Nachdem sie die Versorgung aus Russland kappte: Regierung fürchtet plötzliche Gaskrise

Koalition plant staatliche Gasreserve - zahlen sollen natürlich die Bürger

Die Merz-Koalition fürchtet sich vor einer plötzlichen Gaskrise in Deutschland. Die Bundesregierung plant deshalb eine staatliche Erdgasreserve – finanziert über eine Umlage, die die Bürger bezahlen sollen.

Friedrich Merz und die deutsche Gasreserve


Nach dem vollständigen Stopp der russischen Gasimporte und der durch den Iran-Krieg ausgelösten Mangellage sieht sich die Bundesregierung mit einem neuen Risiko konfrontiert. Wie Insider der Agentur Reuters berichteten, plant die Koalition deshalb eine staatliche Erdgasreserve. Die Finanzierung ist dabei klar geregelt: Die Kosten werden über eine Umlage auf die Gasverbraucher umgelegt.

Angeblich nicht für den normalen Winter, sondern für den echten Katastrophenfall

Die geplante Reserve dient ausdrücklich nicht der saisonalen Versorgung in kalten Monaten. Diese Aufgabe bleibt weiterhin bei Händlern, Lieferanten und Versorgern. Stattdessen soll der Staat nur in Extremfällen vorsorgen – etwa bei Sabotage an kritischer Infrastruktur oder einer globalen Gasmangellage.

Die Rechnung geht an die Verbraucher: Milliardenkosten über die Gasumlage

Konkrete Pläne sehen eine Reserve von rund 24 Terawattstunden vor. Das entspricht knapp zehn Prozent der gesamten deutschen Speicherkapazität. Die einmaligen Kosten für Aufbau, Gaseinkauf und Einspeicherung werden auf 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro geschätzt und sollen sich auf die Jahre 2027 und 2028 verteilen. Hinzu kommen laufende jährliche Betriebskosten von 150 bis 180 Millionen Euro für Speicher, Transport und Verwaltung. All diese Ausgaben sollen über eine Umlage direkt auf die Gasrechnungen der Verbraucher umgelegt werden.

Sabotage und Importausfälle befürchtet

Die Reserve soll vor allem einen 30-tägigen Ausfall der wichtigsten Importinfrastruktur absichern – konkret den Anlandepunkt Dornum in Niedersachsen, über den ein großer Teil der norwegischen Pipeline-Lieferungen nach Deutschland gelangt. Interne Berechnungen zeigen: Mit den vorgesehenen Mengen ließen sich auch rund 40 Tage Ausfall von LNG-Importen oder zehn Tage Vollversorgung von Haushalten und Gewerbe in einem Extremwinter bei Totalausfall aller Importe überbrücken. In einem normalen Winter wären es etwa 18 Tage.

2027 soll die die neue Steuer kommen

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte eine solche staatliche Reserve bereits früher als Notfallinstrument bezeichnet. Ein Kabinettsbeschluss wird für Mitte August erwartet. Der Bundestag könnte Ende September erstmals über das Vorhaben beraten. Die Regelung soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

Sven von Storch

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Kommentare

Diese  Koalitionsregierung hasst ihr eigenes Volk. Diese Politiker sind nur in die Politik gegangen, weil man sie für etwas anderes nicht gebrauchen kann.

So einen Blödsinn kann sich mal wieder nur die Merz-Regierung ausdenken! Steuererhöhungen, um ein von der Regierung selbst erschaffenes Problem zu lösen!


Eigentlich sollten wir die übrig gebliebene Nordstream 2 Pipeline nutzen, mit der wir bis zu 40% der deutschen Haushalte mit günstigem russischen Gas versorgen könnten! Das hat zumindest Dr. Markus Krall ausgerechnet. Warum halten wir uns also mit dem teuren und unsicheren Blödsinn auf, Extrakosten für den Steuerzahler zu verursachen, wenn doch die günstigere und beste Lösung immer noch in der Ostsee liegt? Weil sie politisch nicht in den Kram passt!

Wir Bürger sollten verlangen, dass man uns endlich wieder mit russischem Pipeline-Gas versorgt, anstatt uns mit teuren und umständlichen Lösungen zu konfrontieren! Man versucht ständig, die Lösung mit Nordstream zu blockieren, obwohl sie das Problem der Bürger und der Industrie mit einem Schlag lösen könnte!

Der Text oben war von mir geschrieben.

Ich denke, unsere Politik wird von den USA dermaßen dominiert, wenn auch nur ein Politiker es wagen würde Nordstream zu öffnen, würden die USA diesen Politiker sofort beseitigen!

