So hat zuletzt das Landgericht Berlin die zentrale Behauptung der Correctiv-Berichterstattung zum Potsdamer Treffen als nicht nur im Kern falsch, sondern zugleich unklar, ungenau und unvollständig bewertet. Der angebliche Investigativ-Bericht „Masterplan“ richtete sich gezielt gegen die AfD und überzog die Partei mit einer erlogenen Schmutzkampagne, indem die Partei in die Nähe eines angeblichen „Masterplans zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ gerückt wurde, was vollkommen konstruiert war.
Diese Geschichte löste Anfang des Jahres 2024 bundesweit eine Welle von Demonstrationen gegen rechts aus und wurde von zahlreichen Medien übernommen. Statt die eigene Arbeit selbstkritisch zu prüfen, warf Correctiv-Autor Marcus Bensmann den Richtern vor, rechte Ideologien zu verharmlosen. Die Plattform zog sich juristisch auf die Position zurück, es habe sich lediglich um eine Meinungsäußerung gehandelt – ein Manöver, das das entstandene Glaubwürdigkeitsproblem der angeblichen Qualitätsmedien, die diese Geschichte begierig aufgenommen haben, nur umso stärker in den Fokus rückt.
Steuergelder fließen ungerührt weiter
Trotz dieses deutlichen gerichtlichen Urteils laufen die staatlichen Zuwendungen an Correctiv ungebremst. Das Bundesfamilienministerium unter CDU-Ministerin Karin Prien gewährt der Organisation für das Jahr 2026 exakt 140.114,45 Euro für das Projekt „Brandherd Desinformation: Schulungen zum Umgang mit TikTok in Feuerwehr und Vereinswesen“. Prien selbst nahm Ende April an einer Correctiv-Veranstaltung teil und erklärte dort, es sei Ausdruck der Stärke des Rechtsstaats, dass sich journalistische Akteure gerichtlicher Überprüfung stellen.
Zwei Unions-Ministerien legen noch deutlich nach
Noch massiver fällt die Unterstützung aus dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unter CSU-Ministerin Dorothee Bär aus: Mehr als 720.000 Euro gehen an ein Correctiv-Teilprojekt im Verbundvorhaben „Kulturalisierungssensible KI-Assistenz für eine desinformationsresiliente multilinguale Gesellschaft kuKI“. Das Geld stammt aus der Förderrichtlinie „Vertrauen in Demokratie und Staat: Digitale Desinformation erkennen und abwehren“. Das Ministerium rechtfertigt die Förderung mit der Stärkung von Forschung und Innovation beim Erkennen und Abwehren von Desinformation und verweist auf ein wettbewerbliches Auswahlverfahren mit externen, unabhängigen Gutachtern.
Fragen bleiben unbeantwortet
Auf die konkrete Nachfrage des Magazins Cicero, ob Ministerin Bär Correctiv nach dem Berliner Urteil weiterhin als glaubwürdigen Partner im Kampf gegen Desinformation betrachtet, gab es keine Antwort. Ebenso blieb offen, ob es nach dem Gerichtsentscheid überhaupt einen Austausch zwischen Ministerium und Correctiv gegeben hat. So entsteht ein politisch bemerkenswerter Widerspruch: Eine Plattform, deren zentrale Berichterstattung gerichtlich als irreführend eingestuft wurde, wird ausgerechnet von zwei unionsgeführten Ministerien mit Steuergeld für Projekte gegen Desinformation ausgestattet – nicht nur von SPD- oder Grünen-geführten Häusern.
Die eigentliche Frage, die bleibt
Wenn der Staat ernsthaft Desinformation bekämpfen will, warum fängt er dann nicht bei denen an, die selbst mit nachweislich falschen Tatsachenbehauptungen große gesellschaftliche Wirkung erzielt haben? Stattdessen werden die Fördermittel ungerührt weitergezahlt – von Ministerien, die eigentlich für Vertrauen in Demokratie und Staat stehen sollten.


Kommentare
Wer an der Abschaffung…
Wer an der Abschaffung Deutschlands mitarbeitet ist eben förderungswürdig.
Das ist doch bei Politikern und Medienmachern genauso.
Und weil die AfD das ändern würde, muß sie mit allen (un-)lauteren Mitteln verhindert werden.
2 Fliegen mit einer Klappe ?
Also mich erinnert der Correktiv-/NGO-Komplex grundsätzlich
an die Masche, die beschrieben wird in dem Buch von:
F. William Engdahl (2018):
"Geheimakte NGOs: Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen,
Umstürze und Kriege anzetteln."
