Deutsche Antifa-Ost im Visier der US-Sicherheitsbehörden

US-Außenminister Rubio veranstaltet internationale Konferenz gegen Linksextremismus

Washington: US-Außenminister Marco Rubio lädt am Donnerstag Vertreter aus mindestens 65 Ländern zu einer Konferenz über linken politischen Terrorismus ein. Die Trump-Administration will damit internationale Unterstützung gewinnen, um gegen linksextreme Bewegungen vorzugehen, die sie als bisher zu wenig beachtete Gefahr einstuft.

Deutsche Antifa-Ost im Visier der US-Sicherheitsbehörden


Die eintägige Veranstaltung soll Praktikern der Terrorbekämpfung die Möglichkeit geben, über eine Bedrohung zu sprechen, die aus Sicht der US-Regierung weltweit wächst und immer raffinierter wird. Einige Länder schicken ihre Außen- oder Innenminister, andere entsenden rangniedrigere Beamte. Die Konferenz soll helfen, den internationalen Fokus stärker auf linksextreme Strukturen zu lenken.

Antifa Ost gerät direkt ins Fadenkreuz US-amerikanischer Terrorbekämpfung

Seit November hat Washington vier europäische Gruppen als ausländische Terrororganisationen eingestuft: Antifa Ost, die Informelle Anarchistische Föderation/Internationale Revolutionäre Front, Armed Proletarian Justice und Revolutionary Class Self-Defense. Für Informationen zu deren Finanzierung bietet die US-Regierung Belohnungen von bis zu zehn Millionen Dollar. Damit rückt die deutsche Antifa Ost erstmals explizit in den Fokus US-amerikanischer Sicherheitsbehörden.

Trump erklärt den Kampf gegen Antifa zur politischen Priorität

Präsident Donald Trump hat die Bekämpfung linker Gruppen, besonders der Antifa, zu einem zentralen Vorhaben gemacht. Bereits im Wahlkampf 2024 stellte er die Bewegung in den Vordergrund und kündigte harte Maßnahmen an, nachdem der konservative Aktivist und Trump-Verbündete Charlie Kirk im vergangenen Jahr getötet worden war.

Linksextremismus als bewusste Strategie zur Destabilisierung freier Gesellschaften

Außerhalb der USA zeigen Angriffe linker Akteure auf staatliche Vertreter, Polizeikräfte, Unternehmen und kritische Infrastruktur nach Einschätzung des US-Außenministeriums ein klares Muster: eine ideologisch getriebene, gezielte Strategie, um freie Gesellschaften zu destabilisieren. Lange Zeit sei diese Gefahr in der internationalen Terrorismusbekämpfung ein blinder Fleck geblieben – unterschätzt, unterberichtet und unterfinanziert.

Sachliche Auseinandersetzung mit bisher vernachlässigter Bedrohung geboten

Ehemalige Beamte und Beobachter warnen, die neue Schwerpunktsetzung könnte Ressourcen von islamistischen und rechtsextremen Gruppierungen abziehen, die für deutlich mehr Anschläge verantwortlich seien. Das Außenministerium weist diese Bedenken zurück und betont, die Konferenz diene lediglich der sachlichen Auseinandersetzung mit einer realen und bisher vernachlässigten Gefahr.

Sven von Storch

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Kommentare

Wie kann er nur! Wo doch fast alle Politiker und Medien verkünden, daß die Gefahr (für alles) von rechts kommt.

Und außerdem ist die "Destabilisierung freier Gesellschaften" durch linken*) Terror doch eine wichtige Voraussetzung für die Versklavung der Menschheit im Great Reset.

*) es ist halt so üblich, diese Söldner von Großkapitalisten als Linke zu bezeichnen.     In Wirklichkeit sind die doch nur käufliche Berufsterroristen ohne ideellen              "linken" Hintergrund.

