Der nächste grüne Regulierungsirrsinn aus Brüssel

Lkw-Anhänger müssen Luftwiderstand reduzieren

Die EU hat eine neue Verordnung erlassen, die selbst antriebslose Lkw-Anhänger in die Pflicht nimmt. Sie müssen ihren Luftwiderstand verringern, damit das Zugfahrzeug weniger CO2 ausstößt. 

Der nächste grüne Regulierungsirrsinn aus Brüssel


Diese teure Wahnidee greift tief in die Logistikkette ein und zeigt, wie weit die Brüsseler Bürokratie bereit ist zu gehen, um ihre ideologischen Ziele um jeden Preis durchzusetzen – egal, was es die Wirtschaft kostet.

70.000 Arbeitsplätze geopfert für den grünen Ruin

Mehrere Lkw-Verbände und Hersteller haben Klage beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Sie warnen eindringlich: Die Vorgaben würden die Produktion von Sattelanhängern um bis zu 40 Prozent verteuern. Ab 2030 drohen wahnsinnige Strafzahlungen von 4.250 Euro pro Fahrzeug und Gramm CO2 pro Tonne/Kilometer. Für viele Betriebe wird der Verkauf solcher Anhänger schlicht unwirtschaftlich. Das Ergebnis ist der systematische Ruin der Branche: Tausende Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie und bei den Transportunternehmen werden bewusst zerstört. Die EU nimmt damit der gesamten Transportwirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit und treibt sie in den Abgrund.

Theoretische Modelle statt realer Praxis – der teure Wahnsinn

Besonders absurd ist das sogenannte VECTO-Trailer-Modell, mit dem der Luftwiderstand berechnet wird. Es belohnt rein theoretische Konstruktionen wie abgesenkte Höhen, ohne die praktischen Folgen zu berücksichtigen: weniger Ladevolumen, mehr Leerfahrten und damit paradoxerweise sogar höhere reale Kosten. Die Realität der Branche – volle Trailer, enge Zeitfenster, enge Straßen – wird einfach ignoriert. So wird aus dieser Wahnidee ein bürokratisches Monster, das die Effizienz der Logistik bewusst sabotiert und Unternehmen durch künstliche Kostensteigerungen in den Ruin treibt.

Der große Plan: Verbrenner raus, Elektro rein – koste es, was es wolle

Diese Anhänger-Regel ist nur ein kleiner Baustein der umfassenden Verordnung (EU) 2024/1610. Sie betrifft alle schweren Nutzfahrzeuge und wird schrittweise verschärft: Bis 2029 sollen die Emissionen um 15 Prozent sinken, ab 2030 um 45 Prozent und ab 2040 um 90 Prozent. Für Stadtbusse gilt sogar das Ziel der vollständigen CO2-Neutralität schon ab 2035. Die Botschaft ist klar: Verbrenner sollen aussterben, Elektro-Lkw und -Busse sollen sie ersetzen – notfalls mit „nachhaltigen erneuerbaren Kraftstoffen“ für die Übergangszeit.

Ob die Infrastruktur, die Batterietechnik oder die Stromnetze das hergeben, spielt in Brüssel keine Rolle. Die schon wahnhafte Konzentration der EU, CO2 zu reduzieren, läuft auf den völligen Ruin der Transportbranche hinaus. Klar, wer in den Straßenschluchten von Brüssel und Berlin sitzt, kann auf die Fata Morgana verfallen, sämtliche Güter des täglichen Bedarfs ließen sich auf dem Lastenfahrrad transportieren, nur, wie es in die Supermärkte und Läden kommt, da endet meist die Vorstellungskraft der grünen Sektengläubigen.

Sven von Storch

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Comments

Das ist der Durchbruch! Das Weltklima ist ab 2030 gerettet!

Nur schade, daß sich nicht nur Deutschland, sondern die ganze EU bis dahin abgeschafft haben werden!

Es sei denn, "populistische" Parteien übernehmen vorher das Kommando, und schaffen die neue Verordnung wieder ab. Aber dann wird das nicht eingesparte CO2 die Menschheit abschaffen ...

 

Ich denke jetzt reichts. Jetzt muss mit diesen Grünen etwas geschehen. Bis jetzt waren es leere Worte, aber jetzt schlagen diese Worte Löcher in die Autobahn. Wahnsinn.

Elmar Oberdörffer

12.05.2026 | 15:48

Das kommt dabei heraus, wenn in Brüssel 30000 überbezahlte, aber unterbeschäftigte EU-Beamte mit aller Gewalt ihre Daseinsberechtigung beweisen müssen! Der Anhänger eines LKW oder der Trailer eines Sattelschleppers befinden sich im Windschatten ihrer jeweiligen Zugmaschine. Der Luftwiderstand des Gesamtzuges wird ganz überwiegend, also zu 80 bis 90 % von der Form der Front des Lastzuges, also der Fahrerkabine, bestimmt. Diese muß so geformt sein, daß sie ohne Strömungsablösungen und Verwirbelungen umströmt wird, und der Hänger oder Trailer darf, genau von vorne gesehen, nicht sichtbar sein. Dann kann der Hänger oder Trailer ein einfacher Quader auf Rädern sein, da braucht man nichts dran zu optimieren.

Das hätte sogar ich als Laie so vermutet! 

Und wer in die EU-Gremien "berufen"(?) wird, ist bestimmt klüger als ich - zumindest aber klug genug, sich bei der Abschaffung Europas hervorzutun, um damit seine gutdotierten EU-Pfründen abzusichern.

Man kann diesen ganzen Umweltscheiß nicht mehr hören und sehen. Mittlerweile machen wir diesen ganzen Unsinn schon aus lauter trotz nicht mehr mit. Irgendwo sind Grenzen die schon lange überschritten sind. Immer mehr Länder zeigen mittlerweile Deutschland kopfschüttelnd den Mittelfinger.

Ekkehardt Fritz Beyer

12.05.2026 | 16:42

Ja mei: „Sie müssen ihren Luftwiderstand verringern, damit das Zugfahrzeug weniger CO2 ausstößt“??? …

Was im wirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Verhältnis steht?

Darf ich nun fragen, ob sich die für scheinbar für hochintellent haltenden dies bzgl. Entscheider über diesen auch für mein Verständnis extremen Blödsinn die Erkenntnis „Homo-Mensura-Satz von Protagoras“ https://www.youtube.com/watch?v=RZbQCtFKetg zugrunde legten?

 

Hans-Peter Klein

12.05.2026 | 20:43

Wenn überhaupt , dann geht es bei dieser Richtlinie darum, den Verbrauch zu senken.
Das machen die Hersteller aber schon seit je her aus Eigeninteresse, minimaler Verbrauch ist nämlich ein Verkaufsargument insbesondere beim beruflichen Kraftverkehr wie bei allen Nutzfahrzeugen.
MfG, HPK

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