Und zwar genau dann, wenn starke AfD-Ergebnisse bei den ostdeutschen Landtagswahlen das linke Lager maximal mobilisieren können.
In der Nius Live Sendung (ab Minute 32) vermutete Reichelt, dass Klingbeil im Kalender bereits einen roten Eintrag für den Koalitionsbruch gemacht hat: zwischen dem 20. und 30. Juni. Danach würden Neuwahlen etwa Ende September oder Anfang Oktober stattfinden – genau nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Aus Sicht des SPD-Chefs wäre das der ideale Zeitpunkt für einen polarisierenden Lagerwahlkampf Richtung Rot-Rot-Grün.
AfD-Erfolge im Osten als Mobilisierungsmotor für Rot Rot Grün
Der entscheidende Hebel in Reichelts Theorie sind die erwarteten starken AfD-Werte in den ostdeutschen Ländern. Diese Ergebnisse sollen nicht nur die bürgerliche Basis ermutigen, sondern vor allem das gegnerische Lager in höchste Alarmstimmung versetzen.
„In Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt wird die AfD die Wahl gewinnen. Das ermöglicht die Megamobilisierung des NGO-Mobs und der militanten Antifa.“, sagte der Nius-Chef.
Ein solcher Erfolg der AfD würde laut Reichelt den „NGO-Mob“ und linke Aktivisten auf die Straße treiben und damit genau jene Energie erzeugen, die Klingbeil für einen bundesweiten Wahlkampf braucht. Gleichzeitig sieht Reichelt in Berlin die realistische Chance auf eine rot-rot-grüne Mehrheit, die als positives Vorbild für das gesamte linke Spektrum dienen könnte.
„Und in Berlin deutet alles auf Rot-Rot-Grün hin. Das heißt, er hätte schon ein Positivbeispiel für mich. Absoluter stalinistischer Horror. Aber aus seiner (Klingbeil, Anm. d. Redaktion) Sicht ein Positivbeispiel.“
Auch an Lars Klingbeil hält der Fortbestand von Schwarz-Rot, nicht nur an Merz
Warum ausgerechnet dieser Zeitraum? Weil Klingbeil laut Reichelt längst erkannt habe, dass die Koalition nicht mehr lange halten wird und Neuwahlen unvermeidbar seien. Statt auf eine langfristige Zusammenarbeit mit der Union zu setzen, plane der SPD-Vizekanzler den Bruch strategisch, um den Wahltermin optimal auf die ostdeutschen Ergebnisse abzustimmen.
„Lars Klingbeil träumt natürlich vom großen Lagerwahlkampf und von Rot-Rot-Grün. Und möchte mit den möglichen Neuwahlen, die ungefähr drei Monate nach einem Koalitionsbruch stattfinden würden, nach den Wahlen in Ostdeutschland und in Berlin liegen. (…) 20. Juni bis 30. Juni, in dem Zeitrahmen, hat Lars Klingbeil im Kalender rot angemarkert, wird er diese Koalition in die Luft bringen.“
Bisher drehten sich alle Szenarien zum Scheitern der Regierung vor allem um Kanzler Merz – sei es durch eine Vertrauensfrage oder den Übergang zu einer Minderheitsregierung. Reichelt dreht diese Perspektive um: Nicht die Union, sondern die SPD könnte den entscheidenden Schritt zum Bruch vollziehen, sobald das linke Mobilisierungsmomentum durch die Ostwahlen gegeben ist.
Spekulation mit plausiblem Kern
Reichelts These bleibt eine pointierte Interpretation der aktuellen Koalitionsdynamik. Sie basiert auf der Annahme, dass Klingbeil die AfD-Erfolge im Osten nicht als Bedrohung, sondern als Chance für die eigene Lagerstrategie sieht. Ob der SPD-Chef tatsächlich einen solchen Zeitplan verfolgt, lässt sich derzeit absehen, ist jedoch durchaus plausibel.


Comments
NIUS = Weiße Schokolade.
Hach dieser Herr Reichelt und sein NIUS !?!
Diese NIUS-Sendungen sehen, ist immer wie sich mit weißer Schokolade vollstopfen; und hinterer liecht das einem immer dermaßen schwer im Magen !
Besonders interessant an diesem Sendeformat ist ja, dass das eigentlich nur was für Arbeitslose und Rentner sein kann. Denn nur die können die Zeit und Muße haben, sich diese Sendungen reinzuziehen !
Drei geschlagene Stunden von früh morgens um 6 bis 9 Uhr hocken sie da zusammen auf dem “Sofa der Mehrheit“, und amüsieren sich über den Reformunwillen unserer Bundesregierung, und über Migranten, und über faule Langzeitarbeitslose…, und über Merz, und…
Und dann der populäre Andreas Dorfmann mit Debatiergästen noch mal eine ganze Stunde am frühen Abend !
Vier Stunden NIUS am Tag kieken. Das hat schon Suchpotenzial und ist eigentlich schon ein Fall für den Suchtbeauftragten !?! 🤣
Dass der Herr Reichelt der SPD es noch zutraut, noch mal ganz groß rauszukommen, finde ich allerdings äußerst bemerkenswert !! 👀
Keine Sorge! Unsere…
Keine Sorge! Unsere globalistischen "Freunde" haben die Strippen in der Hand und werden es schon richten.
Um die von ihnen rücksichtslos betriebene Abschaffung Deutschlands nicht zu gefährden, werden sie alles "Notwendige" durchboxen, um auch nur eine AfD-Regierungsbeteiligung zu verhindern. Selbst Schwarz/Rot/Grün wäre denkbar, da es für Rot/Grün/Links wohl kaum reichen dürfte.
Wird bis zur nächsten Wahl noch genügend Altparteien- und Nichtwählern ein Licht aufgehen, um die giftigen Pläne der Deutschlandabschaffer zu durchkreuzen?
... „Wann endet die Merz…
... „Wann endet die Merz-Regierung? Julian Reichelt bringt neue Theorie ins Spiel
Lässt Lars Klingbeil die Koalition platzen für extrem linken Lagerwahlkampf?“ ...
Klar! Ich denke das schon deshalb, weil dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich ganz besonders den Linken zu Dank verpflichtet sein sollte!!! https://www.tagesspiegel.de/meinung/die-linke-als-kanzlermacherin-merz-ist-ihr-zu-dank-verpflichtet-13649872.html
Koalition
Herrn Reichelts Überlegungen sind leider nicht so weit hergeholt. Und die gestandenen SPD-Wähler stehen selbst so weit links, dass sie eine rotrotgrüne Regierung sogar begrüßen würden!
Wolodja21La@web.de
Die SPD ist keine Arbeiter- und Friedenspartei mehr. Mit Klingbeil & Pistorius soll Deutschland kriegstüchtig gemacht werden. Willy Brandt, Egon Bahr, Gerhard Schröder, Helmut Schmidt waren für eine ausgleichende Ostpolitik. Die Ausdehnung der NATO AN DIE UKRAINE UND GEORGIEN sind in den Augen von EX-Kanzler MERZ "idiotisch". Die SPD verbrennt mit MERZ hunderte Milliarden für eine sinnlose Aufrüstungspolitik. Die SPD ist an der vernichtenden Asylpolitik von MERKEL und MERZ beteiligt. Die SPD ist schon lange keine Arbeiterpartei mehr und wird bald unter die 10 % bei Wählerumfragen bundesweit fallen....
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