Auslöser der Debatte war de rX-Post von Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Alsleben schrieb auf der Plattform X:
„Heute hat uns das fünfte Paar aus dem engeren Freundeskreis erzählt, dass sie auswandern wollen: Alle fünf Familien haben kleine Kinder, alle sind unternehmerisch tätig, alle verdienen sehr viel Geld. Drei nach Mallorca, zwei nach Portugal. Es ist Wahnsinn. Am Ende wird Deutschland zum Land der Beamten, Rentner und Grundsicherungsempfänger.“
Die Anekdote traf einen Nerv. Sie steht stellvertretend für eine wachsende Unruhe unter Leistungsträgern, die nicht mehr bereit sind, steigende Abgaben und eine als lähmend empfundene Politik hinzunehmen.
Nicht die schlechte Politik, sondern das Schlechtreden ist für Lauterbach das Problem
„Es ist dieses permanente Schlechtreden was uns am stärksten schadet. Diese ewigen Übertreibungen von jungen Talenten, die mit dem hohen Rentenbeitrag („schnief“) nicht klarkommen und deshalb angeblich auswandern. Auf diese Leute können wir verzichten, falls es sie überhaupt gibt.“
Damit hat Lauterbach die Diskussion nicht beendet, sondern erst richtig entfacht. Viele lasen in seinen Worten nicht nur Geringschätzung, sondern eine gefährliche Gleichgültigkeit gegenüber genau jenen Bürgern, die Steuern zahlen und Arbeitsplätze schaffen.
Arroganz von oben und der Vergleich mit der Vergangenheit
In den Reaktionen hagelte es Kritik. Der Unternehmer Christian Miele brachte auf den Punkt, was viele empfanden: Den Menschen, die etwas anpacken wollen und ihre Heimat aus Verzweiflung und Frust verlassen, von oben herab einzureden, man könne auf sie verzichten, sei an Arroganz kaum zu übertreffen. Andere erinnerten an Erich Honecker, der 1989 den ausreisewilligen DDR-Bürgern „keine Träne nachweinen“ wollte. Der Tonfall wirkte ähnlich abweisend.
Hinzu kommt der persönliche Kontrast. Lauterbach bezieht eine fünfstellige Pension aus Bundestagsmandat und Minister-Ruhegehalt, ohne jemals Rentenbeiträge gezahlt zu haben. Aus dieser Position heraus über Menschen zu spotten, die Abgaben und Steuern als zu hoch empfinden, wirkt auf viele wie der Hohn eines Kostgängers des Systems.
Die Zahlen, die den Spott entlarven
Die Realität der Auswanderung sieht anders aus als das Bild, das Lauterbach zeichnet. Analysen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zeigen, dass die Fortziehenden oft überdurchschnittlich jung sind – zu zwei Dritteln unter 40 Jahre – und hochqualifiziert: Etwa 75 Prozent verfügen über einen Hochschulabschluss. Jährlich verlassen rund 250.000 Deutsche das Land. Die damit verbundenen Steuerausfälle und der Verlust an unternehmerischer Energie bleiben in Lauterbachs Kommentar unerwähnt.
Statt die Ursachen zu benennen – hohe Belastung, fehlende Perspektive, eine Politik, die Ambitionen eher dämpft als fördert –, wird das Problem klein- und die Betroffenen lächerlich gemacht. Das ist keine Verteidigung Deutschlands, sondern eine weitere Entfremdung von denen, die es tragen.
Wer wirklich verzichtbar ist
Die Debatte legt offen, woran es hapert: an einer politischen Klasse, die Kritik als Nestbeschmutzung abtut und Leistung als Zumutung empfindet. Wenn junge Unternehmer mit Kindern das Land verlassen, ist das kein Schnief-Moment, sondern ein Warnsignal. Wer dann behauptet, man könne auf sie verzichten, offenbart nicht Stärke, sondern eine gefährliche Selbstgefälligkeit. Deutschland braucht nicht weniger Leistungsträger – es braucht Politiker, die begreifen, warum sie gehen.


Kommentare
Sela !
