In Ländern mit autoritären Strukturen greifen Geheimdienste oft direkt in das Leben von Oppositionellen ein. In Deutschland und anderen EU-Staaten übernehmen Banken diese Rolle zunehmend selbst – und zwar im vorauseilenden Gehorsam. Regierungskritikern werden Konten gekündigt, Überweisungen abgelehnt, selbst bei Bagatellbeträgen. Nach mehreren solchen Kündigungen erleben Betroffene, dass selbst eine Überweisung von wenigen Euro auf einer internen Sanktionsliste landet. Für viele bleibt dann nur noch der Weg zu Banken außerhalb der Europäischen Union.
Wem das Konto gekündigt wird, kann auf ein Auslandskonto ausweichen, um geschützt zu sein. Doch genau dieser Ausweg wird systematisch verbaut. Kaum jemand hat die Veränderung bemerkt, obwohl sie längst Gesetz ist. Am 1. April 2026 trat in Deutschland das Bankenrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz in Kraft. Es setzt die europäische Richtlinie CRD VI um. Der entscheidende Passus versteckt sich unauffällig in Artikel 21c.
Brüssels Kampf gegen die finanzielle Freiheit
Ab dem 11. Januar 2027 dürfen Banken außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums – ob in der Schweiz, in Singapur, Dubai, Montenegro oder Serbien – für Personen, die in der EU ansässig sind, keine klassischen Einlagenkonten mehr führen. Voraussetzung wäre eine eigene, zugelassene Zweigstelle genau in dem Mitgliedstaat, in dem der Kunde gemeldet ist. Die Vorschrift richtet sich formal an die Bank, nicht an den Bürger.
Das Ergebnis ist identisch: Wer in Deutschland, Österreich, Frankreich, Zypern oder Portugal wohnt, wird für viele ausländische Institute zum unkalkulierbaren Risiko. Eine eigene Filiale in jedem einzelnen Land zu eröffnen und den gesamten bürokratischen Aufwand der EU-Aufsicht zu tragen, lohnt sich für kleinere und mittlere Privatbanken schlicht nicht. Wer gerade erst Opfer politisch motivierter Kontenkündigungen geworden ist, findet den Zugang zu solchen Häusern damit faktisch versperrt.
Wohnsitz entscheidet – nicht der Pass
Entscheidend ist dabei nicht die Staatsangehörigkeit, sondern der Wohnsitz. Ein Deutscher mit Wohnsitz in Paraguay fällt nicht unter die Regel. Ein Brasilianer, der in Berlin gemeldet ist, schon. Wer glaubt, ein zweiter Pass löse das Problem, irrt. Was zählt, ist die steuerliche Ansässigkeit im Europäischen Wirtschaftsraum.
Der Bestandsschutz, der keiner ist
Es gibt einen Bestandsschutz für Verträge, die vor dem 11. Juli 2026 geschlossen wurden. Dieser Stichtag ist bereits verstrichen. Und selbst dieser Schutz erweist sich als Farce: Die Bank darf jederzeit kündigen. Sie muss nur nicht mehr von der Aufsicht dazu gezwungen werden. Der sogenannte Schutz bedeutet lediglich, dass kein behördlicher Befehl vorliegt – aber keineswegs, dass keine Kündigung aus vorauseilendem Gehorsam oder aus Angst vor den Mühlen der Brüsseler Bürokratie erfolgt.
So schließt sich der Kreis. Was als technische Bankenrichtlinie daherkommt, engert den Handlungsspielraum jener Menschen ein, die bereits im Inland unter Druck geraten. Die Möglichkeit, finanziell auszuweichen, schrumpft. Und während die Öffentlichkeit über andere Themen debattiert, wird leise eine weitere Tür zugemacht – nicht mit Verbotsschildern für Bürger, sondern mit Vorschriften, die Banken das Geschäft mit EU-Ansässigen unattraktiv machen.


Comments
... „In Ländern mit…
... „In Ländern mit autoritären Strukturen greifen Geheimdienste oft direkt in das Leben von Oppositionellen ein. In Deutschland und anderen EU-Staaten übernehmen Banken diese Rolle zunehmend selbst – und zwar im vorauseilenden Gehorsam. Regierungskritikern werden Konten gekündigt, Überweisungen abgelehnt, selbst bei Bagatellbeträgen.“ ...
Ja mei: Da scheinbar sogar Offshore-Konten davon betroffen sind https://www.google.com/search?q=das+Bankenrichtlinienumsetzungsgesetz+gilt+nicht+f%C3%BCr+offshorekonten&sca_esv=1b85b69310503e88&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&biw=1024&bih=441&sxsrf=APpeQnuoO1vGEmyrBdY…:
Wäre es da nicht ratsam, in Russland bzw. China um Asyl zu bitten???
Und es wird so weitergehen.
Und es wird so weitergehen.
... Jedenfalls dann, wenn…
... Jedenfalls dann, wenn die medial gehirnverschmutzte Wählermehrheit nicht endlich aufwacht und die Knechte der Fremdherrschaft abwählt.
WER ist Schuld
Ja nur der/die Bürger sich von diesem digitalem Mist unterordnen.
Und WER regt sich darüber auf - fast niemand !!
Die noch etwas Hirn behalten haben verlassen das " sinkende Schiff " und ALLE überlassen es den Zuwanderern diesen Saustall auszumisten natürlich nach deren Vorgaben. Und darüber regen sich alle auf - na ja das kann man auch mit dem fettem Ar.... auch vom Sofa machen.
Die Städte und Gemeinden nehmen kein Bargeld an - ich habe noch keine Demos dagegen gesehen.
Die Banken u.a. sind die primären Kontoinhaber die bestimmen was mit eurem Geld möglich ist.
Das Volk ist nur noch zum .......... !
Schuld daran ist die…
Schuld daran ist die erfolgreiche Erziehung zu Stumpfsinnigkeit und hündischer Unterordnung in Führerstaaten. Europa versinkt längst in Barbarei und Schmutz.
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