Grünes Schrumpfen zieht katastrophale Schneise bei Automobilkonzernen

Minus 91 Prozent! Nach VW meldet nun auch Porsche drastischen Gewinneinbruch

Das Ergebnis des Konzerns nach Steuern stürzte um 91,4 Prozent auf unglaubliche 310 Millionen Euro ab – nach fast 3,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz fiel um fast zehn Prozent auf 36,3 Milliarden Euro. 

Grünes Schrumpfen zieht katastrophale Schneise bei Automobilkonzernen


Im Kerngeschäft, also ohne Finanzdienstleistungen, blieben gerade einmal 90 Millionen Euro operative Marge übrig. Vorher waren es 5,3 Milliarden. 

Überstürzte E-Auto-Umstellung hat die Kernklientel vertrieben

Der entscheidende Grund für den Kollaps ist die panische, überhastete Umstellung auf Elektroantrieb – allen voran der Taycan. Das Modell wurde zum Flop, weil es die Kundschaft kalt ließ. Gleichzeitig hat Porsche die Preise für Fahrzeuge und vor allem für Service und Ersatzteile in absurde Höhen getrieben. Selbst wer sich einen Porsche leisten kann, will kein Vermögen für einen banalen Ölwechsel und neue Bremsen ausgeben.

Noch schwerer wiegt: Die Marke hat systematisch an den Wünschen ihrer Stammkundschaft vorbeiproduziert. Diese Menschen wollen hochdrehende, PS-starke Verbrenner mit dem echten, unverfälschten Porsche-Sound – und kein synthetisches Antriebsgeräusch aus der Dose, das wie ein gedrosselter Staubsauger klingt.

Markenkern zerstört durch unkritische Anbiederung an grüne Schrumpfideologie

Der Porsche-Vorstand hat sich jahrelang widerstandslos der grünen Erlösungsideologie unterworfen und dabei den Kern der Marke – pure, emotionale, kompromisslose Sportlichkeit – fast vollständig verraten. Die treue Stammkundschaft wurde dadurch systematisch vergrault. Die Kunden sind nicht einfach „weniger geworden“ – sie sind weg und kommen nicht zurück. Das Vertrauen ist nachhaltig zerstört.

Strategiewechsel: Verzweifelte und teure Rückkehr zum Verbrenner

Porsches eingeleitete notwendige Kehrtwende – mehr Verbrenner, längere Laufzeiten für bestehende Baureihen, Abschwächen der reinen E-Strategie – kostet brutal viel Geld. Allein die Strategieumstellung schlug mit rund 2,4 Milliarden Euro zu Buche. Dazu kommen weitere hunderte Millionen für die Abwicklung von Batterieprojekten und US-Zölle. Insgesamt fast vier Milliarden Euro Sonderbelastungen.

Verbrenner-Modelle bleiben der Wertanker

Ein bitterer Beweis für die Fehlentscheidung: Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor sind auf dem Gebrauchtmarkt weiterhin extrem wertstabil und erzielen regelmäßig hohe Preise. Genau diese Modelle, die der Vorstand jahrelang als Auslaufmodelle behandelt hat, halten den realen Marktwert der Marke Porsche am Leben.

Das Management redet jetzt von „Rekalibrierung“ und „Widerstandsfähigkeit“. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Nach dem Totalschaden von 2025 wird es sehr lange dauern, bis Porsche wieder an alte Erfolge anknüpfen kann – falls überhaupt. Die Stammkundschaft, die den Markenkern über Jahrzehnte getragen hat, wurde längst vertrieben.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

11.03.2026 | 10:52

„Grünes Schrumpfen zieht katastrophale Schneise bei Automobilkonzernen“ 

Minus 91 Prozent! Nach VW meldet nun auch Porsche drastischen Gewinneinbruch“ ... „Im Kerngeschäft, also ohne Finanzdienstleistungen, blieben gerade einmal 90 Millionen Euro operative Marge übrig. Vorher waren es 5,3 Milliarden“!!!

