Beatrix von Storch im Interview: Nicht die AfD, die Realität ist das größte Problem der Regierung

Nicht Links-Woke, sondern die konservativ-christlichen Patrioten sind die Spitze des Fortschritts

Im Bundestag traf sich der bekannte konservative Moderator Achim Winter mit Beatrix von Storch. In dem offen geführten Gespräch erklärte die stellvertretende AfD-Fraktionschefin, warum sie die AfD als einzige Partei mit klarem Kompass sieht, warum die Linken die AfD so hassen und welche konkreten Veränderungen sie für Deutschland anstrebt.

Beatrix von Storch im Interview: Nicht die AfD, die Realität ist das größte Problem der Regierung


Beatrix von Storch wehrt sich entschieden gegen den Versuch, konservative Positionen als rückwärtsgewandt zu diffamieren. Sie erklärt klar:

„Wir sind christlich, konservativ, patriotisch und vorne am Fortschritt mit dabei.“

Für sie haben die Linken den Begriff „Fortschritt“ gekapert und ins Negative gedreht. Die AfD wolle ihn zurückholen. Konservative Werte seien kein Hindernis, sondern der Motor echter Weiterentwicklung – im Gegensatz zu einer Politik, die vor allem dekonstruiere und zerstöre.

Zum vollständigen Interview hier

Screenshot YouTube - Beatrix von Storch darf ausreden Winter-Talk - Achim Winter 
Die Realität ist das größte Problem der Regierung

Von Storch sieht den Hass auf die AfD nicht als inhaltliche Auseinandersetzung, sondern als Ausdruck von Verzweiflung. Die Regierenden hätten keine Argumente mehr, weil ihre Projekte an der Realität scheitern:

„Das größte Problem, was die haben bei all ihrer schönen klingenden Hervorik und ihren ganzen leeren Floskeln, ist ja, sage ich immer, nur eine Geschichte, die damit nicht zusammengeht. Das einzige Problem, was die haben, die Realität.“

Ob Energiewende, Selbstbestimmungsgesetz oder offene Grenzen – die AfD konfrontiere die Politik einfach mit Zahlen, Fakten und den Folgen für normale Bürger. Genau das werde als unerträglich empfunden.

Links-Woke: Alles erlaubt im Kleinen, Vorschriften im Großen

Von Storch beschreibt die linke Politik als widersprüchlich: Im Privaten herrsche Laissez-faire bis hin zu extremen Positionen, während im Staatlichen massiv reguliert und bevormundet werde. Sie kritisiert, dass man sein Geschlecht selbst bestimmen, Drogen nehmen oder „jeden Schwachsinn“ machen dürfe – solange man nicht frei rede oder traditionelle Strukturen verteidige. Gleichzeitig greife der Staat tief in Heizung, Hausbau, Strohhalme und Energieverbrauch ein.

Diese Doppelstrategie – maximale Freiheit für den radikalen Individualismus, maximale Bevormundung bei bürgerlichen Lebensweisen – sei das eigentliche Problem.

Die „Freakshow“ und der staatlich finanzierte Sumpf linker NGOs

Besonders deutlich wird von Storch bei der Beschreibung linker Aktivisten und Demonstranten. Nach dem AfD-Parteitag in Erfurt habe man eine „zelebrierte Freakshow“ erlebt – non-binär, tri-binär, mit „Metall im Gesicht, blau gefärbten Haaren“. Diese Szene sei keineswegs repräsentativ für die Bevölkerung, sondern ein privilegierter, biodeutscher Wohlstandskreis, der weitgehend staatlich finanziert werde.

Beatrix von Storch zeigt die Lösung: Den Sumpf finanziell austrocknen

Wörtlich erklärt sie:

„Diese Freaks, ja, diese Freaks, die kriegt man, glaube ich, ziemlich schnell in den Griff dadurch, dass man zunächst mal alle Gelder streicht, die auch nur entfernt in deren Kanäle fließen. […] Und wenn man das alles trocken legt und denen die Gelder nimmt und die dann wieder arbeiten müssen, dann können die, ich sag mal, wenigstens in der Kartoffelernte noch eingesetzt werden.“

Migration: Integrierte Zuwanderer wählen AfD – Illegale müssen gehen

Von Storch unterscheidet klar zwischen integrierten Menschen und solchen, die das System ausnutzen. Viele Türken, Brasilianer oder Chinesen, die arbeiten und Steuern zahlen, kämen zu ihr und unterstützten die AfD. Sie hätten Angst davor, dass Deutschland zur „dritten Welt“ werde.

Die AfD wolle „sehr, sehr viele“ Menschen abschieben – aber eben nicht die, die integriert seien, arbeiteten und keine Straftaten begingen. Die Trennlinie sei klar und machbar.

Die CDU hat das AfD-Programm versprochen – und nicht geliefert

Von Storch analysiert den Niedergang der CDU nüchtern. Viele Wähler seien 2021 zur CDU gewechselt, weil sie sich von ihr eine restriktivere Migrations- und eine vernünftigere Wirtschaftspolitik erhofft hätten – also genau die Themen der AfD. Als die CDU diese Erwartungen nicht erfüllt habe, seien die Wähler weiter zur AfD gezogen.