Das deutsche Volk muss vehement Nordstream fordern! Dann hat die Politik Rückendeckung! Aber mit dieser Regierung ist zur Zeit nur der Abstieg möglich!

Ekkehardt Fritz Beyer

10.07.2026 | 12:29

Wir hätten genug Gas, wenn wir in Norddeutschland die Vorräte mit fracking fördern würden. Wir wären über Jahrzehnte versorgt.  Stattdessen schippern wir lieber das teure US-Fracking Gas über den Ozean.

passt super  super-weiter so ihr halbdackel ... endlich pleite und bald stirbt euer bürgergeld und faulenzerunterstützung... nein die asyli werden weiterhin hoch finanziert und alles kostenfrei für die gäste ... führerschein auto krankenkasse strom wasser kindergarten schule  omnibus zahnersatz ect...

Es geht weiter bergab – immer mehr Firmen pleiteEs geht weiter bergab: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt erneut. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes registrierten die Amtsgerichte im April 2026 insgesamt 2.276 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 7,1 Prozent mehr als im April 2025.

Damit setzt sich der Trend fort, den viele Unternehmer längst im Alltag spüren: höhere Kosten, schwache Nachfrage, Bürokratie und ein Standort, der immer teurer wird. Destatis weist zwar darauf hin, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen und der eigentliche Antrag oft rund drei Monate früher gestellt wurde. Am Befund ändert das wenig: Die Pleitewelle rollt weiter.

Für die Monate Januar bis April 2026 meldet Destatis 8.551 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das entspricht einem Plus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

facherfahrener

10.07.2026 | 13:21

deshalb ist dieser Artikel überflüssig.

Man kann diesem Volk auch nicht helfen, weil sie jede Hilfe vereiteln.

Politiker/Verwaltungsapparat endlich zu Verantwortung ziehen. Jegliche Bezüge von denen als

Schadenersatz einziehen.  Veruntreuung ist doch eine Straftat?

Else Schrammen

10.07.2026 | 15:11

Ja, wer konnte DAS aber auch ahnen! Dabei sind die Grünen doch DIE Wirtschaftsexperten per se. Unser großartigster Wirtschaftsminister aller Zeiten, Habeck, Robert (Dr. sogar), konnte ohne Widerspruch dafür aber recht großspurig Russland vergraulen: Mögen wir Putin? NEIN. Brauchen wir russisches Gas? Doppelt NEIN. Und "unsere" Regierung hat diese Schiene munter weiter gefahren. Ganz sorglos: (Flatter)Strom kommt aus der Steckdose, Gas (das wir nicht haben) aus der Leitung - außer North Stream. Nun, die sturköpfigen Leutchen, die immer noch eine Gasheizung anstatt Wärmepumpe betreiben, müssen dann eben im Winter frieren. Was aber macht ihr Politkasper ohne Gas? Wenn die Kohlekraftwerke so platt geworden sind wie die AKWs? Und Wind und Sonne sich weigern, euch mit dem notwendigen Strom zu versorgen? Fluchen, Beten oder aus Angst vor dem Wutbürger Zittern?!

Eben für solch' eine staatliche (!) Gasreserve zahlen alle Werktätigen ebenso wie ich Steuern, und nicht um diese der korrupten Ukraine in den Rachen zu werfen, die uns überhaupt nichts angeht. 

Anonym 10.07.2026 | 12:42

"Wir hätten genug Gas, wenn wir in Norddeutschland die Vorräte mit fracking fördern würden." - Die Niederlande haben das Gasfeld Groningen geschlossen, da ca. 1600 Erdbeben (entstehen durch Vakuumblasen) jede Menge Gebäude beschädigten, und unbewohnbar machten. Rund 100 000 Menschen waren davon betroffen. Viele Gebäude mussten abgerissen werden. Darf ich davon ausgehen, dass Sie eher in Ost-, West- oder Süddeutschland wohnen? 

Die Ankündigungs-Regierung "plant" also. Na, das ist ja schön. Was wurde eigentlich aus all den Plänen, der letzten Jahre? Nix, wie immer. Was die "planen", und was dann auch umgesetzt wird, sind zwei verschiedene Dinge. Auf der anderen Seite, wenn man den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche rauben kann, werden die plötzlich richtig agil. Der Füllstand der Gasspeicher am 7. Juli lag übrigen bei 33,92%. Kann sich jeder selber ausrechnen, wo wir am Winteranfang stehen werden. Und wenn es dann noch ordentlich kalt wird, entleeren sich die Gasspeicher täglich um 0,5%. Besorgt Euch warme Klamotten, diesen Winter wird es kalt in Euren Buden. 

 

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