oder als Feinde der Verfassung vorführt, ist trotzdem nicht folgenlos.

Jan Böhmermann hat Beatrix von Storch über Jahre zur Zielscheibe gemacht. 2016 parodierte er im Stil von „Frühling für Hitler“ einen „Frühling für Frauke und Beatrice“. In dem Stück kamen Zeilen vor wie jene, die von Storch später so wiedergab: Ihr werde in den Mund gelegt, man zünde „ein Negerkind“ an und verhaue einen Flüchtlingsbus. Sie weigerte sich zeitweise, den Rundfunkbeitrag zu zahlen, und nannte das Hetze gegen sich.

2022 stellte Böhmermann sie in eine Reihe mit „AfD-Faschos“ und behauptete sinngemäß, Transfeindlichkeit schweiße Leute wie Alice Schwarzer und von Storch zusammen. Die Pointe ist immer dieselbe: Die Frau ist nicht einfach Gegnerin einer bestimmten Familien- oder Migrationspolitik. Sie steht für etwas Dunkles, das man nicht argumentativ, sondern moralisch erledigen muss.

Absicht und Wirkung sind zweierlei, gewiß. Wer aber über Jahre hinweg eine gewählte Abgeordnete als Faschistin, als Witzfigur und als Gefahr inszeniert, darf sich nicht wundern, wenn Teile des Publikums den nächsten Schritt für gerechtfertigt halten. Billigende Inkaufnahme ist dann keine Verschwörungstheorie, sondern eine naheliegende Frage an Redaktionen, die genau wissen, wie aufgeladen das Klima ist - ein Klima, das sie bewußt immer weiter anheizen.

Wenn Satire zur Hetze wird

Genau in dieses Muster passt der Auftritt von Max Uthoff in „Till Reiners’ Happy Hour“, ausgestrahlt über das ZDF. Wörtlich sagte Uthoff das über Gloria von Thurn und Taxis und Beatrix von Storch:

„Oder wer die größte Großgrundbesitzerin dieses Landes ist. Es ist Fürstin Gloria zu Turn und Taxis, Eine Frau, die den für sie so anstrengenden Kampf mit dem Nachdenken ja häufig verliert. Und die sich in ihrer Ablehnung von Feminismus, LGBTQ und dem Fremden die Bekanntschaft von Beatrix von Storch eingehandelt hat. Eine adelige Frau, die ungefähr so viel gute Laune versprüht wie eine Doku über Chemotherapie. Und die zusammen mit ihrem Mann und einem ganzen Filz von Aristokratinnen an der Abschaffung dieser Demokratie arbeiten. Der Soziologe Andreas Kemper spricht von einem adeligen Familienclan des Antifeminismus. Alle vernetzt in ultrakonservativen Gruppen wie dem Bundesverband Lebensrecht oder der Stiftung Ja zum Leben oder die Legionäre Christi oder die Gotteskrieger von Hodenhagen.

Gut, der letzte war erfunden, aber ich finde, er passt smooth rein. Dass das antifeministische Pack nicht nur so durchs Familienalbum blättert und Tee trinkt, sondern handfeste Erfolge im Kampf gegen das Selbstbestimmungsrecht von euch Frauen feiert, zeigte ja der Fall Brosius Gersdorf.“

Screenshot YouTube – Max Uthoff Warum der Adel immer noch zu viel Macht hat Till – ZDF Satire – 2026-09-01

Der Text arbeitet mit drei Griffen. Erstens die persönliche Herabsetzung: Die Frauen seien dumm, humorlos, krankheitsgleich unerträglich. Zweitens die politische Maximalanklage: Sie arbeiteten an der „Abschaffung dieser Demokratie“. Drittens die religiöse Aufladung: Lebensrechtsgruppen, Legionäre Christi, und dann, ausdrücklich als Erfindung, „Gotteskrieger von Hodenhagen“ – ein Wort, das trotzdem stehen bleibt und natürlich hängenbleiben soll beim Publikum, obwohl es erfunden ist.

