Die Entwicklung vollzieht sich in einem Tempo, das vielen Rentnern und ihren Familien völlig neue finanzielle Probleme und große Schwierigkeiten bereitet. Was früher als kalkulierbare Belastung galt, entwickelt sich für immer mehr Menschen zu einer Hürde, die die Altersplanung grundlegend verändert.
Pflege, Unterkunft, Investitionen und Ausbildung: Die vier Säulen, die den Eigenanteil aufblähen
Der hohe Betrag setzt sich nicht nur aus dem Anteil für Pflege und Betreuung zusammen. Die Pflegeversicherung deckt davon lediglich einen Teil ab. Die Bewohner tragen zusätzlich die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, für Investitionen in die Einrichtungen sowie Umlagen zur Finanzierung der Ausbildung von Pflegekräften. Besonders die anhaltenden Erhöhungen bei den Personalkosten treiben den Eigenanteil weiter nach oben und sorgen dafür, dass die monatliche Belastung spürbar wächst.
Bremen versus Sachsen-Anhalt: Ein fast 900-Euro-Unterschied, der die regionale Ungerechtigkeit offenbart
Die Belastung ist bundesweit sehr unterschiedlich verteilt. In Bremen fallen im Schnitt 3761 Euro pro Monat an, im Saarland 3695 Euro. Deutlich günstiger ist die Situation in Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 2891 Euro. Der Abstand zwischen dem teuersten und dem günstigsten Bundesland beträgt damit rund 870 Euro monatlich. Diese Kluft zeigt, dass der Wohnort mitentscheidet, wie stark Pflegebedürftige und ihre Angehörigen finanziell belastet werden.
Nicht die Gehälter der Pflegekräfte, sondern der gierige Staat: Steuern und Abgaben als eigentlicher Kostentreiber
Es ist richtig und notwendig, dass Pflegekräfte angemessen bezahlt werden. Doch das eigentliche Problem liegt nicht in den Lohnsteigerungen. Wesentlicher Kostentreiber sind die hohen Steuern und Sozialabgaben, die der Staat den Arbeitnehmern auferlegt. Schon heute nimmt der aufgeblähte Staat den Beschäftigten mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Steuern und Sozialversicherungen ab.
Diese massive Abgabenlast treibt die Personalkosten in die Höhe und macht die Pflege für die Betroffenen unbezahlbar. Eine echte Reform muss daher bei der Entlastung von Steuern und Abgaben ansetzen, damit die Kosten wieder sinken und Pflege für alle bezahlbar bleibt.


Kommentare
In der DDR, unserem…
In der DDR, unserem sozialistischen Vaterland, gab es auch Altenheime u. dgl., das hat so 70-100 DRR-Mark gekostet. Und da war das bischen Essen schon dabeil.
Mag sein. Aber manche waren…
Mag sein. Aber manche waren nicht einladend - ein Schlafsaal für über 20 Personen z. B. in Dresden. Es gab natürlich auch bessere, die eher dem heutigen Standard ensprachen.
... „Die Entwicklung…
... „Die Entwicklung vollzieht sich in einem Tempo, das vielen Rentnern und ihren Familien völlig neue finanzielle Probleme und große Schwierigkeiten bereitet. Was früher als kalkulierbare Belastung galt, entwickelt sich für immer mehr Menschen zu einer Hürde, die die Altersplanung grundlegend verändert.“ ...
In die vom Schwab K vorgegebene Richtung?! https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/tabea-roessner/fragen-antworten/im-jahr-2030-werden-sie-nichts-besitzen-und-gluecklich-sein-schreibt-klaus-schwab-wie-beurteilen-sie-sehr
Ja mei: „Die Bundesregierung nimmt Rentnern nicht direkt ihr Vermögen, sondern sorgt durch systembedingte Belastungen für einen stetigen Kaufkraftverlust. Zu den Hauptursachen zählen unzureichend ausgeglichene Rentenerhöhungen, die Besteuerung von Renten sowie die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus der Rentenkasse“!!! ... https://www.google.com/search?q=wie+die+bundesregierung+den+dutschen+rentnern+ihr+verm%C3%B6gen+nimmt&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=wie+die+bundesregierung+den+dutschen+rentnern+ihr+verm%C3%B6gen+nim…
CDUCSU und SPD sind eben…
CDUCSU und SPD sind eben asoziale Parteien. Hauptsache, die Asylindustrie funktioniert und es gibt keine rote Linien in der Militäraufrüstung. Die LINKE ist hier scheinheilig, da sie nach außen die Rüstungsindustrie kritisiert aber andersherum die CDUCSU bei ihrem Rüstungswahn unterstützen...
Pflegekosten
Und damit "Vater" Staat mit seinen klebrigen Fingern nicht an den letzten ersparten Pfennig rankommt, müssen wir eben doch "Omma ihr klein Häuschen" versaufen (und die erste und die zweite Hypothek) und Oppas goldene Uhr verscherbeln. Dazu am besten die Kinder selbst schon Rente beziehen (möglichst klein) und ansonsten keinerlei Vermögen aufweisen. Aber Vorsicht, kann "Vater" Staat nix mehr herausholen, wird er noch mehr bei den Pflegebedürftigen sparen, denn so richtig viele Penunzen werden für ANDERE benötigt!