Was mich an dieser zwar völlig zu Recht stattfindenden Konferenz gegen den linken Terror und linke Organisationen stört ist, dass diese US-Regierung NUR die DEUTSCHE Antifa-OST im Visier hat und als Terrororganisation deklariert und anprangert, als ob die Antifa-WEST nicht existieren würde oder weniger terroristisch sei! Wo doch hauptsächlich im WESTEN die Terroranschläge der Antifa gegen die Stromnetze oder z. B. auch bei der Bahn begangen werden! Ist die US-Regierung auf dem WESTdeutschen Auge blind??

Des Weiteren weiß doch längst jeder informierte und selbstdenkene Mensch, dass Charly Kirk NICHT von diesem Linken Robinson erschossen wurde! Sondern dass dieser Mord von ganz anderen "Kräfte" - die ich hier nicht benennen möchte, da sonst wahrscheinlich der Kommentar nicht veröffentlicht wird - begangen wurde. Denn Kirk hatte u.a. seine Meinung zu Israel deutlich und öffentlich geändert und soll sogar bei Trump interveniert haben, diesen Iran-Krieg - von dessen Durchführung er offenbar Kenntnis hatte - nicht zu begehen.

Wer also eine solche Konferenz gegen den linken Terror ins Leben ruft, was völlig richtig ist, sollte allerdings SELBST EHRLICH und REALISTISCH sein und keine Halb- und Unwahrheiten propagieren!!

Ekkehardt Fritz Beyer

16.07.2026 | 13:44

„Deutsche Antifa-Ost im Visier der US-Sicherheitsbehörden

US-Außenminister Rubio veranstaltet internationale Konferenz gegen Linksextremismus“ ...

Ja mei, wobei wohl ganz besonders auch wer auf die Kimme genommen werden sollte? 

„Die Unterstützung der Grünen für Linksextremisten ist in der politischen Debatte ein hochgradig kontroverses Thema. Die Vorwürfe beziehen sich vor allem auf Überschneidungen im „antifaschistischen“ Aktivismus und auf Solidaritätsbekundungen für einzelne Tatverdächtige. Die wichtigsten Punkte im Überblick“:

https://www.google.com/search?q=+linksextremisten+erhalten+unterst%C3%BCtzung+der+gr%C3%BCnen+&sca_esv=587b53c2ca2e7ede&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&biw=1024&bih=441&ei=h8BYaq-1Cerr7_UPusPb0A8&ved=0ahU…

Else Schrammen

16.07.2026 | 14:02

Löbliches Unterfangen von Rubio. Sind deutsche Regierungsvertreter vom Innen- und Außenministerium mit dabei, oder zumindest rengniedrige Beamte? Oder steht hier die AfD wieder mal allein auf weiter Flur?!

Was ist links? Überstaatlich global, international, imperial. Was ist rechts? Völkisch, regional,  national. Warum spricht das niemand aus? Letzteres ist kontrollierbar beherrschbar und strafbar. Das will die globale Macht aber nicht...

Ronald Schroeder

16.07.2026 | 21:20

Dann hätte man gleich eine Originalquelle mit am Tisch sitzen. Wäre vielleicht aufschlußreich. Die diplomatische Immunität sollte vor weiterem Schaden bewahren und die gesicherte Heimreise garantieren.

Ist aber wohl eher nicht zu erwarten. Hat nicht gerade Kanzler Merz vor US-Einmischung in die deutsche Politik gewarnt? Seine Warnung wurde vom US-Präsidenten wohl ignoriert.

Nun muss er nur erreichen, dass diese "Internationale Linke" und ihre Ableger international in möglichst vielen Ländern als Terroristen verfolgt werden dürfen. 

Es ist unfassbar, dass auch der BfV diese international agierenden Terroristen vor Verfolgung und Ermittlungen schützt, 2000 Anschläge bewusst nicht aufgeklärt oder anderen in die Schuhe gesteckt werden. Diese linken Terroristen sind unter uns, in der Nachbarschaft, unter Kollegen und in der Regierung.

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