Hinzu kommt die Anhebung der CO2-Steuer, die Energie- und Transportkosten in die Höhe treibt. Im Einzelhandel melden 22 Prozent der Firmen Preisanpassungen, was eine Spirale in Gang setzt: Höhere Löhne führen zu teureren Produkten, was wiederum neue Lohnerhöhungen fordert. Besonders alarmierend ist, dass 40 Prozent der Industrieunternehmen Stellen abbauen oder Einstellungen stoppen, um die Kosten zu stemmen. So zahlen nicht nur Konsumenten die Zeche, sondern es droht eine breitere wirtschaftliche Abwärtsbewegung.
Auch die jüngste Anhebung des Mindestlohns auf 13,90 Euro pro Stunde führt zu erheblichen Preissteigerungen. Eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter 15.000 Unternehmen offenbart, dass fast die Hälfte der Betriebe gezwungen war, nicht nur die Mindestlöhne, sondern auch die Gehälter höher qualifizierter Mitarbeiter anzupassen, um den Abstand zu wahren und Fachkräfte zu halten. Dadurch entsteht eine Kaskade aus Kosten, die sich direkt auf Verbraucherpreise auswirkt und in manchen Branchen zu Jobverlusten führt.
Gastronomie am Abgrund: Warum der Sektor besonders leidet
Besonders hart trifft es die ohnehin angeschlagene Gastronomiebranche. Hier mussten 50 Prozent der Unternehmen Löhne über dem Mindestlohn anheben, was in Kombination mit steigenden Energie- und Sozialkosten viele Betriebe an den Rand der Belastbarkeit bringt. Der Personalmangel verschärft die Lage: Viele potenzielle Arbeitnehmer bevorzugen das Bürgergeld, das ein einkommenssicheres Leben ohne Leistung ermöglicht, gegenüber der harten, oft unregelmäßigen Arbeit in Restaurants, Hotels oder Cafés.
Diese Konkurrenz zwischen Sozialleistungen und Einstiegsjobs macht es fast unmöglich, qualifiziertes Personal zu finden und zu binden. Infolgedessen planen oder setzen bereits 25 Prozent der Gastronomiebetriebe Preiserhöhungen um – in Ostdeutschland sogar über die Hälfte. Das Ergebnis: Weniger Jobs, höhere Menüpreise und eine Bedrohung für das Rückgrat ländlicher Regionen, wo Tourismus und Gastgewerbe entscheidend für die Wirtschaft sind.
Arbeitsverweigerung der Black-Rot-Koalition führt Deutschland in den Kollaps
Experten warnen vor einer anhaltenden Wirtschaftssabotage durch diese starre Lohnpolitik. Statt weiterer Vorschriften fordern sie eine Abschaffung des Mindestlohngesetzes und eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge um mindestens zehn Prozentpunkte. Nur so könnten Nettolöhne steigen, ohne kleine und mittlere Unternehmen in den Ruin zu treiben. Andernfalls leiden Bürger, Touristen und Gäste unter höheren Preisen, während Jobs verloren gehen und der Mittelstand vollends kollabiert.


Kommentare
Essen und Trinken sind kein…
Essen und Trinken sind kein Luxus , sondern eine Notwendigkeit
Wieder ein Grund das Bürgergeld zu erhöhen . Denn die Arbeitenden können ja mehr oder länger arbeiten oder wie in den USA einen Zweitjob annehmen , jetzt gibts ja mehr Geld bei Mindestlohn
Der Handelsstreit mit den USA ...
wird diese Krise mutmaßlich verschärfen, indem die
Inflation noch weiter angeheizt wird.
Das Ziel ist erkennbar:
Eine Wirtschaftskrise herbeiführen - und mutmaßlich
Deutschland den "Schwarzen Peter" zuschieben,
ähnlich wie 1929.
Ich meine, die "Bilderberger Davos-EU" und die
"CIA-Drogen-Mafia-USA" geben sich dabei bewußt
die Klinke in die Hand, mit dem möglichen Endziel
eine techno-feudale, faschistische Herrschaftsplattform
für sich und ihre Clans und Cliquen zu etablieren.
Und ich finde, das ist wirklich sehr-sehr bösartig.
Das Ganze ist ein…
Das Ganze ist ein Musterbeispiel für eine Lohn-Preis-Spirale!