Was bleibt von Beatrix von Storch in diesem Bild? Nicht eine Juristin und langjährige erfahrene Vollblut-Politikerin mit christlich-konservativen Positionen zu Abtreibung, Familie und Geschlecht. Sondern eine adelige Unterwanderin, vernetzt mit "Gotteskriegern", gefährlich für Frauenrechte. Wer so redet, erklärt Widerspruch zur Politik der Linken für staatsgefährdend. Weil Beatrix von Storch nicht-linke Politik macht.

Satire darf übertreiben. Satire, die aus einer Oppositionspolitikerin eine Feindin der Demokratie und eine fundamentalistische Quasi-Terroristin macht, überschreitet die Grenze zur Feinderklärung. Danach ist der Bühnensturm nur noch die praktische Fortsetzung dessen, was das ZDF zur harmlosen Satire herabrelativieren will. 

Wenn Satire und Kritik zur gezielten Hetze werden

Entscheidend ist ein anderer Punkt. Kritik an Positionen ist das Geschäft der Demokratie. Die Behauptung, eine Frau arbeite mit einem „Filz von Aristokratinnen“ an der Abschaffung der Demokratie, ist keine Kritik an Positionen. Sie ist eine Lizenz, sie als illegitimen Störkörper zu behandeln. Aus Illegitimität folgt in linken Milieus regelmäßig die Erlaubnis zur Störung, zur Demütigung, zur Zerstörung von Eigentum.

Wenn öffentlich-rechtliche Formate diese Lizenz immer wieder ausstellen, tragen sie Verantwortung für das Klima – nicht als alleinige Ursache jeder Tat, aber als Lautsprecher, der Feindbilder verstärkt, während er sich hinter dem Wort Satire verschanzt. Klammheimliche Freude über eine beschmierte Politikerin muss niemand in einer Redaktionskonferenz protokolliert haben. Es reicht, dass nach der nächsten Attacke vor allem der Charakter der Opfer diskutiert wird und nicht das, was man selbst dazu beigetragen hat, das es ein Opfer gibt. 

Wo das endet, entscheidet nicht die Antifa allein

Eine Demokratie, die Abgeordnete nur noch unter Polizeischutz reden lässt und gleichzeitig im Unterhaltungsprogramm erklärt, genau diese Abgeordneten schafften die Demokratie ab, arbeitet mit gespaltener Zunge. Sie predigt Gewaltfreiheit und liefert zugleich die moralische Begründung mit, warum im Fall dieser Partei die Regeln des Anstands nicht mehr gelten.

Beatrix von Storch ist dem Zugriff in Lichtenberg entgangen, weil die Polizei schneller war als die Aktivistinnen. Das ist der minimale Standard eines Rechtsstaats, kein Grund zur Beruhigung. Der nächste Versuch braucht keine Torte und keinen Kot. Er braucht nur ein Publikum, das vorher lange genug gehört hat, die Frau auf der Bühne sei keine Gegnerin, sondern eine Gefahr.

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

01.09.2026 | 11:29

... „Es sind die Medien, die für diese gefährlich aufgeheizte Atmosphäre eine besondere Verantwortung tragen.“ ...

Ja mei: ... „Alles was politisch möglich ist, um die AfD zu skandalisieren, ist längst ausprobiert worden und hat bei den Wählern nicht ausgereicht zu sagen, um“ der Göttin(?) „Willen – bei dieser Partei mein Wahlkreuz zu setzen – geniere ich mich!“!! ... https://www.youtube.com/watch?v=bEK5XN66Ie4

In der letzten Zeit haben immer mehr, besonders Grünenvertreter,  ihre Abstammung von SS-Und NSDAP Vorfahren  verkündet. 

Stellt sich mir zwangsläufig die Frage: Sind die Grünen deren Nachfolgeorganisation? Bei so viel Bekennermut?

Meine saßen bei deren Vorfahren in  Kz´s oder Zuchthäusern. Was damals nicht liquidiert wurde, verunfallte nach der Wiedervereinigung. Nun wird so manches von heute klar. 

