Zwei Jahre Selbstbestimmungsgesetz: Instant-Geschlechtswechsel zum Schaden der Frauen

Union erkennt plötzlich Missbrauch und will das Gesetz verschärfen

Die Unionsfraktion drängt jetzt auf eine Korrektur des Selbstbestimmungsgesetzes. Wer Namen und Geschlechtseintrag ohne jede Voraussetzung ändern darf, öffnet Türen für Missbrauch, heißt es aus der Fraktion. 

Zwei Jahre Selbstbestimmungsgesetz: Instant-Geschlechtswechsel zum Schaden der Frauen

Sie unterstützt einen Vorstoß der Länder Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, der einen gesetzlichen Prüfmechanismus bei offenkundigem Missbrauch fordert. Damit soll den Standesämtern endlich rechtssicheres Handeln ermöglicht werden.

Der Irrsinn wurde Realität

Vor zwei Jahren hat die Ampel-Koalition das alte Transsexuellengesetz durch das Selbstbestimmungsgesetz ersetzt. Statt psychologischer Gutachten oder medizinischer Voraussetzungen reicht seitdem eine einfache Erklärung beim Standesamt. Was als Befreiung für Betroffene gedacht war, erweist sich zunehmend als Einfallstor für gezielten Missbrauch – und das genau zwei Jahre nach Inkrafttreten.

Warum Frauen doppelt bezahlen  

Unter dem Deckmantel, Transmenschen helfen zu wollen, wird gesetzlich festgeschrieben, dass Geschlecht eine reine Willensentscheidung ist. Für Frauen bedeutet das einen doppelten Verlust: Ihr biologisches Geschlecht wird zum bloßen Gefühl erklärt – und gleichzeitig öffnen sich alle ihre Schutzräume für biologische Männer. Umkleiden, Toiletten, Patientenzimmer in Krankenhäusern, Frauengefängnisse: All das, was jahrzehntelang als sicherer Ort für Frauen galt, steht plötzlich jedem offen, der nur eine Erklärung abgibt. Selbst Frauenhäuser und Frauenparkplätze verlieren ihre Schutzfunktion, sobald das Hausrecht oder die Definition von „Frau“ nicht mehr biologisch verankert ist.

Juristische wie menschliche Folgeschäden sind kaum abzuschätzen 

Noch kaum jemand spricht über die langfristigen Konsequenzen. Wie verändern sich medizinische Statistiken zur Frauenheilkunde, wenn plötzlich Daten von biologischen Männern darin auftauchen? Wie soll Präventionsarbeit bei Gewalt funktionieren, wenn männliche Täter in der Kriminalstatistik als Frauen geführt werden? Die Realität wird verzerrt – und diejenigen, die am Ende die Rechnung zahlen, sind wieder die Frauen.

Das Gesetz muss weg

Das Bundesfamilienministerium reagiert bisher zurückhaltend und verweist auf eine laufende Evaluierung. Ergebnisse sollen erst nach der parlamentarischen Sommerpause vorliegen. Ob die Union mit ihrem Vorstoß dann Gehör findet, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Zwei Jahre nach Einführung des Gesetzes zeigt sich bereits, dass guter Wille allein nicht reicht. Ohne klare Grenzen und wirksame Prüfmechanismen wird aus Selbstbestimmung Selbstbetrug – auf Kosten derjenigen, die am wenigsten geschützt werden: der Frauen.

Sven von Storch

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Kommentare

Nanu, haben plötzlich ein paar CDU-Politiker ihr Gehirn wiederentdeckt und eingeschaltet? Oder wollen die ihre Partei nur vor dem gänzlich Untergang retten, indem die jetzt Vernunft vortäuschen ?

Wahrheitsfinder

10.06.2026 | 12:39

ICH würde hier eine Reform der Geschlechter-Politik fordern.
DAS wäre doch mal eine wirklich sinnvolle Reform !! 👍
Machen wir doch mal ein Reformpaket in diesem Sommer !
Führen wir wieder das biblische Menschenbild ein.

Ich sach ihnen wie es is.
Ohne biblisches Menschenbild kein Wachstum - in jeder Hinsicht !
Und Gott ist mit seiner Geduld bald am Ende… 
 

Was für eine Erkenntnis! "Normale" Menschen wären da ja nie darauf gekommen.

Dann fehlt wohl nur noch die Genehmigung der Fremdherrschaft, damit das Selbstbestimmungsgesetz "verschärft" werden kann.

Ekkehardt Fritz Beyer

10.06.2026 | 12:44

Else Schrammen

10.06.2026 | 14:15

Das allseits - nein, sorry, teilweise so begeistert angenommene Gesetz will die CDU abschaffen? Da hat sie aber nicht mit der SPD-Regierung und den Grünen gerechnet. Die werden das Gesetz noch verschärfen. Dann kann jeder, auch Kinder und Hunde, monatlich sein Geschlecht wechseln! 

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