Nachdem durch die erhöhten Mindestlöhne, die Preise um etwa ebensoviel steigen, kommt dann die nächste Mindestlohnerhöhung und so weiter ...
Die Mindestlöhne gehören ganz einfach abgeschafft! Dann verdient wieder jeder soviel wie er wirklich verdient und es werden auch wieder Leute beschäftigt, deren Einsatz sich eben nur zu geringeren Löhnen lohnt.
Ergebnis: mehr Beschäftigte, weniger Arbeitslose, weniger Inflation.
PS: so schlau wären bestimmt auch unsere(?) scheinheilig sozialen Parteien und Gewerkschaften - aber es geht ja nicht um das Wohl sondern um die Abschaffung Deutschlands ...
Wenn die…
Wenn die Metzgereifachverkäuferin eine Erhöhung des Mindestlohnes bekommt, muss sie es beim Friseur wieder hinlegen, weil der seinen Angestellten auch den Mindestlohn erhöht hat. Wenn die Friseurin beim Metzger eine Wurst kauft, muss sie durch die Erhöhung ihres Mindestlohnes der Metzgereifachverkäuferin..... Tut mir leid, ich kann es nicht weiter erklären. Bin ganz wirr.
Die Analyse ist…
Die Analyse ist Symptomdoktorei. Im einzelnen ja richtig, aber Schuld sind mitnichten die Mindestlöhne und das ganze Gewerkschaftstarifsystem. Sie sind nur ein Werkzeug der Parteien -wofür? Wer hat den Nutzen von dieser Lohn- und Preistreiberei, von Teuerung und Inflation? Wer ist die Sa..
Unter anderem ist es der größte Schuldenmacher der Nation: Das Parteiensystem!
Wie profitieren sie davon?
Sie machen Schulden, entwerten dann das Geld so weit es nur irgend möglich ist, wobei sie die Gewerkschaften als willfährige Helfer einsetzen -was dir zeigt welche Art gewissenloser Schuft man sein muß um für eine Gewerkschaft zu arbeiten-, generieren so VERMEINTLICH (Schildbürgerdenken) "Mehreinnahmen" -von wertlosem Geld- mit denen sie dann locker die immer wertloser werdenden Schulden abtragen oder NOCH MEHR Schulden machen können.
Rekordsteuereinnahmen während alle verarmen, klingelt es da bei irgendjemandem?
Sozialismus ist nichts weiter als Schuldenpolitik die ganze Völker versklavt. (Wer daraus wiederum einen Nutzen zieht ist ein ganz anderes Thema.)
Warum macht es das Volk mit? Weil es ersteinmal so aussieht als gäbe es Geld umsonst. Wer kann da schon NEIN sagen?
Doch nichts ist umsonst. Und wenn doch, dann bist DU der Preis!
(Beispiel: Du hat 100€-Dong* Steuereinnahmen, nimmst 100€-Dong Kredit auf und sorgst dafür das sich der Geldwert alle 10 Jahre halbiert. Nach 10 Jahren hast du 200 €-Dong Steuereinnahmen, behältst das Kreditgeld und nimmst noch einen Zusatzkredit auf in dem Wissen das du es mit Hilfe der Gewerkschaften fertig bringst in 20 Jahren 400 € Steuereinnahmen zu haben und immer weiter so. Das geht gut bis keiner mehr Lust hat für wertlose €-Dong arbeiten zu gehen die nichtmal die Miete garantieren. Dann bricht das System zusammen und wir haben eine Wirtschaftskrise. Da stehen wir bereits und sie kommt unaufhaltsam auf uns zu. Nur wer das hier verstanden hat könnte sie vielleicht noch abwenden.)
* €-Dong - frei erfundene Währung zusammengesetzt aus € für Euro und Dong für Vietnamesische Währung und zugleich eine der wertlosesten Währungen weltweit
Vielen Dank wenn es bis hierhin gelesen haben!
Der Mindestlohn ist das kleinste Problem
Viel gravierender ist, dass die Bundesregierung seit Jahrzehnten die Interessen ausländischer Finanzkonzerne verfolgt und nicht die Interessen des deutschen Volkes.
Die einseitige Exportorientierung der BRD hat den Binnenmarkt abgewürgt. Dazu kommen Freihandelsabkommen, die unsere Landwirtschaft vernichten. Unbezahlbare Energie und teure Rohstoffe sollten ebenfalls nicht vergessen werden.
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