Nur diesmal, ist es wohl eine weitere 'Evolutions-Stufe', denn es sind
jetzt mutmaßlich nicht mehr nur ausländische "Foundations", "Think
Tanks", "Institutes", "Associations"; "Clubs" etc., sondern z.B. als
Journalisten oder "Zivil-Gesellschaft" getarnte, gemeinnützige Vereine,
die dann aus Steuer- bzw. Staatsschuldengeld finanziert werden;
von den Regierungen gewisser Vasallen-Staaten - aka "Host-Nations".
Und dabei scheint es so zu sein, dass diese Front- u. Fassaden-
Organisationen, nicht nur von V-Leuten betrieben werden können,
sondern auch von ehemaligen Partei-Gängern, ihren Angehörigen und
Günstlingen, die dadurch die Möglichkeit erhalten, eine volle
Beschäftigung vorzugaukeln, ein relativ leichtes Leben zu haben,
und damit nie in die Verlegenheit kommen, für 'Zumutbarkeiten'
aus den Sozialkassen, oder bei den Tafeln, anstehen zu müssen, die
sich die Altparteien für die Bürger sonst so vorstellen.
Und dafür, oder auch nur für ein Zubrot, tun ihre 'nützlichen Idioten' −
von Schmierfinken, Vandalen und Brüll-Affen, bis hin zu 'Hetz-Helfern',
prä-dementen, altersstarren "Riot Grannies, und ihren Ordnern"−
wohl einfach alles …
wofür sie, von gewissen 'Instructors' oder 'Presenters' bekanntlich
trainiert werden ...
… z.B. nach den 198 Methoden, die eine gewisse "Albert Einstein
Institution" für 'non-violent Protest and Persuasion' schon lange
zusammengestellt hat.[1]
Oder einfach mal, nach den Methoden aus dem lange bekannten
Handbuch der CIA für die 'Psychological Operations' der
Contras in Nicaragua. [2]
[1]
https://www.aeinstein.org/198-methods-of-nonviolent-action
[2]
https://en.wikipedia.org/wiki/Psychological_Operations_in_Guerrilla_Warfare
https://en.wikisource.org/wiki/Psychological_Operations_in_Guerrilla_Warfare
Correctiv u.a. gehört doch…
Correctiv u.a. gehört doch zu den sozialistischen Kampftruppen (NGOs). Eine typische sozialistische Struktur, die es immer schon gab.
Auch Braune Sozialisten hatten verdeckte und offene politische Kampfgeschwader.
... „Die linke…
... „Die linke Rechercheplattform "Correctiv" erhält weiterhin Fördermittel aus Steuergeldern. Und das obwohl sich der Verein mit seinem - per Gerichtsurteil festegstellten - wahrheitswidrigen Kampagnenjournalismus vollkommen unglaubwürdig und unseriös gemacht hat.“ ...
Wird etwa deshalb behauptet: „Die Bundesregierung benötigt das Recherchenetzwerk Correctiv nicht als parteiisches Instrument, sondern als unabhängige Kontrollinstanz für die demokratische Meinungsbildung und zur Stärkung der Medienkompetenz.“ ... https://www.google.com/search?q=warum+die+bundesregierung+correktiv+dringend+baucht&sca_esv=525e608177515078&ei=OEgQarrBGoqM9u8PidenaQ&biw=1024&bih=441&ved=0ahUKEwi6vfyP78yUAxUKhv0HHYnrKQ0Q4dUDCBA&uact=5&oq=warum+die+bundesregierung+correktiv+dringend+baucht&gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiM3dhcnVtIGRpZSBidW5kZXNyZWdpZXJ1bmcgY29ycmVrdGl2IGRyaW5nZW5kIGJhdWNodDIHECEYChigATIHECEYChigATIHECEYChigAUinugJQnRNY3bMCcAt4AZABAJgBhwGgAeooqgEENTkuNLgBA8gBAPgBAZgCSqACnivCAgoQABhHGNYEGLADwgIIEAAYgAQYogTCAggQABiJBRiiBMICBRAAGO8FwgIFECEYnwXCAgQQIRgKwgIEECEYFZgDAOIDBRIBMSBAiAYBkAYIkgcFNjMuMTGgB-PvAbIHBTUyLjExuAfvKsIHBzYuNTUuMTPIB5YBgAgB&sclient=gws-wiz-serp
Weil die Bundesregierung Correctiv für die Glaubwürdigkeit ihrer Vorhaben dringend braucht, obwohl die Glaubwürdigkeit dieses angeblichen Recherche(?)nezwerks bereits auch gerichtlich infrage gestellt wurde?! https://afdbundestag.de/konsequenzen-aus-dem-gerichtsurteil-zur-correctiv-berichterstattung-ziehen-foerderung-einstellen-und-falschbehauptungen-entgegenwirken/
Correctiv
So lange Grünrot mit den Schwarzen im Schlepptau regiert, wird an dem Mastbetrieb Correctiv und anderen NGOs, mit gutem deutschen Steuergeld gepäppelt, nichts ändern!
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