Sie sieht die klassischen Konservativen europaweit auf dem absteigenden Ast, während patriotische Kräfte (Italien, Frankreich, Großbritannien) an Boden gewinnen.

Die wirtschaftliche Realität: Schuldenorgie und drohender Kollaps

Als besonders alarmierend schildert von Storch die Finanzlage des Bundes. Die mittelfristige Finanzplanung sehe vor, dass 2027 ein Drittel der Ausgaben durch neue Schulden finanziert werden soll. Sie rechnet es einfach vor: Ein Haushalt mit 2.000 Euro Einnahmen gibt 3.000 Euro aus – jeden Monat. Die Folge seien steigende Zinsen, schrumpfende Industrie und weiterer Jobverlust.

Wer jetzt noch „Hauptsache nicht AfD“ sage und Nachrichten meide, ignoriere schlicht die Realität, die früher oder später alle treffen werde.

Fazit des Gesprächs: Die AfD sieht sich als realistische Kraft für den rettenden Kurswechsel

Beatrix von Storch positioniert die AfD als die einzige Partei, die bereit ist, unangenehme Wahrheiten auszusprechen und die Realität nicht länger zu ignorieren. Nicht die AfD sei das Problem, sondern die Weigerung der etablierten Politik, die Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen zur Kenntnis zu nehmen. Konservativ-christlich-patriotische Werte seien dabei die Voraussetzung für echten Fortschritt und Wohlstand.

Sven von Storch

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Kommentare

Glass Steagall Act

15.07.2026 | 12:14

Frau von Storch, ich glaube, wir sollten uns einmal darüber unterhalten, was wirklich „christlich“ bedeutet! Dieser Begriff wird schon von den Altparteien in fälschlicherweise missbraucht, obwohl sie das genaue Gegenteil davon sind! Denn „christlich“ bedeutet nicht, sich mit der Bezeichnung zu schmücken, aber gleichzeitig die biblischen Grundlehren zu ignorieren, so wie es Millionen „Scheinchristen“ auf der Welt tun! Christlich bedeutet, sämtlichen Grundlehren der Bibel im täglichen Leben zu folgen! Im Übrigen, politische Arbeit hat nichts mit „christlich“ zu tun, sondern ist ein Auftrag vom Volk! Christlich zu sein, ist ein Auftrag von Gott! Deswegen schließt sich das gegeneinander aus!

@Glass Steagall Act, 15.07.2026 | 12:14

Christlichkeit ("Christus" sein) IST aber sehr politisch !
Jesus Christus wurde letztlich aus politischen Gründen getötet !
Übrigens ganz demokratisch durch Mehrheitsvotum durchs Volk (siehe Bibel, z. B. Matthäus 27; 15-26).

Und auch Glaube kommt in der Politik immer wieder vor.
Wie oft hört man auch Politiker sagen, „wir glauben, dass…“ ?!
Achten Sie mal drauf !

Religion = Politik.
Politik ohne "religiöse Werte", ist bestenfalls eine Spielkartenregel, oder irgend sowas.
Unser Deutsches Grundgesetzt basiert auf christlichen Werten !
Die Väter unseres Grundgesetzes haben sich da sehr an die Bibel und die da beschriebenen Ordnungen orientiert.
 

Sie irren sich da. Zwar kopiert die Politik christliche Werte, aber sie ist nie christlich im Sinne der Bibel! Jesus hat selbst gesagt, dass seine Jünger kein Teil dieser Welt sind! Siehe Johannes 18, Vers 36. Und dass nicht beides zusammen funktioniert, wird von Paulus deutlich im 1. Korinther 10, Vers 21 gesagt!

Ja, das stimmt schon was Sie schreiben.
Gottes/Jesu Reich ist nicht von dieser Welt… und so…
Aber es IST ein Reich in dem Gott regiert. Und zwar MIT bestimmten Ordnungen und Prämissen für sein Volk (die Christen (alttestamentarisch “Israeliten“)).
Und DAS ist eben auch Politik - halt eine himmlische Politik.
Die Römer haben darauf bestanden, dass am Kreuz von Jesus “Der König der Juden“ angeschrieben wird.
DAMIT haben die Römer im Grunde genommen bereits die Juden insgesamt verhöhnt, und damit (bewusst oder unbewusst) schon die Zerstörung Jerusalems angekündigt.
Das alte Testament ist voll von Geschichten, wie das Volk Israel sich immer wieder von der “Politik“ Gottes entfernt hat, und sich der Politik fremder Völker angeschlossen und unterworfen hat, und dafür dann auch bestraft wurde (Vertreibung in Exile, Verbrennung (Sodom und Gomorra)…).
Auch bei uns in Deutschland könnte sowas noch jeder Zeit passieren: https://youtu.be/lB3XyIkIEmw

Und es ist ja noch krasser.
Es gibt da ja auch noch dieses berühmte Kapitel 13 im Römerbrief.
Entspricht unsere Bundesregierung derzeit Römer 13 ??
Nein !
Sie hat sich besonders in den letzten 2 ½ Jahrzehnten davon zunehmend deutlich entfernt (seit „und das ist auch gut so“ (evtl. googeln)) !
Schon seitdem geht es aus meiner Sicht kontinuierlich Berg ab in Deutschland.