Pflegekosten werden für…
Pflegekosten werden für Deutsche unbezahlbar...
...weshalb ca. 87-Prozent der deutschen Durchschnittsrentner zu Hause gepflegt werden. :
>>> Kein "normaler" Durchschnittsrentner kann diese Summe allein aus der laufenden gesetzlichen Rente finanzieren.
>>> Der Rentner muss den Fehlbetrag von rund 2.000 Euro pro Monat selbst aus Ersparnissen, dem Verkauf von Immobilien oder Wertpapieren liquidieren. [1, 2, 3]
Wieviel Prozent der deutschen Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt? und wieviele in Pflegeheimen? und welcher deutsche Durchschnittsrentner kann sich ein Pflegeheim leisten, ohne seinen Angehörigen "auf der Tasche zu liegen"? (Google KI)
In Deutschland werden rund 86 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt, während lediglich 14 Prozent in vollstationären Pflegeheimen leben. Ein regulärer deutscher Durchschnittsrentner kann sich einen Pflegeheimplatz rein von seiner gesetzlichen Rente nicht leisten und ist ohne Ersparnisse oder private Zusatzversicherungen zwingend darauf angewiesen, dass entweder das Vermögen aufgebraucht wird oder Angehörige bzw. das Sozialamt einspringen. [1, 2, 3, 4, 5]
Verteilung der Pflegeformen in Deutschland
Von den aktuell rund 5,7 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland gestaltet sich die Versorgung wie folgt: [1, 2]
86,2 % (ca. 4,9 Mio. Menschen) werden im häuslichen Umfeld (ambulant) versorgt.
Davon: Der Großteil wird allein durch Angehörige gepflegt.
Davon: Ein Teil erhält Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. [1, 2, 3]
13,8 % (ca. 800.000 Menschen) werden vollstationär in Pflegeheimen betreut. [1]
Kosten-Vergleich: Pflegeheim vs. Durchschnittsrente
Die finanzielle Lücke zwischen den tatsächlichen Heimkosten und der gesetzlichen Rente ist massiv. [1]
Finanzielle Kennzahl (Monatswerte)Durchschnittlicher Betrag
Ø Eigenanteil Pflegeheim (1. Jahr)
3.364 €
Ø Gesetzliche Rente (Männer)
ca. 1.405 €
Ø Gesetzliche Rente (Frauen)
ca. 955 €
Finanzielle Deckungslücke (Männer)
-1.959 €
Finanzielle Deckungslücke (Frauen)
-2.409 €
Hinweis zu den Heimkosten: Der Eigenanteil im ersten Jahr liegt im bundesweiten Durchschnitt bei 3.364 Euro. Er sinkt durch staatliche Leistungszuschläge erst ab dem zweiten Aufenthaltsjahr schrittweise ab. [1, 2, 3]
Welcher Rentner kann sich das Heim ohne Angehörige leisten?
Kein "normaler" Durchschnittsrentner kann diese Summe allein aus der laufenden gesetzlichen Rente finanzieren. Ein Pflegeheimplatz ohne familiäre Unterstützung ist nur unter folgenden Bedingungen bezahlbar: [1]
Sehr hohe Altersbezüge: Nur Personen mit einer Pension (z.B. höhere Beamte im Ruhestand) oder Spitzenverdiener mit sehr vielen Rentenpunkten und zusätzlicher stabiler Betriebsrente erreichen ein monatliches Nettoeinkommen von über 3.300 Euro. [1]
Vorhandenes Vermögen: Der Rentner muss den Fehlbetrag von rund 2.000 Euro pro Monat selbst aus Ersparnissen, dem Verkauf von Immobilien oder Wertpapieren liquidieren. [1, 2, 3]
Private Pflegezusatzversicherung: Es wurde rechtzeitig eine private Pflegebarentscheidung oder Pflegetagegeld-Versicherung abgeschlossen, welche die Lücke schließt. [1, 2]
Wann werden Angehörige zur Kasse gebeten?
Reichen Rente und das gesamte private Vermögen des Pflegebedürftigen (bis auf ein Schonvermögen von 10.000 Euro) nicht aus, springt zunächst das Sozialamt mit der "Hilfe zur Pflege" ein. Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz fordert der Staat dieses Geld von den Kindern nur dann zurück, wenn das Bruttojahreseinkommen des jeweiligen Kindes über 100.000 Euro liegt. Liegt es darunter, bleiben die Angehörigen finanziell unbelastet und der Staat trägt die Restkosten. [1, 2, 3, 4, 5]
Möchten Sie eine Berechnung für ein bestimmtes Bundesland durchgehen (da die Heimkosten regional stark schwanken) oder interessieren Sie die genauen Details zum Schonvermögen?
KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
Kurzum
Liebe Rentner:innen,
bitte bis mindestens zum 70. Lebensjahr feste ganztags für Vater Staat arbeiten ... und sodann möglichst unverzüglich sterben !
MfG
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