Deutsche Regierung fördert Entwickler von Abtreibungspille mit 10 Millionen Euro

USA: Durch Abtreibungspille Mifepriston haben 7,5 Millionen Ungeborene ihr Leben verloren

In den USA hat die Bedeutung von Mifepriston in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Das Medikament, das meist in Kombination mit Misoprostol eingesetzt wird, hat sich zur dominierenden Methode für medikamentöse Abtreibungen entwickelt.

Deutsche Regierung fördert Entwickler von Abtreibungspille mit 10 Millionen Euro


Laut Daten des Guttmacher Institute machten medikamentöse Abtreibungen im Jahr 2023 etwa 63 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche im formellen Gesundheitssystem aus – ein Anstieg von 53 Prozent im Jahr 2020.

Seit der Zulassung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA im September 2000 hat das Präparat eine rasante Verbreitung erfahren. Bis Juni 2021 waren etwa 4,9 Millionen Menschen in den USA mit Mifepriston behandelt worden. Bis Mai 2024 stieg diese Zahl auf über 7,5 Millionen an. Damit hat die Abtreibungspille nach offiziellen Schätzungen zum Verlust von mehr als 7,5 Millionen ungeborenen Leben geführt.

Mifepriston für die Abtreibung zuhause

Mifepriston blockiert das Hormon Progesteron, das für den Erhalt einer Schwangerschaft essenziell ist. In Kombination mit einem zweiten Mittel löst es Kontraktionen aus und führt zur Ausstoßung des Ungeborenen. Die einfache Anwendung per Tablette hat die Hürden für Abtreibungen gesenkt und den Eingriff zunehmend in den privaten Raum verlagert. Lebensschützer sehen darin eine Entpersonalisierung des Lebensendes ungeborener Kinder, das ohne medizinische Aufsicht oder persönliche Begegnung mit dem Arzt erfolgt.

Population Council: Der Entwickler hinter der Pille

Das Präparat geht maßgeblich auf die Forschungsarbeit des Population Council zurück. Diese US-amerikanische Organisation hat die klinischen Studien durchgeführt und die Zulassungsanträge bei der FDA gestellt. Der Population Council positioniert sich seit Jahrzehnten als Akteur in der internationalen Bevölkerungspolitik und fördert Maßnahmen zur Senkung der Geburtenraten weltweit. Mifepriston gilt als einer der zentralen Beiträge dieser Organisation zur weltweiten Verbreitung medikamentöser Abtreibungen.

Deutsche Regierung finanziert Population Council mit zehn Millionen Euro

Der Population Council erhielt vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung über die KfW Entwicklungsbank eine Förderung in Höhe von zehn Millionen Euro. Diese Mittel fließen in Forschungsprojekte des Centers for Biomedical Research, die unter anderem Technologien zur Verhütung von Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Infektionen umfassen. Obwohl die aktuelle Förderphase explizit auf HIV- und STI-Prävention abzielt, unterstützt die Bundesregierung damit eine Organisation, die maßgeblich an der Entwicklung und Verbreitung von Mifepriston beteiligt war und weiterhin Abtreibung als Teil reproduktiver Gesundheit darstellt.

Abtreibung im Ausland mit deutschen Steuergeldern aktiv gefördert

Besonders bemerkenswert ist, dass diese Förderung unter einer CDU-geführten Bundesregierung erfolgt. Die zehn Millionen Euro tragen damit zur globalen Ausweitung eines Verfahrens bei, das in den USA allein über 7,5 Millionen ungeborene Kinder das Leben gekostet hat.

Eine neue Dimension der Bevölkerungspolitik

Die steigende Nutzung von Mifepriston verändert nicht nur die Statistik der Abtreibungen, sondern auch die gesellschaftliche Wahrnehmung. Was früher ein operativer Eingriff in einer Klinik war, wird zunehmend zur privaten Tabletteneinnahme.

Die Zahlen aus den USA machen deutlich: Mifepriston hat die Abtreibungspraxis grundlegend verändert. Gleichzeitig wirft die Beteiligung deutscher Steuergelder an der fördernden Organisation grundsätzliche ethische und politische Fragen auf. In einer Zeit, in der der demografische Wandel in vielen Ländern diskutiert wird, erscheint die aktive Unterstützung einer solchen Technologie durch eine christdemokratisch geführte Regierung als widersprüchliches Signal.

Sven von Storch

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Comments

Ist es nicht besser die notwendige weitere Überbevölkerung unseres Planeten auf diese Weise zu bremsen, als durch Plandemien, Impfungen, Kriege und Hunger (wie von den Globalisten um Bill Gates geplant)?

Und wäre es wirklich wünschenswert, wenn diese 7,5 Mio. von ihren Eltern nicht gewollten Kinder zusätzlich auf der Welt wären - meist in schwierigen sozialen Verhältnissen ...?

Es ist schon richtig und wichtig, dass es ein Gesetz gibt, wodurch Frauen, die ungewollt schwanger geworden sind - warum auch immer - und die die Schwangerschaft nicht austragen bzw. das Kind nicht bekommen wollen - aus welchen Gründen auch immer - die Möglichkeit haben, einen frühzeitigen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen zu können. Ansonsten würde wahrscheinlich so manche Frau - wie im Mittelalter und auch noch lange Zeit danach - wieder zu einer sogenannten "Engelmacherin" gehen und ihr Leben riskieren, so wie das damals war, als tausende Frauen bei oder nach einem solchen illegalen Eingriff starben. Eine solche Zeit darf nicht wieder Einzug halten!

Wichtig ist natürlich, dass mit einem Abbruch einer Schwangerschaft nicht leichtfertig umgegangen wird - weder von den Frauen noch von den Ärzten. Aber wer sich der Verantwortung bewusst ist - die betreffende Frau und der Arzt/die Ärztin - wird auch verantwortungsvoll damit umgehen.

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