Bereits am 8. Mai 2026 hatten Bauaufsicht und Berliner Feuerwehr bei einer Begehung massive Feuchtigkeitsschäden im Keller festgestellt. Diese gefährden die Stromversorgung und damit den Brandschutz. Seit Samstag, dem 9. Mai, bleibt das Hauptgebäude daher geschlossen. Die TU-Präsidentin Prof. Fatma Deniz sprach von erheblichen strukturellen Problemen, die sich über Jahre aufgebaut haben.
Betroffen sind nicht nur Lehre und Forschung, sondern auch die gesamte Verwaltung. Lediglich am Montag, dem 11. Mai, dürfen Mitarbeiter wichtige Gegenstände unter strengen Auflagen für maximal eine Stunde abholen. Wie der Lehr- und Forschungsbetrieb aufrechterhalten werden kann, will die Universität in einer Zoom-Veranstaltung am Montagnachmittag erläutern.
Dreistellige Millionensumme fehlt
Allein die Sanierung des Hauptgebäudes wird nach Einschätzung der TU-Präsidentin einen dreistelligen Millionenbetrag verschlingen. Das Geld ist nicht vorhanden. Berlin spart an genau den Stellen, die für die Zukunft der Stadt entscheidend sind: bei den Hochschulen, bei der Lehre und bei der Forschung.
Wenn grüne Ideologie wichtiger ist als Brücken und Hörsäle
Während Straßen, Brücken und nun auch Universitätsgebäude verfallen, fließen enorme Summen in andere Bereiche. Berlin stellt jährlich rund 2,5 Milliarden Euro für die Unterbringung und Versorgung von Migranten bereit. Gleichzeitig sind aus dem Sondervermögen weitere zwei Milliarden Euro für die Pflanzung neuer Bäume eingeplant.
Diese Prioritäten werfen ein grelles Licht auf die finanzielle Lage der Stadt. Der Sanierungsstau an der TU Berlin ist kein Einzelfall, sondern der traurige Höhepunkt jahrzehntelanger Vernachlässigung der Bausubstanz. Experten wie der Sprecher des Exzellenzverbundes der Berliner Universitäten, Prof. Günther Ziegler, sprechen von einem „finalen Weckruf“ an die Politik, den Sanierungsstau der letzten 30 Jahre endlich ernsthaft anzugehen.
Die Verantwortung wird nach unten weitergereicht
Die Berliner Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra weist jede Verbindung zwischen den Mittel-Kürzungen bei den Hochschulen und der aktuellen Schließung zurück. Stattdessen macht sie der Universität den Vorwurf, Sanierungsarbeiten bewusst aufgeschoben zu haben, um eine große statt mehrerer kleiner Maßnahmen durchführen zu können.
Damit wird die Verantwortung einmal mehr auf die Universität abgewälzt – während die Stadt gleichzeitig Milliarden für andere Zwecke bereitstellt. Die Schließung des Hauptgebäudes einer der renommiertesten Technischen Universitäten Deutschlands zeigt vor allem eines: Berlin spart an Bildung und Infrastruktur, wo es eigentlich investieren müsste.


Comments
... „Die Technische…
... „Die Technische Universität Berlin musste ihr Hauptgebäude sofort schließen – wegen schwerer baulicher Mängel. Wie der Betrieb der Universität in den nächsten Wochen und Monaten weitergehen soll, steht in den Sternen.“ ...
Wird nicht auch darauf schon seit vielen Jahren hingearbeitet?
Als eine der Umsetzungen der Ankündigung eines De Maiziere, per göttlichem Diktat, weil entsprechende Flüchtlingskinder langsam reif(?) werden???
https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/wegen-fluechtlingskindern-de-maiziere-kuendigt-senkung-von-bildungsstandards-an/
Es gibt halt Wichtigeres,…
Es gibt halt Wichtigeres, als ein Uni - Gebäude.
. . .
"Radwege in Peru" ? ...
Marode TU
Wenn Bildung einen besseren Platz in der Werteskala der Berliner Regierung stünde als auf den 94. Platz, wäre die Sanierund der maroden TU und anderer Schulgebäude noch vor der Errichtung von Neubauten für die Neubürger und zusätzlichen massenhaften Schattenspendern vulgo Bäumen für ebendiese erfolgt. So aber?!
Shitholes brauchen keine…
Shitholes brauchen keine Unis
Der Schaden hält sich in Grenzen.
Dier TU Berlin ist, und das ist kein Fake, eines der deutschen Kompetenzzentren für Gender Studies (neben Bochum, und Erlangen-Nürnberg). Zum einen wird es die Wissenschaft verkraften, sollten einige Jahrgänge Gender"wissenschaftler" ausfallen. Andererseits wird man für die herrschende politische Kaste so elementar wichtige Studienrichtungen wie Genderwissenschaften sicher Ersatzräume finden.
Die DDR hat selbst in der Phase des Zusammenbruchs an der Parteihochschule "Karl Marx" in Berlin noch die Experten für den gesetzmäßigen Sieg des Sozialismus herangebildet. Da wird sich für die Wissenschaftler der hundert Geschlechter, für die sich jeder frei entscheiden kann, auch noch ein Plätzchen finden.
"Wie der Betrieb der…
"Wie der Betrieb der Universität in den nächsten Wochen und Monaten weitergehen soll, steht in den Sternen." - Wochen und Monate? Wohl eher 2-5 Jahre. Bis die Ausschreibungen für die Sanierungen rausgehen, werden bereits viele Monate vergehen. Bis dann wirklich begonnen wird, könnte der Klotz schon einsturzgefährdet sein. Und die Kosten? Dürften sich, von der Planung bis zur Fertigstellung, verdreifachen. In der Zwischenzeit muss man, für viele weitere Millionen, irgendwo Räumlichkeiten anmieten. Da die natürlich alle Auflagen (z.B. Brandschutz) erfüllen müssen, gehen weiter Millionen für Umbaumaßnahmen drauf. Und dafür bedarf es ebenfalls öffentlicher Ausschreibungen.... Aber das Shithole hat es ja, Dank des Länderfinanzausgleiches. Allein für die Unterbringung der Regierungsgäste gab man 2022-2025 über 2,2 Milliarden Euro aus. Dem Slum an der Spree ist nicht mehr zu helfen. Aber Hauptsache, es ist noch Knete für Regenbogenfahnen da.
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