Es ist der Törichte ,der durch seine Dummheit nicht versteht !Der Verblendete ,der auch Gott in seinem Wirken nicht erkennt ,spottet über die ,die Ungerechtigkeit erfahren ,über die man lacht und spottet,welche fliehen aus den reichen Töpfen ,wie einst aus Ägypten !
Diese Törichten ,welche verspotten und das Land zugrunde richten ,werden untergehen und zur Rechenschaft gezogen ,sie werden vergessen und niemand wird sich an sie erinnern .
Gott ist gerecht !
... „Heute hat uns das…
... „Heute hat uns das fünfte Paar aus dem engeren Freundeskreis erzählt, dass sie auswandern wollen: Alle fünf Familien haben kleine Kinder, alle sind unternehmerisch tätig, alle verdienen sehr viel Geld. Drei nach Mallorca, zwei nach Portugal. Es ist Wahnsinn. Am Ende wird Deutschland zum Land der Beamten, Rentner und Grundsicherungsempfänger.“ ...
Welche dann von den etwa extra dafür nach Deutschland importierten, oftmals unter Legasthenie leidenden, angeblichen Fachkräften erwirtschafteten Geldern großzügig über Wasser gehalten werden???
Ergänzend:
Eine Gruppe haben Sie vergessen: Inkludierte, alternative-links-grüne Vollklatschen und rote Zombies, die man im Ausland sofort in eine Anstalt einweisen würde. Dieses Pack vermehrt sich hier wie Ratten. In anderen Ländern funktionieren die Grenzkontrollen - Einwanderung von Schädlingen und linken Terroristen ausgeschlossen.
übergeschnappt
Als Parteibuch-Besitzender- Steuergeld-Schmarotzer würde ich mir diese Aussage nochmal überlegen.
Krank!
Warum müssen wir uns von Freigängern der Psychiatrie immer solchen Unsinn anhören?
Der Typ ist sehr krank und das macht ihn so gefährlich. Seine globalistischen Betreuer sollten mal das Personal auswechseln, zur Not mit Schalldämpfer.
Vor allem ist der "Typ"…
Vor allem ist der "Typ" vermutlich nicht so sehr "krank" sondern vor allem sehr erpreßbar, denn seine Rolle während der Corona-Diktatur stinkt zum Himmel.
Genau solche Leute brauchen unsere globalistischen "Freunde" für ihre Great-Reset-Ambitionen und die werden dann auch noch mit Top-Positionen (evtl. Chef der WHO) belohnt.
Falls dabei jemand dabei auch an vdL oder Baerbock denkt, wäre das natürlich völlig abwegig ...
Und dann lebt dieser Kerl…
Und dann lebt dieser Kerl auch noch ungeniert vom Geld des deutsche Volkes.
Meine Meinung zu diesen…
Meine Meinung zu diesen Herrn Lauterbach : Auf solche unfähigen und geistfreien Politiker kann dieses Land doch verzichten !
Der Mann müsste längst…
Der Mann müsste längst hinter Gittern sitzen, mindestens aber in einer geschlossenen Therapieeinrichtung. Er ist so schwer erkrankt, dass er nicht einmal mehr die Konsequenzen seines politischen Handelns begreift.
Auf Leistungsträger kann Deutschland niemals verzichten, auf solche unnützen Leute dagegen schon. Man müsste sowas schon ausbürgern wenn man erkennt, dass sowas mal einer linken Partei beitritt.
Lauterbach
Da liegste mal wieder voll daneben, Kalle! Es sind die gut ausgebildeten Menschen, die die Politik in Deutschland einfach satt haben. Hohe Steuern, Wohnungsnot, karge Renten, damit hält man keine echten Fachkräfte im Land. Das sind die Leute, die Deutschland dringend braucht und die das Ausland mit Kusshand aufnimmt! Mit den jetzigen "Fachkräften" kann's nix werden. Tut was, ihr Regierungshanseln und sorgt dafür, dass Deutschland nicht völlig ausblutet, wenn noch mehr Industrie und Leistungsträger abwandern!
Die schärfste Waffe von…
Die schärfste Waffe von Lauterbach, Bas und Co. ist der Neid
Und da habem sie alle wirtschaftlichen Nichtsleister und gesellschaftlichen Versager auf ihrer Seite.
Wir können auf Lauterbach…
Wir können auf Lauterbach gut verzichten!
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