AfD stoppt wiedererstarkenden Faschismus in der etablierten BRD

 

All diese Bosheiten gegen die AfD kommen doch nicht aus Überzeugung sondern dienen in irgendeiner Form zumindest dem "Nebenerwerb".

Da muß doch eine Macht dahinterstehen, die alles organisiert und honoriert, was der Abschaffung Deutschlands dient.

Und gerade "Kunstschaffende"(?) wie Böhmermann, Uthoff, Grönemeyer oder Lindenberg, dürften mit lukrativen Engagements belohnt werden, wenn sie zur Verbreitung über die Medien oder in ihren Auftritten das "Richtige" sagen.

Und für die "Drecksarbeit" gegen unser Land und gegen die AfD gibt es dann noch allerlei Honorar-NGOs, die man unter dem Oberbegriff "Antifa" einordnen kann. Die "Omas gegen rechts" dürften da noch die harmlosesten sein ...

Alles gegen Deutschland!

Wolfgang Lammert

01.09.2026 | 12:34

Das Parteienkartell mit CDU, Grünen, SPD und LINKE folgen der NATO-Doktrin, genauso wie das Medienkartell

Die Ostdeutschen wollen eine neutrale Außenpolitik, sehen die Piraterie der US-Politik kritisch, lehnen den "green deal" ab, weil er zur Deindustrialisierung Ostdeutschlands führt.

MERZ und PISTORIUS WOLLEN OSTDEUTSCHLAND ZUR DREHSCHEIBE FÜR DEN KRIEG GEGEN RUSSLAND MACHEN, besonders den RAUM LEIPZIG, MAGDEBURG/HALLE und ROSTOK. Dies wird von den deutschen Mainstreammedien unterstützt. Die AfD will hingegen Ostdeutschland selbständiger machen, industriell und in der Außenpolitik. MERZ hat keine Angst vor dem ATOMKRIEG GEGEN RUSSLAND. Hier ein Blick auf die geopolitische Situation.

Die Weltordnung ist eine Lüge: Die nächsten 50 Jahre werden alles verändern (Prof. Jiang - Deutsch)

"Müssen Putins Angriff stoppen": Merz: Habe keine Angst vor Atomkrieg - n-tv.de

Den Sozialisten steht der Angstschweiß auf der Stirn. Sie werden alles versuchen die Wahl zu gewinnen. Da sind ihnen alle Mittel recht! Und damit sage ich Ihnen - alle!

Sozialismus passt in keine Demokratie, auch wenn sie sich als demokratischer Staaten präsentieren wollen. Ihre Demokratie ist im Kern eine ganz andere Demokratie, die nur von idiologischen Formeln durchsetzt ist: "Einsicht, in die sozialistische Notwendigkeit!" Zwangsherrschaft! 

Schauen Sie sich nur diese aufgezwungene Umweltpolitik an, in der die sozialistischen Mainstream Medien täglich Angstmacherei verbreiten, um auch den letzten Dummen von ihrer dümmlichen Ideologie zu überzeugen.

Schade. Max Uthoff war mal ein Guter. Damals, als man sich "Die Anstalt" noch ansehen konnte. Lange her. Am Ende leider auch nur eine Medienh****.

Wer aus Angst immer so handelt ,um seine Vorteile zu sichern  und nicht nach dem Wohle anderer und den Gesetzen handelt ,macht sich Abhängig vom Einfluss der Manipulation durch andere ! Ein Land und seine Politiker ,die die Volksmasse nur als Goldesel sehen ,um sich zu bedienen ,werden sich immer nach ihren Vorteilen richten und sind somit hochgradig korrupt und abhängig .Darum haben sie auch Angst ,bei einem Wandel ihre Positionen zu verlieren und nutzen alle ,auch unfaire und gesetzlose Mittel ,die ihr Ego befriedigt und absichert . Das sind die wahren Antidemokraten ,welche aber von ihrer Demokratie sprechen,sie aber für andere nicht gelten lassen wollen !

Sie haben nichts verstanden und leben in ihrer eigenen Lüge !

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