Was etwa auch mit dem Irak zutun hat???

Ja mei: „Seit Beginn des brutalen, unprovozierten, völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskriegs gegen Iran sind laut Artikel weltweit rund 6 Billionen US-Dollar an Börsenwert vernichtet worden. Auch die Anleihemärkte, auf denen zum Beispiel Staatsanleihen wie Bundesschatzbriefe gekauft und verkauft werden, hätten stark gelitten, da die Händler ihre Erwartungen an die Zinsentwicklung komplett umstellen müssten.“ Und „Teheran lehnt Waffenstillstand ab“!!! https://rtde.team/meinung/272684-auch-deutschland-droht-stagflation-durch/

Unterdessen kauft die EU etwa deshalb noch immer „russisches LNG für Milliarden“!!! https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/lng-russland-eu-fluessigerdgas-100.html

Auch, weil dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich eine so ehrliche(?) Haut ist??? https://ostdeutscheallgemeine.com/article/iran-atomprogramm-kanzler-merz-widerspricht-sich-selbst-iaea-sieht-keine-atomwaffen-regierungssprecher-kennt-deren-aussage-nicht-10023529

So ist es selbst einem extrem Bidungsarmen wie mir verständlich: https://ostdeutscheallgemeine.com/article/ostdeutsche-wirtschaft-zerlegt-merz-regierung-ein-verlorenes-jahrzehnt-10023491

Und der Westem traut sich aus politischen Gründen nicht???

Hans-Peter Klein

11.03.2026 | 11:29

Gewinneinbruch bedeutet weniger Verkauf an Autos.
Weniger Verkauf bedeutet weniger Nachfrage.
Warum besteht weltweit weniger Nachfrage ?
Das kann man jedenfalls der deutschenn Energiewende nicht in die Schuhe schieben.
Viele Endkunden überlegen sich momentan, ob sie in neue (alte) Verbrenner oder neue E-Mobile investieren sollen.
Bei den geopolitischen Verwerfungen dürfte das Zünglein an der Waage bei vielen in Richtung E-Mobilität ausschlagen.

MfG, HPK

Else Schrammen

11.03.2026 | 14:37

Nur weiter so, ihr Konzerne, die ihr im vorauseilenden Gehorsam GRÜN geworden seid! Dann macht in naher Zukunft bei euch wirklich der Letzte das Licht aus

VW hat seine Produktion zu früh auf E-Autos umgestellt, weil sie gierig waren. Für E-Autos benötigt man nur noch 1/5 der Teile, die für einen Benziner nötig sind. Natürlich fallen da viele Stellen bereits durch die Umstellung schon weg. Auch in den Zuliefererbetrieben.

Zu dem Zeitpunkt, als VW umstellte, hieß es noch, dass Benziner komplett verboten werden würden. Dem war aber nicht so. Die Mitarbeiter müssen jetzt für die schlechten Entscheidungen der Firmenführung büßen.

Zudem fangen die ersten Länder jetzt an, E-Autos Sogar zu verbieten, zumindest in bestimmten Stadtteilen, da diese Daten übertragen (China? USA?). 

Es gibt immer noch viel zu wenige Ladesäulen und die Ladezeiten sind lang. Im Idealfall eine halbe bis dreiviertel Stunde!!!! Und da darf niemand vor einem an der Ladesäule stehen. Für Familien völlig unpraktikabel. 

Zudem sind E-Autos teuer und für normal verdienende Familien kaum zu bezahlen.

VW ist ja nicht nur Porsche. Der Hauptteil der Kunden will bezahlbare kleine Autos für Singles und den Stadtverkehr und die Familien wollen einen zuverlässigen bezahlbaren Kombi. 

Ein selbstmörderisches Elektroabenteuer.

Die Klimatöterstoffe die dadurch angeblich eingespart wurden, werden durch die die Kriege zigtausendfach in die Atmosphäre ausgestoßen....

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