Würde z. B. die AfD unsere Regierung an Römer 13 wieder annähern können ?
Aller bestenfalls tatsächlich nur annähern !
Sie wäre in der Lage, bestimmte “Dämonen“ aus unserer Regierung rauszuschmeißen. Aber sie würde dafür stattdessen bestimmten anderen “Dämonen“ wahrscheinlich dienen. Nämlich denen, die für den sog. “Mammon“ zuständig sind.
Tja das ist schon eine Crux derzeit in Deutschland !

Nach dem 2. Weltkrieg herrschte in der deutschen Restbevölkerung insgesamt eine gewisse Bußbereitschaft.
Und DANN kam die Erfindung der Anti-Baby-Pille.
Und DANN (oder so ziemlich zeitgleich) kam die sog. 68ziger-Bewegung…

In der Bibel wird in Römer 13 davon gesprochen, dass Gott die menschlichen Regierungen einsetzt, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Aber er wird sie alle beseitigen wie im Offenbarungsbuch beschrieben, wenn sein Königreich auf dieser Erde endgültig installiert wird! Er wird auch alle „falschen“ Religionen beseitigen und seinen Sohn als König der Erde einsetzen! Somit sind die menschlichen Regierungen derzeit nur geduldet, auch wenn sie nicht christlich handeln! 
Was passierte damals (im alten Testament) mit Israel? Durch seine ständigen Vergehen gegen Gott, wurde es irgendwann vernichtet! Im Traum von Nebukadnezar im Daniel-Buch, wird genau beschrieben, was mit all den Königreichen auf der Erde passiert ist und noch passieren wird … bis in die Zukunft, die noch aussteht.

Da ist bezüglich der Regierenden die Rede von "ihren" Projekten.

Für mich spricht vieles dafür, daß diese Regierung fast ausschließlich die Projekte der globalistischen Fremdherrschaft umzusetzen versucht.

Für diese Fremdherrschaft ist die AfD das größte Hindernis bei der Abschaffung Deutschlands und unsere(?) Regierenden sind offensichtlich auf deren Gnade angewiesen.

Und darüber hinaus fürchten diese unsere(?) Regierenden von der Globalisten Gnade natürlich auch den Verlust ihrer Pfründen, falls die AfD zu stark wird.

Da ist für unsere(?) Regierung vielleicht doch die AfD das größte Problem, denn wenn sie sich für die Realität bzw. das Wohl des Landes einsetzen würden, wären ihre Strippenzieher "not amused" ...

Was das "finanzielle Austrocknen des Sumpfes" betrifft, ist allerdings zu befürchten, daß die Auftraggeber der antideutschen Aktivisten sofort in die Bresche springen würden.

Wenn es um die Abschaffung Deutschlands geht, sind die bestimmt auch bisher schon nicht kleinlich ...

Else Schrammen

15.07.2026 | 15:10

AfD und Realität hängen aber eng zusammen, denn die AfD blickt der Realität furchtlos ins Auge. Deshalb fürchten unsere Regierungskasper ja beide, denn zusammen bilden die zwei ein teuflisches Gespann!

Ich hoffe nur noch auf den Zusammenbruch des globalen Geldsystems, das vielleicht die FRage der Souveränität Deutschlands aufwirft. In Potsdam 1945 wurde uns diese bis heute genommen, und so bleiben alle brD-Regierungen Marionetten dieser Weltmacht. 

(David Berger) Jens Spahn und sein Ehemann haben mithilfe einer Leihmutter aus den USA „ein Kind bekommen“ – und die CDU schweigt dazu, dass einer ihrer führenden Politiker ein in Deutschland verbotenes Geschäftsmodell kurzerhand ins Ausland verlagert hat. Der Fall zeigt, wie das viel beschworene christliche Menschenbild ganz schnell durch die transhumanistische Ideologie ersetzt wird, sobald Kinderwunsch, Geld und reproduktionsmedizinische Machbarkeit zusammentreffen.

Fortsetzung:

https://philosophia-perennis.com/2026/07/16/das-kind-als-ware-der-fall-spahn-zeigt-den-moralischen-bankrott-der-cdu/

Marla Svenja Liebich in Chemnitzer Frauengefängnis eingeliefert

Der verurteilte Rechtsextremist Marla-Svenja Liebich wurde nach Deutschland ausgeliefert und ist auf dem Weg zum Frauengefängnis Chemnitz. Die Justiz prüft nun, ob Liebig weiter als Frau geführt oder in eine Männerhaftanstalt verlegt wird, berichtet WELT-Reporter Lutz Stordl.

(siehe Bild)

Quelle: WELT TV

https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a57438888b6b373594b258d/marla-svenja-liebich-verurteilter-rechtsextremist-in-chemnitzer-frauengefaengnis-eingeliefert.html

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